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Donnerstag, 24 September 2009 00:00

Bombenfund in Bochum-Weitmar

Bei Baggerarbeiten wurde gestern Nachmittag, 23.09.2009, gegen 16 Uhr eine 5 Zentnerbombe im Bereich der Elsa-Brändström Straße 95 gefunden.

In einem 250 Meter großen Radius rund um den Fundort mussten ca. 700 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Die evakuierten Personen wurden in einem Bus der Bogestra und im Gemeindehaus der Matthäus-Kirche betreut. Außerdem wurde der Betrieb der Buslinie 365 für den Zeitraum der Evakuierung eingestellt.

Um 19:46 Uhr wurde die erfolgreiche Entschärfung der Bombe bekannt gegeben. Alle evakuierten Personen konnten wieder gefahrlos in Ihre Wohnungen zurückkehren. Die Berufsfeuerwehr wurde durch die Freiwillige Feuerwehr der Löscheinheit Höntrop und Eppendorf sowie durch das Deutsche Rote Kreuz mit insgesamt 72 Einsatzkräften unterstützt.

Sonntag, 06 Dezember 2009 00:00

Kellerbrand Wattenscheider Hellweg

Am späten Sonntagabend kam es in einem Mehrfamilienhaus am Wattenscheider Hellweg 23 zu einem Kellerbrand. Gegen 22 Uhr wurde die Löscheinheit Höntrop zur Unterstützung der Feuerwache 1 nachalarmiert. Nach ersten Erkenntnissen kam es zu keinem Personenschaden. Nach den Löscharbeiten und der Schuttbeseitigung aus dem Keller, durften die Bewohner in ihren Wohnungen zurückkehren.

Viel Arbeit bescherte das Orkantief Xynthia der Feuerwehr Bochum.

 

Ab 14:15 Uhr war die Feuerwehr Bochum im Dauereinsatz. Bis 20:00 Uhr wurden über 123 Sturmeinsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet, in der Nacht kamen noch einmal 9 Einsätze hinzu. Insgesamt fielen somit 132 Sturmeinsätze an.

Ein bemerkenswerter Einsatz ereignete sich an der Wittener Straße im Bereich der U-Bahn Ausfahrt. Hier stürzte ein 30 Meter großer Baum auf die Fahrleitung der Bogestra. Der Baum wurde mit Hilfe des Feuerwehrkrans beseitigt. Für die Dauer des Einsatzes war sowohl die Wittener Straße als auch der Bahnverkehr komplett gesperrt.

Vom Dach eines Bankgebäudes am Husemannplatz hatten sich Dachteile gelöst und waren auf die Straße gestürzt. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde der Bereich abgesperrt und weitere Dachteile gesichert.

Ein weiterer Baum drohte auf einen Baumarkt an der Riemker Straße zu stürzen. Auch hier wurde der Bereich weiträumig abgesperrt und der Baum gesichert.

An der Hochstraße in Wattenscheid drohte ein Flachdach wegzufliegen. Dies konnte mit Hilfe von Sandsäcken verhindert werden. 

An der Soldnerstraße stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. Auch hier kam neben einer Drehleiter und der Freiwilligen Feuerwehr der Feuerwehrkran zum Einsatz, um den Baum zu beseitigen.

 

Bei den weiteren Einsätzen handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume, lose Dachteile sowie lose Gerüstteile und Bauzäune. In vielen Fällen wurden parkende Fahrzeuge sowie Gebäude beschädigt. Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand.

Neben Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr mit 130 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch das THW, das mit 50 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen im Einsatz war.

 

Quelle: www.notfallinfo-bochum.de 01.03.2010

Samstag, 13 März 2010 00:00

Großbrand einer Gaststätte

Völlig zerstört wurde das traditionsreiche Ausflugslokal Haus Waldesruh. Der Schaden geht in die Millionen, verletzt wurde laut Polizei niemand


Bochum.
  Bis auf die Grundmauern brannte am Samstagmorgen das traditionsreiche Ausflugs- und Esslokal "Borgböhmer's Waldesruh" in Bochum-Sundern nieder. Um 7.34 Uhr ging der erste von vielen Notrufen bei der Feuerwehr ein. Nur neun Minuten später traf der erste Löschzug der Berufsfeuerwehr von der Wache Bessemer Straße am Einsatzort ein. Mit dabei der stellvertretende Zugführer Karl-Heinz Neumann: "Als wir eintrafen, brannte der Anbau der Gaststätte bereits in voller Ausdehnung." Wenige Minuten später barsten die ersten Fenster und das Feuer "zündete durch", wie die Fachleute sagen.

Die Feuerwehr löste sofort Großalarm aus. Rund 90 Einsatzkräfte der Bochumer Berufsfeuerwehr, unterstützt von Feuerwehrleuten aus Witten, Herne und Essen, sowie der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften unter schwierigen Bedingungen den Großbrand.

Bis eine Wasserversorgung über Hydranten sicher gestellt war, deckten Tankfahrzeuge den enormen Wasserverbrauch. Doch trotz dieses Großaufgebotes konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass die beliebte Gaststätte mit ihrer mittlerweile über 120-jährigen Tradition völlig zerstört wurde. Feuerwehrchef Dirk Hagebölling verschaffte sich während der Löscharbeiten einen Überblick: "Es ist ungewöhnlich, wie schnell sich der Brand ausgebreitet hat." Er schätzt, dass sich die Nachlöscharbeiten noch bis zum Sonntag hinziehen. Es flackerten immer wieder kleinere Brandnester in den Trümmern auf.

Früh am Morgen stand eine mehrere hundert Meter hohe, dichte schwarze Rauchsäule über Sundern. Die Flammen waren bis zur anderen Ruhrseite gut zu sehen.

Ein Streifenwagen der Polizei, der nur wenige Minuten nach dem ersten Löschfahrzeug vor Ort war, konnte nicht mehr bis zum Gebäude kommen, so dicht war der Rauch. Die Beamten sperrten die Blankensteiner Straße bereits an der Heinrich-König-Straße ab. Die Bogestra wurde informiert, da auch der Busverkehr umgeleitet werden musste.

Küchenmeister Gerd Borgböhmer, der gemeinsam mit seinem Bruder Heino das Restaurant führt, steht am Samstagmorgen erschüttert vor den Trümmern des Anwesens. Das Familienwappen am Giebel des 1842 erbauten Stammhauses hängt in Fetzen, ist vom Feuer völlig zerstört. Die Fenster sind zum Teil geschmolzen, zum Teil geborsten. Die 82-jährige Gerda Borgböhmer, die mit ihremschwerkranken gleichaltrigen Mann Heinz nur wenige Meter von der Gaststätte lebt, rief ihren Sohn am morgen an. Heinz und Gerda Borgböhmer hatten vor über 30 Jahren aus der kleinen Gastwirtschaft das jetzt zerstörte und so beliebte Restaurant geschaffen.

"Ich musste mit ansehen, wie das alte Schaukelpferd, das meine Eltern mal gekauft haben, verbrannt ist. Jetzt sind nur noch ein paar Eisenteile übrig." Er muss schlucken: "Wir haben doch so viele Stammgäste, manche feierten ihre Taufe, dann die Konfirmation und später die Hochzeit und sogar die Goldene Hochzeit bei uns", sagt der 52-jährige.

Neben ihm steht der 57-jährige Oberkellner Delfried Schmidpeter. Er hatte am Freitagabend frei, war nicht im Dienst. Er ist genauso getroffen wie sein Chef. "Ich arbeite gerne hier." Mit ihm sind viele der insgesamt 25 Beschäftigten gekommen, um einfach nur da zu sein. Sie haben an diesem Samstag mehr als ihre Arbeit verloren. 

Die Umstände, Dirk Hagebölling deutete es an, sind ungewöhnlich. Vor allem, wenn die Tatsache, dass es bereits am Tag zuvor, am Donnerstagmorgen gegen 10 Uhr ein Feuer am Haus Waldesruh gab, herangezogen wird. Vergeblich versuchten die Mitarbeiter am Donnerstag brennende Pavillions, die im Winter in einem offenen Gang gelagert werden, zu löschen. Die Feuerwehr musste ausrücken, konnte da noch schlimmeres verhindern. In diesem Fall wird von Brandstiftung ausgegangen.

Ob auch das verheerende Feuer vom Samstag auf einen Brandstifter zurückzuführen ist? Gerd Borgböhmer ist sich sicher. "Als ich kam, war an drei verschiedenen Stellen im Gebäude Feuer zu sehen. Wie ist das möglich?", fragt er. Feuerwehr und Polizei halten sich noch zurück, was Aussagen zur Ursache des Feuers angeht. Ein Sachverständiger wird bereits am Sonntag vor Ort erwartet, um in den Trümmern nach Spuren zu suchen.

Aus der Reihe der Schaulustigen fragt jemand Gerd Borgböhmer: Du wirst das doch wieder aufbauen, oder?" Der zuckt die Schultern, der Schock sitzt noch zu tief.

 

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Haus-Waldesruh-in-Bochum-vom-Feuer-zerstoert-id2727834.html

Freitag, 02 Juli 2010 00:00

Waldbrand in Höntrop

Uhrzeit: 12:05 Uhr   

Einsatzort: Talstraße 

Stadtteil: Höntrop

 

Am Freitagmittag kam es durch brennende Baumpollen in einem Waldgebiet an der Talstraße in Höntrop zu einem Waldbrand.

 

Um 12:04 Uhr wurde die Feuerwehr Bochum von einer Passantin zu einem Waldgebiet an der Talstraße alarmiert. Dort sollten Baumpollen brennen. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges der Feuerwache Wattenscheid brannten entlang der Bahnlinie auf einer Fläche von 300 mal 70 Meter an mehren Stellen große Mengen Baumpollen sowie das Unterholz des Laubwaldes. Durch die Brände war ein Wohnhaus an der Talstraße gefährdet.

 

Aufgrund der Lage wurden weitere Tanklöschfahrzeuge aus Bochum sowie ein Großtanklöschfahrzeug aus Herne zur Einsatzstelle alarmiert. Mit drei Strahlrohren und einem Wasserwerfer konnten die Einsatzkräfte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern. Das Wohnhaus wurde ebenfalls mit einem Strahlrohr vor den Flammen geschützt. Nach wenigen Minuten war die Lage womit unter Kontrolle. Das Ablöschen der unzähligen Brand und Glutnester zog sich jedoch über mehrere Stunden hin. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung musste dafür eine 700 Meter lange Schlauchleitung von der Höntroper Straße aus verlegt werden.

 

Neben der schlechten Erreichbarkeit machte den 50 Einsatzkräften auch die große Hitze zu schaffen. Zu deren Versorgung wurden mehrere Kisten Wasser zur Einsatzstelle gebracht.

 

Um 15:05 Uhr war der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand. Die Berufsfeuerwehr wurde bei den Löschmaßnahmen auch durch die Löscheinheiten Eppendorf, Höntrop und Wattenscheid-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.

 

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

 

Hinweise der Feuerwehr Bochum aufgrund der hohen Temperaturen und der lang anhaltenden Trockenheit:

 

  • Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für Grillfeuer – nutzen Sie nur ausgewiesene Grillplätze.
  • Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen.
  • Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster.
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasflächen unter Fahrzeugen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
  • Werfen Sie in Wald und Flur keine Flaschen achtlos weg, es könnte zum Brennglaseffekt kommen.
  • Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern und Grasflächen frei – sie sind wichtige Rettungswege. Beachten Sie unbedingt Park- und Halteverbote.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Verhindern Sie Entstehungsbrände, unternehmen Sie Löschversuche, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen, und rufen Sie in jedem Fall die Feuerwehr zur Nachkontrolle.

 

 Quelle: Notfallinfo-Bochum

[06.07.10] Höntrop (ots) - Am Freitag, dem 02.07.2010, gegen 13:00 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Flächenbrand an der Talstraße in Bochum Eppendorf/Höntrop gerufen. Ca. 30 Brände des Unterholzes hielten die Einsatzkräfte in Atem. Es stellte sich heraus, dass Pappelsamen angezündet worden waren, die sich aufgrund des Windes schnell verbreitet hatten und kleinere Brände des trockenen Unterholzes entfachten.

Der Verursacher des Brandes konnte zwischenzeitlich ermittelt werden. Es handelt sich um einen 14-jährigen Schüler, der die Tat eingestanden hat. Auf Anfrage teilte die Feuerwehr mit, dass auf den Jugendlichen seitens der Feuerwehr möglicherweise keine Forderungen zukommen. "Grundsätzlich handelt es sich bei der Brandbekämpfung um eine städtische Pflichtaufgabe" erklärte Brandrat Simon Heussen. Im Falle der mutwilligen Brandstiftung würde der Verursacher allerdings grundsätzlich in Regress genommen. In diesem Einzelfall liegen der Feuerwehr noch keine offiziellen Ergebnisse seitens der Staatsanwaltschaft vor. Heussen mahnt jedoch auch zur Besonnenheit: "Wir können froh sein, dass nicht mehr passiert ist".

 

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