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Sonntag, 16 August 2009 00:00

Feuer im Pferdestall: Keine Brandstiftung

Polizei ermittelte technischen Defekt als Ursache

 

Sabine Vogt

Einen technischen Defekt als Ursache für den Großbrand im Reiterhof in Bergen stellen die Sachverständigen der Polizei fest. Es gebe keinen Hinweis auf eine Straftat: „Brandstiftung kann ausgeschlossen werden; wir wissen, dass darüber schon viele Gerüchte kursierten”, erklärt Polizeisprecher Michael Bloch. Vielmehr sei das Feuer in einem Nebenraum der Pferdeboxen ausgebrochen, wo elektrische Geräte wie Radio und Kaffeemaschine gestanden hatten.

Diese seien im Feuer geschmolzen und für weitere Untersuchungen mitgenommen worden. Die Sachverständigen konnten entgegen ihrer Erwartungen noch am späten Mittwochabend in die ausgebrannte Scheune hinein. „Die Witterung kam uns entgegen”, so Bloch, so dass der Regen die letzten schwelenden Brandnester löschen half.

Die Aufräumarbeiten durch Feuerwehr und Technisches Hilfswerk wurden noch die ganze Nacht fortgesetzt; erst Donnerstagmittag konnten sie beendet werden. Unter anderem mussten die Einsatzkräfte die elf toten Pferde bergen, der letzte Kadaver wurde am Donnerstagvormittag unter dem Brandschutt gefunden. Weil weiterhin Mauern drohten einzustürzen, blieb der Brandort weiträumig abgesperrt.

Wie berichtet, war das Feuer am frühen Mittwochmorgen auf dem Bauernhof an der Bergener Straße ausgebrochen, wo Ställe an Pferdebesitzer vermietet waren. Vier Tiere konnte ein Mieter noch in der Nacht retten, weitere 15 holte die Feuerwehr aus dem benachbarten Gebäude heraus.

 

Quelle: WAZ Bochum

Montag, 05 Oktober 2009 00:00

Mehr als nur ein Jugendheim

Höntroper Gemeinde feiert 50-jähriges Hausbestehen an der Emilstraße

50 Jahre alt und doch so gut wie neu: Das Jugendheim an der Emilstraße kennt keine Abnutzungserscheinungen. Bereits drei Jahre bevor die Evangelische Gemeinde Höntrop ihre Selbstständigkeit erlangte, wurden die Pforten des Hauses geöffnet.

Am Wochenende feierte die Gemeinde den fünfzigsten Geburtstag ihrer geschichtsträchtigen „guten Stube”. Dabei ist der Name eher irreführend, wie Pfarrer Holger Dirks bestätigt: „Es war immer ein Gemeindehaus, aber weil es stets eine starke Jugendarbeit gab, hat sich wohl der Begriff Jugendheim etabliert.” Außerdem vermutet der Geistliche, dass 1959 auch Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Namensgebung eine Rolle gespielt haben. „Wir haben schon überlegt, dem Haus einen anderen Namen zu geben. Doch die Umbenennung wäre ein richtiger Akt, weil die Bezeichnung Jugendheim in den Köpfen verwachsen ist”, weiß Dirks. Macht aber nichts, denn mit einem Schmunzeln stellt er fest: „So bleiben wir als Gemeinde eben jung, frisch und fromm.”

Rüdiger Hagenkötter ist Küster - wie sein Vater

Mit der Heim-Geschichte kennt sich Rüdiger Hagenkötter aus. Er arbeitet seit elf Jahren als Küster, zuvor hatte bereits sein Vater das Amt 18 Jahre lang inne. Der Bau sei durch die stark wachsende Gemeinde notwendig geworden, warum er seinen Platz an der Emilstraße fand, sei jedoch nicht genau bekannt. „Ursprünglich stand dort auch einmal ein altes Villengebäude, was der Besitzer vermutlich zur Verfügung gestellt hat”, schätzt Hagenkötter.

Fest steht hingegen, dass im Laufe der Zeit mehrere Renovierungen das Jugendheim fit gehalten haben. „In den vergangenen Jahren haben wir beispielsweise die Räume Schritt für Schritt auf den neuesten Stand gebracht”, bestätigt Kirchbaumeisterin Brundhilde Zausch. Das Dach wurde neu gedeckt und eine Küche eingerichtet: „In der Küche hat unter anderem das Gemeindecafe´ seinen Platz gefunden hat”, erläutert Dirks.

Stammgäste schon seit vielen Jahren

Schon seit 1959 probt der Bläserkreis Höntrop im Haus, auch der Schachverein und eine Taekwondo-Gruppe sind seit gut 30 Jahren Stammgäste des Jugendheims. Der Senioren- und der Töpferkreis halten an der Emilstraße ihre Treffen ab und seit vier Jahren auch eine Männerkochgruppe. Kurz und gut: „Das Haus wird allgemein von Höntropern genutzt”, stellt Dirks fest. Das Gebäude befindet sich in gutem Zustand, so dass Holger Dirks in naher Zukunft plant: „Wir möchten das Heim barrierefrei, also behindertengerecht, machen. Das hat damals beim Bau noch keine Rolle gespielt.” Ein Teil des Festerlöses, das am Freitag mit einer Ü-30 Party begonnen hatte und am Sonntag mit Gottesdienst und Platzkonzert fortgesetzt worden war, soll dafür verwendet werden.

 

Quelle:Wattenscheid, 04.10.2009, Lars Karsten

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/wattenscheid/2009/10/4/news-135641337/detail.html

Dienstag, 08 Dezember 2009 00:00

Gemeinsames Quartier für Feuerwehr

Im Jahr 2010 soll das neue, gemeinsame Quartier für die Freiwilligen Feuerwehren Höntrop und Eppendorf entstehen. Der Neubau ist neben dem Sportplatz an der Höntroper Straße geplant.


Noch unklar ist, was die Stadt mit den dann frei werdenden Flächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht – das würde nicht zuletzt die dortigen Anwohner brennend interessieren.

Doch das ist ein anderes Kapitel. Die beiden Löschzüge sind jedenfalls zufrieden mit dem Neubauvorhaben, das so viele Jahre auf sich warten ließ. Die freiwilligen Einheiten hatten sich mehr und moderneren Platz gewünscht – und die Möglichkeit, im Wattenscheider Süden ebenfalls eine Jugendfeuerwehr zu gründen.

Die konkrete Detailplanung fürs neue Feuerwehrgerätehaus der Züge Höntrop und Eppendorf steht, die Bezirksvertretung begrüßte sie am Dienstag einstimmig.

Bei der Planung war für die Fachbehörde ein Maximalkostenbetrag von 1,35 Mio Euro als Grundvorgabe zu beachten. Die Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr wurde in der Bauplanung ebenfalls berücksichtigt. Das Konzept war unter Beteiligung und Konsens der Löscheinheitsführer entstanden. Es sieht im Erdgeschoss 445 qm Nutzfläche vor (u.a. vier Fahrzeugstellplätze), im Obergeschoss stehen 300 qm zur Verfügung (u.a. Schulungs-/Aufenthaltsräume, Mehrzweckraum und Jugendfeuerwehr).

Die Ausschreibung, Vergabe und Durchführung des Bauvorhabens soll im Jahr 2010 durch die Zentralen Dienste erfolgen. „Nach Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses sind die bisher genutzten Grundstücke zeitgerecht zu vermarkten”, forderte Manfred Molszich (SPD) eindringlich an die Adresse der Stadt gerichtet. Schließlich gehe es darum, schnellstmöglich Geld in die marode Stadtkasse zu spülen und eine ansprechende Lösung für die dann brach liegenden Standorte zu finden.

Zuletzt im Februar hatte sich die Bezirksvertretung Wattenscheid mit dem Thema befasst und in einem Beschluss für die größere der beiden Neubau-Varianten gestimmt. Sehr zur Freude der Löschzugführer Klaus Krawczak (Höntrop) und Christian Klaka (Eppendorf). Vorausgegangen war eine fast dreijährige Debatte um den Standort, mehrere Alternativen standen zur Diskussion.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 08.12.2009, Ralf Drews

Bei der Bilanz der Berufsfeuerwehr wurde auch Reklame für die Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr gemacht. Die Einsatzzahlen steigen.

Die Arbeit nimmt zu, die Bereitschaft zu helfen lässt nach. Das ist jetzt vielleicht etwas vereinfacht dargestellt, trifft aber wohl den Kern. Seit fünf Jahren sinken bei der Freiwilligen Feuerwehr in Bochum die Mitgliederzahlen. Dabei wurde bei einer Bilanz der Arbeit von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr in der Hauptfeuerwache Werne am Mittwoch deutlich, wie wichtig für die hauptberuflichen Retter die Unterstützung durch die Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr ist.

„Der Einsatz der Ehrenamtlichen spielt bei unserer Arbeit eine elementare Rolle”, sagte Simon Heußen, Abteilungsleiter des Rettungsdienstes. Hier einige Zahlen: Von deutlich über 400 freiwilligen Feuerwehrmännern (und wenigen Frauen) im Jahr 2005 ist die Mitgliederzahl auf 371 im vergangenen Jahr gesunken. Heußen nutzte die Bilanz, um kräftig Reklame für die Freiwillige Feuerwehr zu machen. Wer körperlich fit und gesund ist und sich für die Arbeit interessiert, kann sich bei Harald Michel unter (0234) 92 54-0 genauer zur Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr erkundigen.

Rätsel um den Mann im Gully weiter ungelöst

Aber bei dieser Bilanz ging es noch um viel mehr, zum Beispiel um die Einsatzzahlen von Brandschutz und Rettunsgdienst: 48 670 mal sind die Mitarbeiter der Feuerwehr im vergangenen Jahr in Bochum zu Einsätzen unterwegs gewesen – fast 1 000 mal mehr als 2008. „Das Jahr 2009 fing mit einer Serie von Bauunfällen an”, sagte Simon Heußen – und erinnerte an ein Unglück an der Adalbertstraße, wo ein Arbeiter ums Leben gekommen war, als im Januar 2009 ein Baukran in eine Grube stürzte. Zu den weiteren ungewöhnlichen und größeren Einsätzen gehörten die Explosion im Chemieunterricht im vergangenen Februar im Schulzentrum Wiemelhausen mit 26 Verletzten, die ausgefallene Route, die ein Autofahrer eingeschlagen hatte, als er im Juli in den U-Bahn-Schacht am Rathaus gefahren war, oder auch der Brand auf dem Reiterhof an der Bergener Straße, bei dem im August elf Turnierpferde verendeten. Hängen blieb auch ein Mann, der hängen geblieben war: Im Juli in einem Gully an der Alten Werner Straße: „Bis heute wissen wir nicht, wie er da rein gekommen ist”, sagte Simon Heußen, der Mann vom Rettungsdienst.

Hanefeld über den demographischen Wandel

Feuerwehr und Notarzt werden grundsätzlich immer häufiger gerufen. Dr. Christoph Hanefeld, der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, nennt dafür zwei Gründe: „Der demographische Wandel, die Menschen werden älter, und veränderte familiäre Strukturen.” Wo früher in den Großfamilien eher selbst der Krankentransport in die Klinik organisiert wurde, wird heute angesichts mehr allein stehender Menschen eher die 112 gerufen.

ICE-Unglück, Unwetter und dazu noch eine Großveranstaltung – so ein schlimmes Szenario haben die Retter im vergangenen September durchgespielt, zumindest organisatorisch und auf dem Papier. „Wir hatten die Übung eigentlich schon im Vorfeld einer möglichen Loveparade in Bochum vorgesehen”, sagte Stefan Lieber, Abteilungsleiter des operativen Dienstes. In diesem Jahr soll wieder geübt werden, mit einem großen gespielten Einsatz draußen, vielleicht an der Ruhr. Ausrücken werden die Feuerwehrleute auch am 19. Juni und zwar im großen Stil: Im Lohrheidestadion richtet Bochum die Landessportmeisterschaften der Berufsfeuerwehren NRW aus.

Quelle: WAZ Bochum, 24.02.2010, Kirsten Simon

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Immer Freitags von 18:30 bis 20:30 Uhr auf dem Hof und im Unterrichtsraum des Feuerwehrhauses Höntrop.

 Oder melde Dich telefonisch unter der  Telefonnummer 02327/ 780533

 

Weitere Ansprechpartner und interessante Einzelheiten über die Feuerwehr Höntrop findest Du auch auf unserer Homepage unter dem Bereich "Interesse"

Wir freuen uns auf Dich!

Donnerstag, 25 Februar 2010 00:00

Neuer Feuerwehr-Stützpunkt

Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte

Schon etliche Jahre dauert der „Schwelbrand” um einen neuen Stützpunkt für die freiwilligen Löschzüge Eppendorf und Höntrop.

Zunächst lebhafte Diskussionen um die Standortfrage im Wattenscheider Süden, dann die Einigung, beide Wehren in einem gemeinsamen und neuen Quartier neben dem Sportplatz an der Höntroper Straße unterzubringen. In der zweiten Jahreshälfte soll endlich damit begonnen werden.

„Das ist die Lösung, die von allen akzeptiert worden ist”, bekräftigt Simon Heußen (30), Brandrat und Direktionsabschnittsleiter auf Nachfrage der WAZ. „Das Projekt ist jetzt durch alle Beratungsgremien gegangen und passt.” Zurzeit werde neben dem Sportareal der Baugrund erkundet. Die Federführung für das Projekt liege bei den Zentralen Diensten der Stadt. Die Baukosten waren bei ersten Planvorstellungen mit rund 1,2 Mio Euro angegeben worden.

Zahl der aktiven Retter und Helfer sinkt

Soweit die guten Nachrichten. Aber die Wehr musste auch registrieren, dass im aktiven Dienst die Mannschaftsstärke insgesamt sinkt, selbst bei der Jugendwehr. Die ist bislang nur in Günnigfeld mit einem Team vertreten. Und die Frauenquote bei den Rettern und Helfern ist noch nie besonders gut gewesen. „Es ist ein allgemeines Problem des Ehrenamtes”, stellt Heußen fest.

Aber die Feuerwehr will dem Negativ-Trend entgegen wirken angehen. Zum einen soll es demnächst auch eine Jugendwehr Eppendorf geben, zum anderen soll Nachwuchs ab zwölf Jahren an einem besonderen Info-Tag geworben werden, „eine solche Veranstaltung, die über die üblichen Tage der offenen Tür hinausgehen soll, planen wir für den Sommer”.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 24.02.2010, Rolf Schulte

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