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Dienstag, 30 September 2008 00:00

Einsatz: Feuer bei Entsorgungsfirma

Feuer bei Entsorgungsfirma, F3 Firma Kost

 

Gegen fünf Uhr am Morgen, lief in der Einsatzleitstelle der Bochumer Berufswehr eine automatische Brandmeldung der Fa. Kost Entsorgung ein. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein Feuer der Sortierhalle festgestellt. Ersten Erkundungen zufolge brannte ein etwa 1000 m³ großer Müllhaufen mit deutlicher Rauchentwicklung in einer Lagerhalle. Zur Brandbekämpfung wurden ein B - Strahlrohr und ein Schaumrohr eingesetzt.

Durch den schnellen Einsatz von Schaummittel, konnte die Rauchentwicklung nach kurzer Zeit, nahezu vollständig gestoppt werden. Durch zwei Radlader der Fa Kost wurde das geschredderte Material auf eine Freifläche des Geländes verlagert und dort durch zwei weitere Strahlrohre abgelöscht. Zur Brandursache können derzeit keine genauen Angaben gemacht werden. Insgesamt waren 52 Kräfte an dem Einsatz beteiligt. Die Berufsfeuerwehr wurde durch die freiwilligen Löschzüge Höntrop, Eppendorf und Bo-Nord unterstützt.

Freitag, 19 September 2008 00:00

Bombenfund in der Innenstadt

Bagger buddelte Bombe aus. Teile der Bochumer Innenstadt gesperrt.

Leitstelle Polizei Bochum

Bombenfund in der Bochumer Innenstadt -Lagefortschreibung-
Bochum (ots)

 

Entgegen erster Einschätzungen handelt es sich bei der gefundenen Bombe nicht um eine 250Kg-Bombe sondern um eine 500kg-Bombe. Aus diesem Grunde wurde der Sperr- und Evakuierungsradius auf 500 Meter erweitert. Zur Durchführung umfangreicher Sperrmassnahmen wurden Polizeikräfte aus weiteren Ruhrgebietsstädten angefordert. Aufgrund laufender Sperr- und Evakuierungmassnahmen wird mit der Entschärfung wahrscheinlich nicht vor 21:00 h begonnen.

 

Der öffentliche Personennahverkehr sowie der Individualverkehr im Bochumer Innenstadtbereich ist stark beeinträchtigt

 

Leitstelle Polizei Bochum

 

Bombenfund in der Bochumer Innenstadt
Bochum (ots)

 

Gegen 15:30 h am heutigen Tage wurde bei Tiefbauarbeiten an der Viktoriastr. in Höhe der Humboldtstr. durch einen Bagger eine 250 Kg-Bombe aus dem 2. Weltkrieg freigelegt. Durch Kräfte der Polizei wurde der unmittelbare Fundort unverzüglich abgesperrt. Die Einsatzleitung der Feuerwehr legte den Sperr- und Evakuierungsradius auf 250 Meter um den Fundort fest. Entsprechende Verkehrsableitungen und Sperrungen sind inzwischen eingerichtet. Mit Evakuierungen wird in Kürze begonnen. Ein Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes ist alarmiert und befindet sich auf dem Weg zum Fundort.

Freitag, 27 März 2009 00:00

F3 Wohnungsbrand in Weitmar

Am Abend wurde die Löscheinheit Höntrop während ihrers Übungsdienstes zu einem Wohnungsbrand nach Weitmar gerufen. Ein Angriffstrupp und der dazugehörende Sicherungstrupp unterstüzten die Berufsfeuerwehr sowie die Löscheinheit Heide bei ihren Löscharbeiten.

Gegen 19:10 Uhr erreichten mehrere Notrufe die Leitstelle der Berufsfeuerwehr, die einen Wohnungsbrand in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus an der „Langen Malterse“ meldeten. Die Feuerwachen aus der Innenstadt und aus Wattenscheid wurden zur Einsatzstelle entsandt. Den ersten eintreffenden Einheiten schlugen die Flammen aus dem Erdgeschoss bereits entgegen. Da der Treppenraum vollständig verraucht war, konnten drei Personen und eine Katze Ihre Wohnungen aus dem zweiten, beziehungsweise dritten Geschoss nicht mehr verlassen. Sie standen an den Fenstern und riefen um Hilfe. Alle drei Personen und auch die Katze wurden über eine Drehleiter bzw. über eine tragbare Leiter gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Sie erlitten leichte Rauchvergiftungen und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die übrigen Bewohner hatten das Gebäude bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig und unverletzt verlassen.

Der Brand wurde durch einen massiven Wassereinsatz mit 4 Strahlrohren zügig bekämpft. Somit konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Das Feuer war nach etwa 20 Minuten unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis 21:45 Uhr hin. Die Brandwohnung wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Eine weitere Wohnung in der zweiten Etage wurde durch den Brandrauch ebenfalls stark beschädigt. Das gesamte Gebäude musste durch die Stadtwerke stromlos geschaltet werden.

Die Einsatzstelle wurde durch die Kripo zur Ursachenermittlung beschlagnahmt.

Die Berufsfeuerwehr war mit 52 Kräften vor Ort und wurde durch die Löschzüge Heide und Höntrop der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Weitere 42 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr besetzten die Gerätehäuser und sicherten den Brandschutz im Stadtgebiet

Freitag, 10 April 2009 00:00

Wohnungsbrand Zollstraße

In der Nacht zum Karfreitag kam es zu einem Wohnungsbrand in der Zollstraße. Dabei brach der Brand vermutlich in der Küche im 1.OG aus. Die zuerst eintreffende Polizei began sofort mit den Evakuierungsmaßnahmen und verhinderte wohlmöglich schlimmeres. Neben der Berufsfeuerwehr war die Löscheinheit Höntrop an den Löscharbeiten beteiligt. Mehrere Personen wurden mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gefahren.

Nachtrag:

Sieben Personen mit einer leichten Rauchvergiftung und eine vollständig zerstörte Küche, dass ist die Bilanz eines Zimmerbrandes in der Nacht zu Freitag an der Zollstraße in Höntrop.

Um 02:19 Uhr erreichten mehrere Anrufe die Leitstelle der Feuerwehr, die einen Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Zollstraße meldeten. Beim Eintreffen der zu

ständigen Feuer- und Rettungswache 1 schlugen bereits Flammen aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Die Anwohner des Hauses hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle ins Freie vor dem Haus geflüchtet. Sieben Personen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung vom anwesenden Rettungsdienst behandelt und anschließend in Krankenhäuser gebracht. Bei den Personen handelte es sich um die vier Bewohner der Brandwohnung sowie um eine Frau und ihre zwei Söhne aus einer Wohnung im Dachgeschoss.

Das Feuer in der Küche der Wohnung konnten die Einsatzkräfte schnell durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr löschen. Eine Brandausbreitung auf weitere Räume konnte verhindert werden. Dennoch wurde die Wohnung durch Brandrauch so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar ist. Die übrigen Bewohner konnten nach Ende der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 35 Einsatzkräften vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Höntrop der Freiwilligen Feuerwehr unterstütz wurde.

Zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle: Feuerwehr Bochum


Wie schon in den letzten Tagen kam es auch am Freitag zu heftigen Gewittern mit Starkregen und Sturmböen, doch dieses Mal waren die Auswirkungen weitaus höher. Insgesamt wurde die Feuerwehr Bochum zwischen 15 und 22 Uhr zu 105 Unwettereinsätzen alarmiert.

An der Fritz-Reuter Straße in Bochum Wattenscheid (Nähe des Wattenscheider Bahnhofes) wurde ein von den starken Windböen aus dem aufgeweichten Boden gerissener Baum gemeldet, der den Straßenverkehr für ca. zwei Stunden zum Erliegen brachte. Mit Hilfe der bereits alarmierten Löscheinheit Heide wurde der Baum mit Kettensägen und Handsägen von der Straße entfernt. Der Verkehr konnte über den Parkplatz des Bahnhofes Wattenscheid umgeleitet werden, sodass keine größeren Behinderungen entstanden. Zwar konnten die Busse, die durch die Einsatzstelle bedingte Umleitung nicht passieren, jedoch zeigten die Fahrgäste großes Verständnis und wichen auf nahe liegende Linien der BoGeStra aus.

 

Glücklicherweise wurden bei keinem der Einsätze Menschen verletzt.

Neben Einheiten der Berufsfeuerwehr waren sämtliche Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr mit über 180 Einsatzkräften im Einsatz.

 

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