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Donnerstag, 24 Mai 2012 00:00

Feuerwehr in Aufbruchstimmung

Wattenscheid. Eng, sanierungsbedürftig, antiquiert: Das alte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop hat nach 70 Jahren ausgedient. Im Herbst bezieht sie endlich den Neubau in Realschulnähe, nur rund hundert Meter entfernt. Der Abschied vom langjährigen Quartier an der Höntroper Straße 71 fällt da nicht schwer. Das letzte Feuerwehrfest an diesem traditionsreichen Standort steigt am 15./16. Juni.

Zeit zum Rückblick. Dafür hat sich Löschzugmitglied Niko Halwer viel Zeit genommen. Alte Bilder und Dokumente durchforstet. Für die Festschrift zum 110-jährigen Bestehen. Ein Feuerwehrmann mit Herzblut. „Das liegt wohl in der Familie“, sagt der 25-Jährige. Sein Uropa war elf Jahre Löschzugführer in Höntrop, leitete den Aufbau der Einheit nach dem Krieg. Ein großes Gruppenfoto mit Heinrich Halwer hängt in der Wache. „Das nehmen wir beim Umzug natürlich mit.“

Der 1902 gegründete Löschzug Höntrop hat bisher zwei Feuerwehrhäuser bezogen. Nach der Übergangsphase in den Anfangsjahren erfolgte am 25. Oktober 1908 die Übergabe des ersten Gerätehauses an der Friehoffstraße und des Steigerturms an die Wehr. Der Turm wurde 1951 verschrottet. Das Gebäude Friehoffstraße steht heute noch; seit 1908 fanden dort monatliche Übungsdienste statt.

Höntrop wuchs stetig, also war die Motorisierung nötig. 1928 erhielt der Zug den alten Mannschaftswagen der Feuerwehr Wattenscheid – „sie besaß damit als einer der ersten freiwilligen Löschzüge in Wattenscheid ein motorisiertes Fahrzeug“, recherchierte Halwer. Auf Initiative von Bürgermeister Borgloh kam es 1929 zur Gründung eines Stadtverbandes der Freiwilligen Feuerwehr Wattenscheid. Durch die Neuorganisation fiel der Höntroper Einheit der Feuerschutz für die Gemeinden Sevinghausen und Westenfeld zu, dessen eigenständige Löschzüge sich auflösten.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Feuerwehr eine Abteilung der Polizei. Halwer: „Es entstanden aus der Berufsfeuerwehr die Feuerschutzpolizei und aus der Freiwilligen Feuerwehr die Feuerlöschpolizei. Die Feuerwehrmänner wurden als Hilfspolizisten vereidigt.“ An der Höntroper Str. 71 befand sich zu der Zeit eine Polizeiwache mit angrenzendem Pferdestall für Polizeipferde sowie einem Luftschutzbunker. Nach Auflösung der Stallungen zog die damalige Feuerlöschpolizei dort ein.

1945 wurde unter Leitung von Oberbrandmeister Heinrich Halwer der Löschzug Höntrop reaktiviert. Als Domizil dient seitdem das Gebäude an der Höntroper Straße 71. Aus den Stallungen entstanden eine Fahrzeughalle, ein Schulungsraum, Umkleiden sowie Sanitärräume – alles bald Geschichte.

Mit dem Umzug der Feuerwehr wird der Standort Höntroper Straße 71 ein neues Gesicht bekommen. Das marode Nachbargebäude (früher Polizeiwache) steht schon seit Jahren leer – auch ein Fall für die Abrissbirne. Wie der Standort künftig genutzt wird, ist noch nicht entschieden. Nicht nur unter den Anwohnern sorgt das Thema für heiße Diskussionen. Die Stadt Bochum will mit einer Vermarktung der Fläche auf jeden Fall viel Geld in die leere Kasse spülen. „Die Kommune denkt über eine optimierte Nutzung in Richtung Wohnungsbau nach, auf jeden Fall zunächst unter Beibehaltung der Turnhalle“, erklärt Stadtsprecherin Barbara Gottschlich. Was mit der angrenzenden Turnhalle passiert, interessiert die Sportler brennend, besonders den Turnbund Höntrop, der die Sporthalle für einen Großteil seiner Übungsstunden nutzt.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, Ralf Drews, 24.05.2012

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/feuerwehr-in-aufbruchstimmung-id6691736.html

Montag, 11 Juni 2012 00:00

Abschiedsfest ohne Tränen

Wattenscheid. Zum letzten Mal steigt das Höntroper Feuerwehrfest am 15./16. Juni am Gerätehaus Höntroper Straße 71. Denn im Herbst bezieht der Löschzug (gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Eppendorf) den rund 1,3 Mio Euro teuren Neubau in Realschulnähe. Die betagte Halle hat dann nach rund 70 Jahren ausgedient – die Stadt hält sich derzeit noch bedeckt, was aus dem Standort wird.

Nicht nur ein Abschiedsfest, zugleich wird auch das 110-jährige Bestehen des Höntroper Löschzugs gefeiert. DJ „Bomanni“ sorgt am Freitag ab 18 Uhr beim Dämmerschoppen für Stimmung. Es gibt Grill- und Getränkestände, einen Cocktailgarten und Guinness-Pub. Highlight des Abends: Sänger „Lars Vegas“ mit seiner Ballermann-Show. Am Samstag stehen ab 14 Uhr die kleinen Gäste im Vordergrund mit Spielen und Aktionen; u.a. Wasserflipper der Jugendfeuerwehr Wattenscheid, Basteln, Schminken, Feuerwehr-Tretunimogs. Ab 15 Uhr tritt ein Zauberer auf. Die Feuerwehrfahrzeuge können besichtigt werden. Im Rahmen der Brandschutzfrüherziehung informiert die Wehr über das Verhalten im Notfall. Ab 18 Uhr übernimmt DJ „Bomanni“ erneut die Regie; auch Sänger „Lars Vegas“ tritt wieder in der Fahrzeughalle auf.

Wer Interesse hat, aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop mitzuwirken, kann freitags in der Zeit von 18.30 bis 20.30 Uhr am Feuerwehrhaus vorbeischauen und in den Übungsdienst unverbindlich hineinschnuppern.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 12.06.2012, Redaktion

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/abschiedsfest-ohne-traenen-id6755951.html

Montag, 18 Juni 2012 00:00

Feuerwehr feiert finales Fest

Zumindest einer musste dann doch eine Träne verdrücken. Obwohl sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop vorgenommen hatten, keinerlei Wehmut aufkommen zu lassen. Aber der Abschiedsschmerz setzte sich durch und Petrus ließ den Himmel weinen. Immer wieder hieß es „Wasser marsch“ von oben, dennoch kamen am Wochenende rund 1500 Besucher zum Feuerwehrfest an der Höntroper Straße. Es war die 21. und letzte Fete am alten Standort, im September erfolgt der Umzug in den Neubau unweit der Realschule.

„Die Gemütlichkeit und diese Atmosphäre werden wir sicherlich vermissen. Das Alte hat einfach Charme“, blickt Löschzugführer Klaus Krawczak durchaus mit gemischten Gefühlen auf den anstehenden Wechsel. „Aber wir müssen nun einmal mit der Zeit gehen.“

Gerade das Feuerwehrfest hat jedoch gezeigt, was alles zurückbleiben kann. So stand am Freitag zunächst Party auf dem Programm, „Lars Vegas“ und DJ „Bomanni“ sorgten für Musik – ohne Abschieds-Blues. Am Samstag gab sich die Feier familiär. Kinder konnten verschiedene Spielstationen durchlaufen mit Filzen, Wasserflipper und Spritzwand. Die Jugendfeuerwehr von Günnigfeld und Eppendorf war ebenso mit dabei wie Zauberer „Adam-Sky“. Besonders im Blickpunkt: Brandschutzfrüherziehung für die jungen Gäste, Vorstellung von Rauchmeldern für die älteren, und das brandneue Feuerwehrfahrzeug der Einheit. Bis in den Abend wurde nochmals gefeiert, mit Cocktailbar und Live-Musik.

Klaus Krawczak ist nun gespannt, wie sich dieses Fest übertragen lässt. „Am neuen Standort müssen wir sicher anders planen. Die Gemütlichkeit haben wir hier, die Zweckmäßigkeit dort.“

Bis dahin ist Zeit, die Höntroper sitzen noch nicht auf gepackten Kisten. „Als Feuerwehr sind wir es gewohnt, logistisch zu planen. Von daher machen wir den Umzug aus dem Stand“, sieht der Zugführer eine Routineaufgabe auf sich und seine Floriansjünger zukommen. „Zuerst werden wir die Spinde mit den persönlichen Sachen ausräumen, dann folgen die Fahrzeuge. Wichtig wird sein, schnellstmöglich wieder die Alarmbereitschaft herzustellen.“ Für den 59-Jährigen ist der Standortwechsel Chefsache, danach ist Schluss. Nach 25 Jahren an der Spitze und insgesamt 40 Jahren im Dienst gibt Krawczak das Kommando weiter – vielleicht auch das ein Grund für die „Weh(r)mutstropfen“ von oben.

 

Weitere Bilder in der Fotostrecke der WAZ unter: (Bilder: Gero Helm)

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/loeschzug-hoentrop-feiert-id6779005.html

Quelle: WAZ Wattenscheid, 18.06.2012, Christopher Becker: http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/feuerwehr-feiert-finales-fest-id6775693.html

Freitag, 10 August 2012 00:00

Feuerwehr trifft Jester Dancers

Neue Wege in Sachen Öffentlichkeitsarbeit beschreitet die Feuerwehr-Löscheinheit Höntrop. Das Motto lautet „Feuerwehr trifft Verein.“ Der gute Kontakt zu hiesigen Vereinen soll weiter ausgebaut werden, so erklärt Niko Halwer von der Höntroper Feuerwehr. Unter dieser neuen Devise findet am Sonntag, 19. August, von 12 bis 17 Uhr die Premiere am Feuerwehrhaus in Höntrop statt.

Und zwar trifft die Feuerwehr an diesem Tag die „Jester Dancers“, ein en Bochumer Verein, der aktiv Squaredance betreibt. Ein Sport für junge und ältere Menschen, denn Squaredance ist ein Volkstanz aus den USA. Sportart wie Mitglieder vermitteln Lebensfreude, Freundschaft und die Verbundenheit zum Tanz. Getanzt wird bei den „Jester Dancers“ zu aktueller Popmusik aber auch zu Elektro-Beats oder zu langsamen Balladen. Die Floriansjünger aus Höntrop informieren über ihre Tätigkeit, den häuslichen Brandschutz und die richtige Installation von lebensrettenden Rauchmeldern. „Jester Dancers und Feuerwehr freuen sich jetzt schon auf eine interessante und informative Veranstaltung“, so Niko Halwer.

Wer Interesse hat, aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop mitzuwirken, den laden Halwer und seine Kolleg/innen jeweils freitags von 18.30 bis 20.30 Uhr ein, „in unserem Feuerwehrhaus an der Höntroper Straße 71 vorbei zu schauen und in den Übungsdienst unverbindlich hinein zu schnuppern.“ Weitere Informationen zur Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop sind zu haben unter www.feuerwehr-hoentrop.de
oder telefonisch zu den Dienstzeiten unter 780 533.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, Redaktion Wattenscheid, 09.08.2012

Dienstag, 11 September 2012 00:00

Neues Haus mit Farbe beschmiert

Wattenscheid. Strahlendweiß – so war das nagelneue Feuerwehrhaus an der Höntroper Straße, bis einige fehlgesteuerte Chaoten es in der Nacht zum Sonntag mit Farbe beschmierten. Die gute Nachricht: Die Polizei hat die Täter bereits gefasst. Es handelt sich um vier Jugendliche, die offenbar zu viel Zeit und zu wenig Respekt vor fremdem Eigentum haben. Gegen sie wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Rund 1,35 Mio Euro teuer ist das neue Gerätehaus für die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf, ihr Quartier werden sie in Kürze beziehen und dann die bisherigen Unterkünfte an der Hermann-Löns-Straße sowie an der Höntroper Straße verlassen. „Die offizielle Eröffnung des Neubaus wird am 2. Oktober stattfinden“, so Feuerwehrsprecher Simon Heußen. Zuvor soll die Farbschmiererei beseitigt werden – die Kosten werden den Tätern in Rechnung gestellt.

Ein Jugendlicher (15) konnte noch am Tatort an der Höntroper Straße festgenommen werden, die anderen drei (eine junge Frau, 17, und zwei männliche Begleiter, 15 und 17 Jahre alt) im Nahbereich. Farbe an den Fingern eines Jugendlichen und Spraydosen im Rucksack erhärteten den Tatverdacht. Aufmerksame Zeugen hatten zuvor die Polizei alarmiert.

Die Planungen für das neue Feuerwehrhaus hatten Jahre gedauert, sehnsüchtig warteten die Löschzüge auf ihr neues Quartier, um endlich aus ihren alten Gebäuden ausziehen zu können. Die Bauarbeiten schritten nach dem Startschuss (Oktober 2011) dann zügig voran.

In das Gebäude werden die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf einziehen. Das Haus mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern ist zweigeschossig angelegt. Eine Bruttogesamtfläche von rund 800 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet ca. 500 qm Platz, im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Das Erdgeschoss beherbergt neben der Fahrzeughalle den Lagerbereich sowie die Sozial- und Umkleideräume für die Einsatzkräfte. Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt. Der Eppendorfer Löschzug bekommt den Teil Richtung Eppendorf, der Höntroper Zug den in Richtung Höntrop liegenden Teil. Der Bereich der Eppendorfer wird etwas größer sein, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf dort Räume bekommt.

Noch nicht klar ist allerdings, was die Stadt mit den frei werdenden Feuerwehrflächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht. Ein Thema, das nicht zuletzt die dortigen Anwohner und Vereine brennend interessiert. Die Stadt will die bisher genutzten Grundstücke vermarkten, um Geld in die leeren Kassen zu spülen.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 11.09.2012, Ralf Drews

[Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool]

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