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26.04.2011, Uhrzeit: 10:29 Uhr Einsatzort: Hunscheidtstraße / Firma Eickhoff Stadtteil: Wiemelhausen

Ein durchgebrannter Elektro-Stahlofen sorgte am Dienstagvormittag für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Ca. 900 kg flüssiger Stahl waren ausgelaufen, verletzt wurde niemand.

Um 10:29 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Bochum von der Firma Eickhoff ein durchgebrannter Stahlofen gemeldet. Sofort wurde der zuständige Löschzug der Innenstadtwache zum Werksgelände alarmiert. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erreichte die Leitstelle ein weiterer Anruf des Sicherheitsbeauftragten der Firma Eickhoff, gleichzeitig ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bochum, der die Lage detailliert beschreiben konnte. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen des Löschzuges war die Werkshalle stark verqualmt. Die Mitarbeiter hatten die Halle zu diesem Zeitpunkt bereits alle unverletzt verlassen und sich vorbildlich zum vorgesehenen Sammelplatz begeben. Durch die Feuerwehr wurde zunächst eine Abluftöffnung in der Halle geschaffen, um den Brandrauch zu entfernen. Dafür wurden mehrere Oberlichter eingeschlagen. Parallel dazu wurde eine Kühlung des Ofens mit Strahlrohren vorbereitet. Der flüssige Stahl war unkontrolliert in Kellerräume gelaufen und hatte dort Elektro- und Ölleitungen entzündet. Eine Brandbekämpfung mit Wasser war in diesem Bereich jedoch nicht möglich (siehe Erläuterung unten). Deshalb wurden etwa 3 Kubikmeter trockner Sand bereitgelegt, um den Stahl damit abdecken zu können. Durch Mitarbeiter der Firma Eickhoff wurde im Folgenden eine Abdeckplatte zum Kellergeschoss entfernt, um den Sand dort einfüllen zu können. Als die Platte entfernt worden war stellte sich jedoch heraus, dass der Brand bis auf wenige Glutnester bereits erloschen war. Ein Eingreifen durch die Feuerwehr war somit nicht mehr erforderlich, da keine akute Brandgefahr mehr bestand; das Metall konnte kontrolliert abkühlen. Durch die Firma Eickhoff wurde eine Sicherheitswache gestellt und die Einsatzstelle übernommen. Der Feuerwehreinsatz war um 12:10 Uhr beendet. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Bochum-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde. Erläuterung zum Einsatz von Wasser bei Bränden von Metallen: Wasser kann sich bei Kontakt mit sehr heißen Stoffen (z.B. flüssiger Stahl, Temperaturen bis 1400 °C) in seine Bestandteile, Wasserstoff und Sauerstoff, zersetzen. Das dabei entstehende Gas Wasserstoff ist hoch explosiv. Somit würde bei Metallbränden durch den Einsatz von Wasser eine zusätzliche Explosionsgefahr entstehen.

 

Quelle: www.notfallinfo-bochum.com

Montag, 11 Juli 2011 00:00

Brand eines Gartenhauses

Gartenlaube war nicht mehr zu retten

 

Zu einem Laubenbrand wurde die Löscheinheit Höntrop während ihres Übungsdienstes am Freitag, den 08.07.2011 gerufen.

Eine große, aus Stein gebaute Gartenlaube brannte in voller Ausdehnung und konnte nicht mehr vor den Flammen gerettet werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war und lose Dachziegel durch Kameraden des Höntroper Löschzuges entfernt wurden, konnte die gesamte Laube erneut mit Schaum geflutet werden.

 

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Sonntag, 24 Juli 2011 00:00

TH 0 - Bochum Total (21. - 24.07.)

Insgesamt verlief die Veranstaltung Bochum-Total 2011 für die Einsatzkräfte der  Feuerwehr sowie des Sanitätsdienstes der Johanniter Unfallhilfe sehr  entspannt. Mit 105 Hilfeleistungen des Sanitätsdienstes und 35  Transporten war das Festival 2011 auch zahlenmäßig deutlich ruhiger als  die Veranstaltung im vergangenen Jahr. Damals mussten die Sanitäter in  167 Fällen tätig werden und 40 Personen kamen in Krankenhäuser.
 
Die Ursachen für die Hilfeleistungen waren auch in diesem Jahr überwiegend  Kreislaufprobleme und zu hoher Alkoholkonsum. Einige Musikfans knickten außerdem beim ausgelassenen Feiern um und mussten daraufhin behandelt werden.
Die Löscheinheit Höntrop wurde während ihres freitaglichen Dienstabends zur Großveranstaltung Bochum-Total gerufen, aufgrund eines Gedränges vor der Bühne.

Gewitter mit Starkregen sorgten am Donnerstagnachmittag für 112 Unwettereinsätze im Stadtgebiet Bochum. Besonders betroffen war der Stadtteile Weitmar (53 Einsätze).

Um 16:30 Uhr erreichten die ersten Meldungen über voll gelaufene Keller die Leitstelle der Feuerwehr. In den folgenden Minuten standen die Notrufleitungen dann nicht mehr still. Die Anrufer meldeten vor allem aus den südlichen Stadtteilen voll gelaufene Keller, Erdgeschosswohnungen und Ladenlokale sowie überflutete Straßen und Unterführungen.

Aufgrund der Vielzahl von Anrufen wurde die gesamte Freiwillige Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk alarmiert. Mit 31 Fahrzeugen und 160 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr sowie 40 Helfern des Technischen Hilfswerkes wurden die Einsatzstellen nach Prioritäten angefahren und das Wasser aus den Räumen und von den Straßen entfernt. In einigen Fällen mussten die Einsatzkräfte mehr als einen Meter Wasser aus Kellern pumpen. In vier Fällen mussten zudem umgestürzte Bäume beseitigt werden. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

Gegen 18 Uhr beruhigte sich die Wetterlage und auch die Zahl der Anrufe ging deutlich zurück. Die letzten Einsatzstellen konnten jedoch erst gegen 19:30 Uhr beendet werden.

An der Hansastraße sind am Samstagabend zwei Gebäude eines leerstehenden Bauernhofs fast vollständig ausgebrannt. Zahlreiche Anrufer meldeten den Brand um kurz nach 20 Uhr zeitgleich der Feuerwehr, beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der Brand schon ausgedehnt und die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach. Teile der Dachkonstruktion waren dabei bereits eingestürzt und die Flammen drohten auf ein angrenzendes Gebäude überzugreifen. Da keine Personen gefährdet waren, konnte die Feuerwehr sofort mit einem großflächigen Löscheinsatz beginnen.

Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte von der Feuerwache Wattenscheid und der Innenstadtwache daran beteiligt, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

© http://www.derwesten.de

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Ein Dachstuhlbrand an der Alten Bahnhofstraße in Bochum-Langendreer über der Disco „Zwischenfall“ hat am Donnerstagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Nur mit Mühe gelang der Feuerwehr das Feuer zu bekämpfen. Ein Statiker prüft jetzt die Einsturzgefahr.

Ein „ausgedehnter Dachstuhlbrand“ hat am Donnerstagabend die Feuerwehr in Bochum in Atem gehalten. Aus nach wie vor ungeklärter Ursache war gegen 19 Uhr im Haus Alte Bahnhofstraße 210 ein Feuer entstanden. Alle Bewohner konnten evakuiert werden. Wie standfest das Gebäude ist, klärt derzeit ein Statiker, teilte die Feuerwehr am Freitagmorgen mit.

Das Feuer wütete so stark, dass der Dachstuhl zwischenzeitlich einzustürzen drohte. Der Brand konnte nur durch einen massiven Einsatz an Löschmitteln eingedämmt werden; die Feuerwehr brauchte zudem drei Drehleitern und acht Strahlrohre.

Es brannte über der Disco „Zwischenfall“

„Der Brandherd konnte erst nach einiger Zeit lokalisiert und erreicht werden“, sagte die Feuerwehr. 43 Bewohner des Hauses wurden in einem umfunktionierten Linienbus vor dem Unwetter in Sicherheit gebracht.

Im betroffenen Haus ist auch die Diskothek „Zwischenfall“ beheimatet. Ob der vor allem bei der Schwarzen Szene überregional beliebte Club Schaden davonträgt, ist noch offen. „Da keiner außer der Feuerwehr ins Haus darf können wir noch nicht sagen wie es bei uns aussieht und ob das Haus zu retten ist“, hieß es am Abend auf der Facebook-Seite der Disco. Am Morgen war auf Anfrage von DerWesten noch niemand von der Disco zu erreichen. (dae/shu/WE)

© derwesten.de

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Mittwoch, 21 September 2011 00:00

Brennende U-Bahn im Bahnhof Lohring

Montag, 19.09.2011, 16:52

Um 16:52 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr durch die Bogestra ein brennender U-Bahn-Triebwagen im U-Bahnhof Lohring gemeldet. Der Zug der Linie 310 war in Fahrtrichtung Witten unterwegs, als die Zugführerin Rauch und Flammen am Triebwagen bemerkte. Am nächsten Bahnhof, Bahnhof Lohring, stoppte sie den Zug und leitete gemeinsam mit einem Kundenbetreuer die geordnete Räumung des Zuges sowie des Bahnhofes ein.

Von Seiten der Feuerwehr wurden aufgrund der Meldung zwei Löschzüge sowie ein Gerätewagen Atemschutz zur Einsatzstelle alarmiert.

Beim Eintreffen der Innenstadtwache hatten bereits alle Personen die U-Bahn verlassen. Die Einsatzkräfte stellten eine leichte Verrauchung des Bahnhofes fest. Drei Trupps unter Atemschutz kontrollierten den betroffenen Wagen und den Bahnhof. Das Feuer im Bereich der Bremsen war allerdings von selbst erloschen. Die Zugführerin sowie der Kundenbetreuer wurden mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung vom Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch beide an der Einsatzstelle verbleiben.

Die Bahn wurde durch Mitarbeiter der Bogestra aus dem Bahnhof auf die Wittenerstraße ins Freie gefahren und dort noch einmal durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrolliert. Anschließend wurde die Bahn durch die Bogestra in einen Betriebshof gefahren.

Durch die Feuerwehr wurde mit einem Hochleistungslüfter der Brandrauch aus dem Bahnhofsbereich entfernt. Um 18 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften vor Ort.

Durch den Einsatz kam es zu einer kompletten Sperrung des U-Bahnbetriebes im betroffenen Bereich. Ab 17:15 Uhr konnten erste Teilstücke wieder freigegeben werden, ab 17:35 Uhr verlief der Betrieb wieder störungsfrei.

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