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Viel Arbeit bescherte ein Hitzegewitter mit schweren Sturmböen der Feuerwehr Bochum am Montagmittag. Ab 12:30 Uhr standen die Notrufleitungen in der Leitstelle der Feuerwehr nicht mehr still. Zunächst vor allem in den Wattenscheider Stadtteilen (dort gab es insgesamt 11 Einsätze) , kurze Zeit später auch im übrigen Stadtgebiet brachte der Sturm unzählige Bäume zum Umstürzen und riss Äste ab. Auch Dachziegel lösten sich von den Dächern und drohten auf die Straße zu Fallen.  

Ein größerer Einsatz ereignete sich unter Anderem an der Alleestraße, dort stürzten mehrere große Äste auf die Oberleitung der Straßenbahn, sodass diese zu reißen drohte. Nachdem die Bogestra die Oberleitung abgeschaltet und geerdet hatte konnten die Äste mit Hilfe einer Drehleiter entfernt und zersägt werden.

Am Waldring wurde eine 20 Meter große Linde gespalten und stürzte teilweise in einen Garten. Auch die verbliebenen Teile des Baumes drohten umzustürzen. Gemeinsam mit den Technischen Diensten wurde der Baum teilweise entfernt und der bereich weiträumig abgesperrt.

An der Hüttenstraße stürzten mehrere Bäume auf parkende Fahrzeuge. Hier kamen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes zum Einsatz, die die Bäume zersägten.

Nach gut einer Stunde war der Sturm dann vorüber. Die Aufräumarbeiten an einigen Einsatzstellen zogen sich aber noch bis in die späten Nachmittagsstunden hin. Insgesamt waren 125 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz, wobei die Berufsfeuerwehr von 11 Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde. 

 

Quelle: Notfallinfo-Bochum

Den Kilometer 11,8 der A 40, Ausfahrt Bochum-Harpen, kennen jetzt neun Kameraden sehr genau.
In der Zeit von 11:30 Uhr - 17:30 Uhr übernahmen sie am Sonntag die dortige Brückensicherung.
Abgesehen vom Sturz einer Fahrradfahrerin, der einen RTW-Einsatz erforderte, verlief der
Einsatz ohne Probleme.

Uhrzeit: 09:00 - 15:00 Uhr

Starkregen mit bis zu 70 Liter pro Stunde und Quadratmeter sorgte am Dienstagvormittag für eine hohe Einsatzbelastung bei der Feuerwehr Bochum. In insgesamt 21 Fällen liefen Keller und Wohnungen teilweise bis zu 50 cm voll Wasser. Besonders stark betroffen war der Stadtteil Langendreer. Im Bereich Heinrich-Gustav-Str. / Gasstraße / Auf dem Holln stand zeitweise die gesamte Straße unter Wasser und mehrere Keller liefen voll. An der Straße Ecksee trat der Kirchharpener Bach über die Ufer und Wasser lief auch hier in den Keller eines Wohnhauses. Glücklicherweise blieben alle Einsätze ohne Verletzte.

Die Feuerwehr war mit 75 Einsatzkräften im Einsatz, wobei die Berufsfeuerwehr durch fünf Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde.

 

Die Löscheinheit Höntrop wurde zu insgesamt drei Einsätzen alarmiert.

 

Quelle: notfallinfo-bochum.de

Freitag, 10 September 2010 00:00

Feuer in einem Studentenwohnheim

Uhrzeit: 11:53 Uhr  

Einsatzort: Laerholzstraße  

Stadtteil: Querenburg

 

Am Donnerstagmittag, den 09.09.20 kam es vermutlich durch Schleifarbeiten im Dachbereich zu einem Feuer in der Zwischendecke eines Studentenwohnheimes an der Laerholzstraße. Um 11:53 Uhr meldete ein Handwerker den Brand bei der Leitstelle der Feuerwehr.

 

Bei dem Objekt handelt es sich um zwei mehrgeschossige Wohnhäuser, die durch ein eingeschossiges Bauteil verbunden sind. Das Feuer brach in der Zwischendecke dieses Verbindungstraktes zwischen den Wohnräumen und dem Dach aus.

 

Beim Eintreffen des ersten Löschzuges konnten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung und Flammenschein in der Zwischendecke feststellen. Sehr schnell breiteten sich die Flammen in alle Richtungen des Gebäudes aus, da es keine bauliche Trennung im Bereich des Verbindungsgebäudes gab. Durch die Feuerwehr wurden alle drei Gebäude geräumt. 7 Personen mussten mittels Fluchthauben durch den zum Teil leicht verrauchten Treppenraum gerettet werden. 4 Personen wurden mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Zudem wurden zwei Ponnys, die sich unmittelbar neben dem Gebäude im Rauch befanden, in einen sicheren Bereich gebracht. 

 

Um die Flammen löschen zu können wurden über 80 Einsatzkräfte zur Laerholzstraße alarmiert. Die Brandbekämpfung gestaltete sich als äußerst personal- und materialintensiv. Immer wieder stürzten Teile der Deckenkonstruktion ein und die Brände flammten wieder auf. Teile der Decke mussten zudem mit speziellen Sägen geöffnet werden, um an die Glutnester zu gelangen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Arbeiten nahezu alle unter schwerem Atemschutz verrichtet werden. Zur Brandbekämpfung kamen 4 Strahlrohre sowie ein Schaumrohr teilweise über eine Drehleiter zum Einsatz. Nach dem der Brand gegen 16 Uhr unter Kontrolle war, mussten noch bis in die Nacht weite Teile des Daches geöffnet werden, um die Zwischendecke mit Schaum fluten zu können.Erst nach knapp 10 1/2 Stunden konnte der Einsatz um 22:30 Uhr endgültig beendet werden. Eine Kontrolle der Brandstelle um 00:00 Uhr verlief ohne Feststellungen.

 

Insgesamt wurden bei den Löscharbeiten 2.500 Liter Schaummittel und 80 Atemschutzgeräte verbraucht.

 

Neben der Berufsfeuerwehr waren auch 13 der 15 Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, entweder direkt an der Einsatzstelle oder zur Besetzung der Berufsfeuerwehrwachen. Insgesamt wurden 115 Einsatzkräfte eingesetzt.

 

Aufgund der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Geruchsbelästigung wurde die Bevölkerung in der nahen Umgebung durch Radiodurchsagen aufgeforder, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Messungen mit einem Messfahrzeug verliefen negativ.

Da große Bereiche des Studentenwohnheims nicht mehr bewohnbar sind, wurden 6 Personen durch den Betreiber des Wohnheims untergebracht, weitere 50 Personen suchten sich selbstständig eine Unterkunft.

 

 

Quelle: Notfallinfo-Bochum.de

 

 

 

Die Löscheinheit Höntrop übernahm kurz nach ihrem Eintreffen die gesamte Atemschutzüberwachung und hat bei der Bereitstellung von Atemschutzgeräten am GW-ASU unterstützt.

 

Mittwoch, 03 November 2010 00:00

Bürogebäude durch Feuer zerstört

Bei einem Feuer am frühen Morgen wurde das Verwaltungsgebäude einer Autowerkstatt an der Burgstraße im Industriegebiet Wattenscheid West vollständig zerstört.

Um 02:41 Uhr meldete ein Passant einen unklaren Feuerschein im Industriegebiet Wattenscheid West. Beim Eintreffen der zuständigen Feuerwache Wattenscheid nur wenige Minuten später brannte das Bürogebäude einer Autowerkstatt im Kreuzungsbereich Burgstraße Ecke Friedrich- Lueg- Straße in voller Ausdehnung. Flammen schlugen bereits aus mehreren Fenstern des ersten Obergeschosses und auch das Dach war bereits durchgebrannt. Das Feuer drohte auf eine angrenzende Halle überzugreifen.
Durch einen massiven Löschangriff von drei Seiten mit insgesamt 6 Strahlrohren konnte ein Übergreifen verhindert werden. Auch zwei Drehleitern kamen dabei zum Einsatz. Nach etwa 45 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch als äußerst schwierig, da das Gebäude aufgrund von Einsturzgefahr nicht betreten werden konnte. Mit einem Schaumrohr wurde die Brandstelle daher über eine Drehleiter eingeschäumt. Auch Teile der Dachkonstruktion mussten entfernt werden, um alle Glutnester zu löschen. Die Arbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin.

Insgesamt waren 62 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Höntrop, Eppendorf und Bochum- Mitte unterstützt wurde. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle:[http://www.wattenscheid.net/scripte/wat_neues.pl?ACTION=DETAIL&NNR=12513&THEME=start]
Fotos: © Ulli Weber

Seite 85 von 91

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