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Samstag, 22 Oktober 2011 00:00

Sieben Verletzte bei Brand

Bochum. Sieben Menschen sind in Bochum bei einem Brand verletzt worden. Das Feuer war im Keller eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

Bei einem Kellerbrand in der Schützenstraße in Bochum- Weitmar sind sieben Menschen verletzt worden. Neun Personen mussten laut Feuerwehr aus dem Mehrfamilienhaus gerettet werden.

Gegen 4:30 Uhr Uhr hatte ein Passant auf dem Nachhauseweg eine Frau an einem Fenster bemerkt, die um Hilfe rief. Der Mann alarmierte umgehend die Feuerwehr, die nach eigener Angabe wenige Minuten später eintraf. Zu diesem Zeitpunkt drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. An mehreren Fenstern und Balkonen auf beiden Seiten des Hauses riefen Menschen um Hilfe. Ihnen war der Fluchtweg durch das völlig verrauchte Treppenhaus versperrt.

Brandursache noch unklar

Die Feuerwehrleute brachten drei Personen über eine Drehleiter in Sicherheit, sechs weitere wurden durch die Einsatzkräfte durch den Treppenhaus gerettet. Alle Personen wurden vom Notarzt untersucht. Bei sieben wurde eine leichte Rauchvergiftung festgestellt. Sie wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Den eigentlichen Brandherd lokalisierten die Feuerwehr im Keller des Gebäudes. Dort brannte ein Raum vollständig aus. Der Brand war nach etwa 30 Minuten unter Kontrolle. Ein Übergreifen auf weitere Kellerräume konnte verhindert werden. Dennoch entstand im Treppenraum sowie in einer Wohnung erheblicher Sachschaden durch den Brandrauch. Eine Wohnung blieb unbewohnbar. Die Löscharbeiten zogen sich noch bis 6:30 Uhr hin.

Die Feuerwehr Bochum war mit 33 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt. (we)

 

Quelle: http://www.derwesten.de

Donnerstag, 10 November 2011 00:00

Brennender Industrieruß in einer Lagerhalle

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in einer Lagerhalle an der Carolinenglückstraße zu einem Brand.

In der 20 x 60 m großen Halle brannten Säcke mit so genanntem Industrieruß.  Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Lagerdach. Das Feuer wurde mit einem Schaumrohren von Innen und einem weiteren Strahlrohr von Außen über eine Drehleiter gelöscht. Durch den schnellen Einsatz wurde der Brand auf den vorgefundenen Bereich begrenzt.Der Industrieruß wurde mit Radladern des Technischen Hilfswerkes (THW) ins Freie geschafft, in Container abgeladen und dort abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Vor Ort waren über 50 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des THW im Einsatz.

Quelle: www.notfallinfo-bochum.com


Die Löscheinheit Höntrop wurde um 04:30 alarmiert und besetzte dann die Wache 1 zusammen mit der Löscheinheit Wattenscheid-Mitte. Um 8:15 Uhr lösten die Höntroper Kameraden dann die Löscheinheit Heide an der Einsatzstelle ab.

Weitere Bilder in unserer Galerie.

Donnerstag, 29 Dezember 2011 00:00

Feuer in einer Industriehalle

Zu einer gemeldeten starken Rauchentwicklung aus einer Industriehalle musste die Feuerwehr um 11:35 Uhr am 2. Weihnachtsfeiertag ausrücken.

Als der Löschzug der Wache Wattenscheid kurze Zeit später am Einsatzort eintraf, drang dichter Rauch aus der Industriehalle. Sofort gingen zwei Trupps geschützt durch Atemschutzgeräte in das Gebäude vor und konnten dort den Brand schnell lokalisieren und mit einem Strahlrohr ablöschen. Es hatte eine Elektroverteilung sowie eine Ölleitung gebrannt. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte das Feuer auf den Entstehungsbereich beschränkt werden. Mehrere Gasflaschen wurden durch die Einsatzkräfte vorsorglich aus der Halle gebracht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Nachdem der Brand gelöscht war wurde der Barndrauch mit Hilfe von Hochleistungslüftern aus der Halle entfernt. Um 12:40 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Wattenscheid Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde.
 
Mittwoch, 22 Februar 2012 00:00

Brand einer Lagerhalle bei Adam Opel AG

Gegen 21:03 Uhr wurde der Feuerwehr Bochum ein Brand im Teile- und Zubehörwerk 3 sowohl automatisch als auch von Passanten gemeldet. In einer 5000 m² großen Lagerhalle für Verpackungs- und Transportmaterial breitete sich ein Feuer auf einer Fläche von ca. 1000 m² aus. Durch das sofortige Eingreifen von Kräften der Werkfeuerwehr, Berufsfeuerwehr mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und des THW konnte ein Ausbreiten des Brandes in der Lagerhalle und ein Übergreifen auf das Airbaglager mit Explosivstoffen verhindert werden. Insgesamt sind 70 Einsatzkräfte im Einsatz weitere, 50 werden für die noch nachfolgenden Maßnahmen in Bereitschaft gehalten. Die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten werden sich noch bis in den Morgen des 20.02. erstrecken. Weder die Produktion von Neuwagen noch die Ersatzteilversorgung der Opelwerke sind durch das Schadenereignis beeinträchtigt. Die Frühschicht in allen Werksbereichen kann pünktlich zu Beginn der Woche begonnen werden. Der Ablauf der Maßnahmen hat gezeigt, dass die jüngst neu vereinbarte Kooperation der Stadt Bochum mit der Adam Opel AG zum Brandschutz reibungslos und erfolgreich funktioniert. Die Ermittlungen zur Brandursache sind von der Kripo Bochum aufgenommen worden.
 

Quelle: http://www.notfallinfo-bochum.de

Montag, 05 März 2012 00:00

Feuer in einer Scheune in Hamme

Gegen 19:40 Uhr meldeten Anrufer über den Notruf der Feuerwehr einen Rauchentwicklung im Bereich Johannisburger/Hansastr. Bei Eintreffen der Feuerwache 1 aus Wattenscheid, brannte in einer Scheune Heu und Stroh auf einer Fläche von ca. 160m². Der Brand wurde mit 2 Strahlrohren unter schwerem Atemschutz unter Kontrolle gebracht. Im weiteren Verlauf musste von der Wattenscheiderstraße eine Löschwasserversorgung über längere Strecke aufgebaut werden. Ungefähr 10 m³ Stroh wurden ins Freie gebracht und abgelöscht. Ca. 100 m²  der Scheunenfläche wurden mittels Folien und Hartfaserplatten so gesichert, das der Bereich mit Löschschaum abgedeckt werden konnte. Bei dem Einsatz kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Die Kriminalpolizei hat zur Ursachen - und Schadenbestimmung die Ermittlungen aufgenommen.Gegen 23:15 war der Einsatz beendet, insgesamt waren 60 Einsatkräfte eingesetzt. Die Berufsfeuerwehr wurde von den Wattenscheider Löschzügen Heide, Mitte, Höntrop und Eppendorf unterstützt.

 

Quelle: http://www.notfallinfo-bochum.de

Uhrzeit: 14:31 Uhr

Einsatzort: Carolinenglückstraße

Stadtteil: Hamme

 

Am Samstagnachmittag kam es in der Halle einer Kfz-Werkstatt an der Carlinenglückstraße zu einem Brand, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Um 14:31 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Leitstelle der Feuerwehr eine brennende Lagerhalle an der Carolinenglückstraße in Bochum Hamme. Beim Eintreffen der Feuerwache Wattenscheid brannte ein PKW auf einer Hebebühne im hinteren Teil der zweigeschossigen Industriehalle bereits in voller Ausdehnung und das Feuer hatte bereits auf ein weiteres Fahrzeug übergegriffen. Zudem war sowohl die Lagerhalle als auch der angrenzende Bürotrakt stark verqualmt. Zwei Mitarbeiter des Betriebes hatten sich bereits selbstständig in Sicherheit gebracht, beide erlitten jedoch eine leichte Rauchvergiftung sowie leichte Verbrennungen an den Armen. Sie wurden durch den Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Um das Feuer löschen zu können, gingen zwei Trupps geschützt durch Atemschutzgeräte mit Strahlrohren in die Halle vor. Außerdem wurde über eine Drehleiter das Dach der Halle kontrolliert und eine Riegelstellung zum Nachbarbetrieb aufgebaut. Nach rund 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Bei den Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte mehrere Gasflaschen (Sauerstoff, Acetylen und Propangas). Diese wurden ins Freie gebracht und gekühlt. Durch die starke Hitze wurde auch die Hallenkonstruktion beschädigt. Ein Baustatiker begutachtete die Halle, stellte jedoch keine akute Einsturzgefahr fest.
 

Neben den zwei durch das durch das Feuer zerstörten Fahrzeugen wurden noch drei weitere PKW und ein Motorroller durch den Brandrauch stark beschädigt. Auch die Büroräume wurden durch Ruß in Mitleidenschaft gezogen. Alle Bereiche wurden kontrolliert und mit Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit.

Kurz vor 18:00 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Nord und Heide der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde. Die Löscheinheiten Höntrop, Eppendorf und Wattenscheid- Mitte besetzten die Wache I während dieser Zeit. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Mittwoch, 06 Juni 2012 00:00

Bombenentschärfung im Wiesental

Bombenentschärfung im Wiesental - 4000 Personen mussten evakuiert werden

 

Am Mittwoch, den 23. Mai 2012 wurde im Rahmen von Luftbildauswertungen eine 10-Zentner Fliegerbombe im Wiesental, unweit der der Kulmer Straße, gefunden. Die Bombe wurde am Dienstagnachmittag entschärft. Zuvor mussten ca. 4.000 Personen aus der Umgebung ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Durch den Kampfmittelräumdienst war zuvor ein Evakuierungsradius von 350 – 500 Metern vorgegeben worden.

Am Dienstagmorgen wurde ab 09:30 Uhr mit den Evakuierungsmaßnahmen begonnen. Für die Bevölkerung standen zwei Betreuungsstellen zur Verfügung, in denen insgesamt 62 ältere Personen betreut wurden. 35 Personen wurden im Rahmen der Evakuierung mit Krankenwagen entweder zu den Betreuungsstellen oder ins nahegelegene Bergmannsheil transportiert. In zwei Fällen wollten Anwohner ihre Wohnungen nicht verlassen. Erst nach eindringlicher Aufforderung durch die Polizei konnten auch diese Wohnungen evakuiert werden. Außerdem mussten in mehreren Fällen Wohnungstüren geöffnet werden, da sich bettlägerige Personen in den Wohnungen befanden, die ihre Tür nicht selbstständig öffnen konnten.

Um nicht Teile des Bergmannsheils evakuieren zu müssen, wurde mit vier Überseecontainern eine Splitterschutzwand auf der Kulmer Straße errichtet. Hierzu wurde der Feuerwehrkran der Feuerwehr Bochum eingesetzt. Die Überseecontainer wurden anschließend mit zehn 1.000 Liter Tanks beschwert.

Nachdem der Bereich um 15:15 Uhr komplett geräumt worden war, entschärften die Kampfmittelbeseitiger die englischer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Um 15:35 Uhr war die Entschärfung beendet und alle Sperrmaßnahmen konnten aufgehoben werden.

Insgesamt waren 175 Einsatzkräfte von Feuerwehr (Berufsfeuerwehr und alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr), dem Deutschen Roten Kreuz und den Maltesern im Einsatz.

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