Mannschaft

kleinmannschaft

Einsätze

 

Fahrzeuge

Galerie

Pierre

Pierre

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Montag, 23 Mai 2011 00:00

Ein Domizil für zwei Wachen

Der Startschuss für den Bau des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses der Löschzüge Höntrop und Eppendorf soll in der ersten Jahreshälfte 2011 fallen. So hieß es noch Mitte April.

Das ist nicht mehr zu schaffen. Doch rechnet die Feuerwehr jetzt damit, so der stellvertretende Amtsleiter der Feuerwehr Bochum, Gottfried Wingler-Scholz, dass der Spatenstich im September 2011 erfolgt. „Der Bauantrag ist gestellt.“ Mit der Fertigstellung des neuen Domizils an der Höntroper Straße, neben dem Sportplatz, werde im August 2012 gerechnet. Der Bezug ist für September, Oktober 2012 vorgesehen.

Wegen Misere verzögert

Die Freigabe von Geldern erfolgte im Rahmen der Prioritätenliste für Investitionen der Stadt Bochum, die bereits von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigt wurde, hieß es im April. Danach wurden rund 300 000 Euro in 2011 freigegeben, im kommenden Jahr folgt die nötige weitere Million. Der Baubeginn, schon 2010 geplant, hatte sich wegen der städtischen Finanzmisere verzögert.

1,385 Mio Euro soll das neue Geminschaftshaus für die Höntroper und Eppendorfer Wehren insgesamt kosten. 30 000 Euro davon werden allein für die Planungskosten gerechnet. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern wird zweigeschossig angelegt, eine Ebene für Höntrop, eine für Eppendorf. Eine Bruttogesamtfläche von 850 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet 475 qm, das Zwischengeschoss 45 qm. Im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Erschließung des Gerätehauses erfolgt von der hinteren Seite, weshalb, so führte Wingler-Scholz aus, auch der Parkplatz hinter dem Gebääude liegen soll. „Von dort aus können die Wehrleute gleich ins Haus gehen und sich dort umziehen.“ Ein umbauter Stellplatz soll errichtet werden, in dem die Fahrzeuge abgesichert untergebracht werden können.

Keine Verwendung

Um direkt eventuellem Vandalismus den Garaus zu machen, werden die Fensterscheiben getönt sein. Die Außenparkplätze werden so angelegt, dass sie problemlos auch von den Sportvereinen, die auf dem angrenzenden Platz trainieren, genutzt werden können.

Noch nicht ganz klar ist, wie die Stadt die zukünftig frei werdenden Flächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße verplanen will – das würde nicht zuletzt die dortigen Anwohner brennend interessieren. In Eppendorf, so hieß es im April, sei nach dem Abriss der betagten Halle möglicherweise Wohnbebauung geplant. Das könnte womöglich auch in Höntrop passieren; als Zwischennutzung sei dort erst mal angedacht, das alte Gebäude hinter der Turnhalle dann für Schulungen oder die Jugendwehr zu nutzen, so Bochums Feuerwehrchef Dr. Dirk Hagebölling im April.

Gestern erklärte Simon Heußen, Feuerwehr-Direktionsabschnittsleiter, auf WAZ-Anfrage: „Wir als Feuerwehr haben keine weitere Verwendung für die Gebäude in Höntrop und Eppendorf.“ Es handele sich hier um städtische Objekte.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 19.05.2011, Ralf Drews, Ellen Wiederstein

Bochum. Die Bochumer Feuerwehr feierte am Samstag ihr 150-jähriges Jubiläum und gewährte im Rahmen eines Aktionstags auf dem Bongard-Boulevard einen Einblick in ihren nicht selten gefährlichen Arbeitsalltag.

Der Beruf des Feuerwehrmannes ist kein leichter. Ob löschen, retten, bergen oder schützen, immer ist höchste Konzentration gefordert, und nicht selten setzen Feuerwehrleute ihre Gesundheit aufs Spiel, um anderen in Notlagen zu helfen.

Am Samstag veranstaltete die Feuerwehr anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens einen Aktionstag in der Bochumer City. WAZ-Mitarbeiter Andreas Bartel hat sich auf dem Bongard-Boulevard umgeschaut und einen Einblick in den Alltag der Feuerwehr erhalten. Wer nicht schwindelfrei ist, hat bei der Feuerwehr nichts zu suchen. Das wird einem spätestens klar, wenn man aus einem Drehleiterkorb aus knapp 30 Metern Höhe gen Boden blickt.

Schwieriger Einsatz am Boden

Die Menschen sehen von oben aus wie Spielzeugfiguren, und selbst das eigentlich riesige Sprungkissen wirkt auf einmal ziemlich unscheinbar. Festhalten hat jetzt oberste Priorität. Unvorstellbar, aus dieser Position auch noch Menschen aus brennenden Wohnungen zu retten, die am Fenster auf Hilfe warten.

Doch auch am Boden wird den Rettungsprofis einiges abverlangt. In einem geschlossenen Zelt wird ein Wohnungsbrand nachgestellt, man sieht nichts außer dichtem Qualm. Helm, feuerfeste Kleidung und ein Atemschutzgerät sind hier Pflicht. Allein die Sauerstoffflasche wiegt zwölf Kilo. „Der Rauch geht nach oben. Am Boden findet man sich besser zurecht“, sagt Feuerwehrmann Niko Halwer. So geht es in gebückter Haltung in das Zelt, immer in einer Richtung an der Wand entlang. Irgendwo soll eine verletzte Person liegen, für sie geht es womöglich um Sekunden. Doch man sieht die sprichwörtliche Hand vor Augen nicht, dabei handelt es sich diesmal nur um weißen Disconebel. Im Ernstfall ist der Qualm pechschwarz und es ist deutlich heißer.

Etwas entspannter gestaltet sich das Feuerlöschen an der nächsten Station. Schnell sind die Flammen erstickt, allerdings beträgt der Wasserdruck auch nur gut zwei bar. Normalerweise sind es zehn, dann ist das Rohr ungleich schwerer zu bändigen.

Dank vom NRW-Innenminister Ralf Jäger

Schnell wird klar, wie anstrengend und gleichzeitig verantwortungsvoll der Beruf ist, von dem viele kleine Jungs träumen. So dankte nicht nur Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, sondern auch NRW-Innenminister Ralf Jäger (beide SPD) dem Leiter der Bochumer Feuerwehr, Dr. Dirk Hagebölling, und den rund 700 Männern und Frauen, die bei der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr rund um die Uhr im Einsatz sind. „Die Lebensqualität ist auch abhängig davon, wie sicher man in einer Stadt lebt“, betonte Scholz, und Jäger lobte den „intakten und leistungsstarken Feuerschutz in Bochum und NRW“.

Auch für Sondereinsätze ist die Bochumer Feuerwehr gut gerüstet. Tritt zum Beispiel in einem Schwimmbad Chlorgas aus, rücken die Retter in Chemikalienschutzanzügen aus. Sie sind von außen undurchlässig für chemische, biologische und atomare Stoffe. Nach dem Einsatz müssen sie gründlich dekontaminiert, also abgewaschen werden, wie Sven Opitz und seine Kollegen demonstrieren.

Angelique, Anna und Lea-Sophie sind begeistert: „Das war cool“, sagt die neunjährige Angelique. Gemeinsam mit ihren Freundinnen hat sie einiges gelernt an diesem Tag. Zum Beispiel, wie man sich am besten aus einer brennenden Wohnung rettet: auf den Knien am Boden kriechend. Unter welcher Telefonnummer sie Hilfe rufen können? Ganz klar: „112“ schallt es aus allen drei Kehlen gleichzeitig.

 

Quelle: WAZ Bochum, 29.05.2011

Bilder-Strecke unter:

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Aktionstag-der-Feuerwehr-id4707971.html

Donnerstag, 01 September 2011 00:00

Baubeginn in Sicht

Jetzt geht’s los. „Um zu zeigen, dass die Arbeiten bald beginnen, wurde schon das Bauschild aufgestellt“, sagt Gottfried Wingler-Scholz, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Bochum auf
Nachfrage der Redaktion. Gemeint ist das Bauschild für die neue Gemeinschafts-Feuerwache Höntrop/Eppendorf an der Höntroper Straße. Seit Mitte August ist es am künftigen Standort aufgestellt. Dem Bauschild
soll der Spatenstich bald folgen. Laut Wingler-Scholz, zuständig für Sonderbauten, wird ab dem 19. September die Baustelle eingerichtet, Anfang Oktober soll der erste Spatenstich folgen.

Es bleibe bei der bisherigen Planung, „die wir besonders mit der Freiwilligen Feuerwehr dezidiert abgesprochen und diese besonders eingebunden haben.“ Mit der Fertigstellung des Gebäudes rechnet
Wingler-Scholz im August 2012, „wenn alles so klappt, wie geplant und auch das Wetter mitspielt.“ Das Baukostenvolumen liegt bei 1,355 Mio Euro. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern wird
zweigeschossig angelegt. Eine Bruttogesamtfläche von 850 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet 475 qm, das Zwischengeschoss 45 qm. Im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Planung sieht vor, dass im Erdgeschoss die Fahrzeughalle, der Lagerbereich und die Umkleiden für die Einsatzkräfte untergebracht sind. Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt.
Wingler-Scholz: „Die Eppendorfer bekommen den Teil Richtung  Eppendorf und die Höntroper den in Richtung Höntrop.“ Der Bereich der Eppendorfer wird etwas größer sein, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf dort
Sozialräume bekommt. Die Höntroper Wehr  verfüge derzeit über keine Jugendfeuerwehr. Doch, so Wingler-Scholz, „wachsen die wehren eh im Laufe der Zeit  immer mehr zusammen. Sie verstehen sich gut.“

Die Leistungsverzeichnisse und die Baustellenausschreibungen sind angelaufen. Es müsse nicht EU-weit ausgeschrieben werden, sagt Wingler-Scholz, „da die Kostenhöhe der einzelnen Gewerke unterhalb der
EU-weiten Vergaberichtlinien liegen.“

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 31.08.2011, Ellen Wiederstein

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/Baubeginn-in-Sicht-id5017391.html

Dienstag, 01 November 2011 00:00

Neubau für Feuerwehren

Wattenscheid. Das lange Warten hat ein Ende: Die Arbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus an der Höntroper Straße, in Höhe des Sportplatzes, haben endlich begonnen.

Das Bauschild wurde schon vor Monaten aufgestellt, die Pläne liegen seit Jahren in der Schublade, nur getan hatte sich bislang noch nichts. Dort entsteht jetzt die neue Gemeinschaftswache für die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf. Beim ersten Spatenstich waren die Vertreter von Stadt und Feuerwehr, u.a. die Löschzugführer Christian Klaka (Eppendorf) und Klaus-Dieter Krawczak (Höntrop), natürlich hocherfreut über den Startschuss. „Hier wächst zusammen, was zusammengehört“, so Bochums Feuerwehrchef Dirk Hagebölling. Beide Löschzüge verstehen sich gut. Es bleibt bei der bisherigen Planung, die die Stadt mit der Freiwilligen Feuerwehr abgesprochen hatte. Die Fertigstellung des Gebäudes soll Mitte 2012 erfolgen, das Baukostenvolumen liegt bei rund 1,35 Mio Euro. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern wird zweigeschossig angelegt. Eine Bruttogesamtfläche von 850 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet ca. 500 qm, das Zwischengeschoss rund 50 qm. Im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung. Die Planung sieht vor, dass im Erdgeschoss die Fahrzeughalle, der Lagerbereich und die Umkleiden für die Einsatzkräfte untergebracht sind.  Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt.

Der Eppendorfer Löschzug bekommt den Teil Richtung Eppendorf, der Höntroper Zug den in Richtung Höntrop liegenden Teil. Der Bereich der Eppendorfer wird etwas größer sein, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf dort Räume bekommt.

Noch nicht ganz klar ist, was die Stadt mit den zukünftig frei werdenden Feuerwehrflächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht – das würde nicht zuletzt die dortigen Anwohner brennend interessieren. Nach Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses sollen die bisher genutzten Grundstücke zeitgerecht vermarktet werden, lautete eine Forderung der Politiker. Schließlich gehe es darum, schnellstmöglich Geld in die marode Stadtkasse zu spülen und eine ansprechende Lösung für die dann brach liegenden Standorte zu finden. In Eppendorf, so heißt es, ist nach dem Abriss der betagten Halle Wohnbebauung geplant. Die beiden Löschzüge sind jedenfalls zufrieden, dass das Vorhaben, das so viele Jahre auf sich warten ließ, voran kommt. Die freiwilligen Einheiten im Wattenscheider Süden hatten sich mehr und moderneren Platz gewünscht – und Räume für die Jugendfeuerwehr. Die Detailplanung fürs neue Feuerwehrgerätehaus stand schon Ende 2009 fest, die Bezirksvertretung hatte sie einstimmig begrüßt. Vorausgegangen war eine fast dreijährige Debatte um den Standort, mehrere Alternativen standen zur Diskussion.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 01.11.2011, Ralf Drews

Seite 73 von 87

FF Höntrop App

 

Facebookseite

Suche

Archiv

Statistik

377401
HeuteHeute249
GesternGestern235
Die WocheDie Woche1276
Den MonatDen Monat3003
GesamtGesamt377401
IP: 3.80.177.176