Mannschaft

kleinmannschaft

Einsätze

 

Fahrzeuge

Galerie

Pierre

Pierre

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dienstag, 24 Januar 2012 00:00

Bau des neuen Gerätehauses geht voran!

Wattenscheid.Erst tat sich lange Zeit nichts, die Pläne lagen jahrelang in der Schublade. Nun geht beim neuen Feuerwehrgerätehaus an der Höntroper Straße die Post ab, die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Läuft alles weiter reibungslos, können die Löschzüge Eppendorf und Höntrop im August in das neue Gemeinschaftsquartier einziehen. Der Neubau kostet rund 1,35 Millionen Euro.

„Das milde Wetter kommt uns entgegen“, erklärt Gottfried Wingler-Scholz, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Bochum. Der Startschuss war im Oktober gefallen. In das Gebäude werden die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf einziehen.

Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern ist zweigeschossig angelegt. Eine Bruttogesamtfläche von rund 800 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet ca. 500 qm Platz, im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Das Erdgeschoss beherbergt neben der Fahrzeughalle den Lagerbereich sowie die Sozial- und Umkleideräume für die Einsatzkräfte. Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt. Der Eppendorfer Löschzug bekommt den Teil Richtung Eppendorf, der Höntroper Zug den in Richtung Höntrop liegenden Teil. Der Bereich der Eppendorfer wird etwas größer sein, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf dort Räume bekommt.

Lösung für alte Flächen

Noch nicht ganz klar ist allerdings, was die Stadt mit den frei werdenden Feuerwehrflächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht. Ein Thema, das nicht zuletzt die dortigen Anwohner und Vereine brennend interessiert. Die Forderung aus der Politik lautet, nach Fertigstellung des Feuerwehrhauses die bisher genutzten Grundstücke zeitgerecht zu vermarkten. Schließlich gehe es darum, rasch Geld in die leere Stadtkasse zu spülen und eine Lösung für die dann brach liegenden Standorte zu finden.

In Eppendorf, so heißt es vage, ist nach dem Abriss der betagten Halle Wohnbebauung angedacht. Auch für den Standort Höntrop, neben der Turnhalle gelegen, gibt es bislang noch keine konkreten Aussagen zur Nachfolge-Nutzung.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf können jedenfalls in moderne Gebäude einziehen und dann endlich ihre betagten Räumlichkeiten verlassen. Auf die Realisierung des Vorhabens haben sie schließlich viele Jahre lang warten müssen. Die Detailplanung fürs neue Feuerwehrgerätehaus stand schon Ende 2009 fest, die Bezirksvertretung hatte sie einstimmig begrüßt. Vorausgegangen war eine fast dreijährige Debatte um den Standort, mehrere Alternativen standen zur Diskussion.

Der Baubeginn hatte sich durch den Sparkurs und die Prioritätenlisten der Stadt verzögert. Letztlich musste das Geld angesichts des Nothaushalts erst von der Bezirksregierung genehmigt werden, die Mittelfreigabe erfolgte dann im Frühjahr 2010.

 

Ralf Drews

Quelle: WAZ Wattenscheid, 24.01.2012

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/bau-des-neuen-geraetehauses-fuer-die-feuerwehr-in-wattenscheid-geht-voran-id6276259.html

Oberhausen.   Die Feuerwehren plagen Nachwuchssorgen. Doch ein Extremfall aus Oberhausen zeigt, dass Beruf und Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr immer schwieriger vereinbar sind: Ein Elektromeister verlor wegen eines Bereitschaftsdienstes seinen Job. Der Chef hatte kein Verständnis für das Engagement.

Für Marcus Piros* von der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen-Mitte hatte die Bombenentschärfung in Buschhausen Mitte November 2011 ein „explosives“ Nachspiel: Nach seinem Bereitschaftsdienst auf der Feuerwache wurde dem Elektromeister von seinem Arbeitgeber gekündigt.

„Der Kollege war noch in der Probezeit, offiziell wurden natürlich andere Gründe genannt. Letztlich aber hatte sein Chef wenig Verständnis für sein ehrenamtliches Engagement“, ist Dirk Kogelboom-Restau, Zugführer des Löschzugs Oberhausen-Mitte, überzeugt. Piros’ Beispiel fällt sicherlich in die Kategorie Extremfall, doch die zunehmend schwierige Vereinbarkeit von Job und freiwilligem Brandschutz lässt die Oberhausener Feuerwehrwehrleute mit Sorgen in die Zukunft blicken. Sie befürchten, dass auch deswegen der Nachwuchs rar werden wird.

(...)

Quelle: WAZ Oberhausen, 30.01.2012

Die Löscheinheit Höntrop dankt allen Arbeitgebern ihrer Kameraden für die Unterstützung bei Einsätzen und bei anderen Aktivitäten!

 

http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/oberhausener-nach-bereitschaftsdienst-fuer-freiwillige-feuerwehr-gefeuert-id6299930.html

Dienstag, 31 Januar 2012 00:00

Feuerwehr sucht Nachwuchs!

Bochum.   Auch die Freiwiligen Feuerwehren in Bochum verzeichnen einen Mitgliederschwund. Ohne die Freiwilligen aber wäre ein ordentlicher Brandschutz der Berufsfeuerwehr „in der derzeitigen Struktur nicht möglich“.

Auch die Freiwillige Feuerwehr in Bochum verliert kontinuierlich Mitglieder. Damit bestätigt sie tendenziell den Landestrend. Wie berichtet, verlieren die Freiwilligen Feuerwehren in NRW jährlich rund 2000 Kräfte. In Bochum gibt es 16 Einheiten: 14 Löscheinheiten sowie je eine für „Verpflegung“ und „Information und Kommunikation“. Zurzeit machen 350 Männer und 14 Frauen dort mit. Ehrenamtlich.

Feuerwehrsprecher Simon Heußen sieht zwar „keine akute Existenzangst“, wohl aber einen „langsamen Mitgliederrückgang schon seit mehreren Jahren“. Als Ursache sieht er den demografischen Wandel. „Außerdem haben viele Mitglieder Probleme, Beruf, Familie und Freiwillige Feuerwehr unter einen Hut zu bringen, zumal es an vielen Arbeitsplätze nicht mehr so einfach ist, im Einsatzfall problemlos zu gehen.“ Der Wegfall der Wehrpflicht und damit auch des Ersatzdienstes hat ebenfalls zu Austritten geführt.

Kinderfeuerwehr geplant

Die Freiwilligen sind für die Berufsfeuerwehr Gold wert. Ohne sie wäre ein ordentlicher Brandschutz, so Heußen, „in der derzeitigen Struktur nicht möglich“. Den Ersteinsatz bei Notfällen könne die Berufsfeuerwehr (350 Einsatzkräfte) „jederzeit“ sicherstellen. Aber bei Großbränden, Unwettern und anderen großen Fällen seien die Freiwilligen „unersetzlich“.

Zur Beschaffung neuer Nachwuchskräfte hat sich die Feuerwehr bereits etwas einfallen lassen: Die Jugendfeuerwehr (Eintrittsalter 12 Jahre) wurde von drei auf sechs Gruppen erweitert, verteilt auf die ganze Stadt. Zurzeit gibt es 72 Mitglieder, davon sechs Mädchen. Außerdem wird die Gründung einer Kinderfeuerwehr (ab 6 Jahre) geplant. Das scheiterte bisher daran, dass in NRW die gesetzliche Regelung für den Versicherungsschutz der Kinder fehlt.

Heußen zufolge lernt man bei der Freiwilligen Feuerwehr viele Dinge kennen, „die man auch im Alltag gut gebrauchen kann“: der Umgang mit moderner Technik (jede Löscheinheit hat ein hochmodernes Löschfahrzeug), Erste Hilfe und einiges mehr. Der Bochumer Student Yannick Krell, der bei der Löschgruppe Bochum-Mitte aktiv ist, weiß dies alles zu schätzen: „Ich bin gerne in der Freiwilligen Feuerwehr tätig, weil ich anderen Menschen helfen möchte, die Zusammenarbeit im Team Spaß macht, man jedesmal was Neues lernt und jeder Einsatz anders und abwechslungsreich ist.“

Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen

Allerdings ist der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen. Neben der Grundausbildung, die meist an Wochenenden absolviert wird, müssen die Mitglieder regelmäßig an Übungen teilnehmen, um fit zu bleiben. Manchmal finden sie wöchentlich, manchmal alle 14 Tage statt. Hinzu kommen die Rettungseinsätze selbst. Das schwankt zwischen 15 bis 70 pro Jahr je nach Einheit.

Apropos Fitness. Daran mangelt es vielen Bewerbern, die Berufsfeuerwehrkraft werden wollen. Die Anzahl der Bewerber ist zwar hoch, allerdings sagt Heußen auch: „Bis in das Vorstellungsgespräch schaffen es häufig nur 30 von anfangs 600 Bewerbern. Viele scheitern schon im schriftlichen Test, bei dem unter anderem Rechtschreibung, logistisches Denken und Mathe abgeprüft werden. Eine weitere Hürde ist der Sporttest.“

Das Einstiegsgehalt eines Brandmeisters (A7) liegt derzeit bei 1831 Euro brutto. Zuvor in der Ausbildung werden 912 Euro bezahlt.

Infos im Internet

Wer sich für die Arbeit in einer Freiwilligen Feuerwehr in Bochum interessiert, findet auf der Netzseite www.notfallinfo-bochum.de viele Informationen. Auf einem Link findet man die Kontaktdaten zu allen Löscheinheiten in Bochum und Wattenscheid.

Quelle: WAZ Bochum, 31.01.2012, Bernd Kiesewetter

Wer einmal in den aktiven Dienst der Löscheinheit Höntrop hinein schnuppern möchte, ist herzlich eingeladen Freitags von 18:30 bis 20:30 Uhr zum Feuerwehrhaus Höntrop, Höntroperstraße 79. zu kommen.

Völlig unverbindlich kann an diesem Abend ein erster Einblick in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr genommen werden.

Weitere Informationen auf dieser Homepage im Bereich "Interesse?"

Telefonisch Informationen erreichen Sie unter 02327/780533 (Freitags 18:30 bis 20:30 Uhr)

oder unter 02327/788149 (Unterbrandmeister Niko Halwer).

Wir freuen uns auf Sie / Dich!!

Donnerstag, 24 Mai 2012 00:00

Feuerwehr in Aufbruchstimmung

Wattenscheid. Eng, sanierungsbedürftig, antiquiert: Das alte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop hat nach 70 Jahren ausgedient. Im Herbst bezieht sie endlich den Neubau in Realschulnähe, nur rund hundert Meter entfernt. Der Abschied vom langjährigen Quartier an der Höntroper Straße 71 fällt da nicht schwer. Das letzte Feuerwehrfest an diesem traditionsreichen Standort steigt am 15./16. Juni.

Zeit zum Rückblick. Dafür hat sich Löschzugmitglied Niko Halwer viel Zeit genommen. Alte Bilder und Dokumente durchforstet. Für die Festschrift zum 110-jährigen Bestehen. Ein Feuerwehrmann mit Herzblut. „Das liegt wohl in der Familie“, sagt der 25-Jährige. Sein Uropa war elf Jahre Löschzugführer in Höntrop, leitete den Aufbau der Einheit nach dem Krieg. Ein großes Gruppenfoto mit Heinrich Halwer hängt in der Wache. „Das nehmen wir beim Umzug natürlich mit.“

Der 1902 gegründete Löschzug Höntrop hat bisher zwei Feuerwehrhäuser bezogen. Nach der Übergangsphase in den Anfangsjahren erfolgte am 25. Oktober 1908 die Übergabe des ersten Gerätehauses an der Friehoffstraße und des Steigerturms an die Wehr. Der Turm wurde 1951 verschrottet. Das Gebäude Friehoffstraße steht heute noch; seit 1908 fanden dort monatliche Übungsdienste statt.

Höntrop wuchs stetig, also war die Motorisierung nötig. 1928 erhielt der Zug den alten Mannschaftswagen der Feuerwehr Wattenscheid – „sie besaß damit als einer der ersten freiwilligen Löschzüge in Wattenscheid ein motorisiertes Fahrzeug“, recherchierte Halwer. Auf Initiative von Bürgermeister Borgloh kam es 1929 zur Gründung eines Stadtverbandes der Freiwilligen Feuerwehr Wattenscheid. Durch die Neuorganisation fiel der Höntroper Einheit der Feuerschutz für die Gemeinden Sevinghausen und Westenfeld zu, dessen eigenständige Löschzüge sich auflösten.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Feuerwehr eine Abteilung der Polizei. Halwer: „Es entstanden aus der Berufsfeuerwehr die Feuerschutzpolizei und aus der Freiwilligen Feuerwehr die Feuerlöschpolizei. Die Feuerwehrmänner wurden als Hilfspolizisten vereidigt.“ An der Höntroper Str. 71 befand sich zu der Zeit eine Polizeiwache mit angrenzendem Pferdestall für Polizeipferde sowie einem Luftschutzbunker. Nach Auflösung der Stallungen zog die damalige Feuerlöschpolizei dort ein.

1945 wurde unter Leitung von Oberbrandmeister Heinrich Halwer der Löschzug Höntrop reaktiviert. Als Domizil dient seitdem das Gebäude an der Höntroper Straße 71. Aus den Stallungen entstanden eine Fahrzeughalle, ein Schulungsraum, Umkleiden sowie Sanitärräume – alles bald Geschichte.

Mit dem Umzug der Feuerwehr wird der Standort Höntroper Straße 71 ein neues Gesicht bekommen. Das marode Nachbargebäude (früher Polizeiwache) steht schon seit Jahren leer – auch ein Fall für die Abrissbirne. Wie der Standort künftig genutzt wird, ist noch nicht entschieden. Nicht nur unter den Anwohnern sorgt das Thema für heiße Diskussionen. Die Stadt Bochum will mit einer Vermarktung der Fläche auf jeden Fall viel Geld in die leere Kasse spülen. „Die Kommune denkt über eine optimierte Nutzung in Richtung Wohnungsbau nach, auf jeden Fall zunächst unter Beibehaltung der Turnhalle“, erklärt Stadtsprecherin Barbara Gottschlich. Was mit der angrenzenden Turnhalle passiert, interessiert die Sportler brennend, besonders den Turnbund Höntrop, der die Sporthalle für einen Großteil seiner Übungsstunden nutzt.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, Ralf Drews, 24.05.2012

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/feuerwehr-in-aufbruchstimmung-id6691736.html

Seite 79 von 91

FF Höntrop App

 

Facebookseite

Suche

Archiv

Statistik

412624
HeuteHeute156
GesternGestern219
Die WocheDie Woche156
Den MonatDen Monat5100
GesamtGesamt412624
IP: 18.234.88.196