Mannschaft

kleinmannschaft

Einsätze

 

Fahrzeuge

Galerie

Gewitter mit Starkregen sorgten am Donnerstagnachmittag für 112 Unwettereinsätze im Stadtgebiet Bochum. Besonders betroffen war der Stadtteile Weitmar (53 Einsätze).

Um 16:30 Uhr erreichten die ersten Meldungen über voll gelaufene Keller die Leitstelle der Feuerwehr. In den folgenden Minuten standen die Notrufleitungen dann nicht mehr still. Die Anrufer meldeten vor allem aus den südlichen Stadtteilen voll gelaufene Keller, Erdgeschosswohnungen und Ladenlokale sowie überflutete Straßen und Unterführungen.

Aufgrund der Vielzahl von Anrufen wurde die gesamte Freiwillige Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk alarmiert. Mit 31 Fahrzeugen und 160 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr sowie 40 Helfern des Technischen Hilfswerkes wurden die Einsatzstellen nach Prioritäten angefahren und das Wasser aus den Räumen und von den Straßen entfernt. In einigen Fällen mussten die Einsatzkräfte mehr als einen Meter Wasser aus Kellern pumpen. In vier Fällen mussten zudem umgestürzte Bäume beseitigt werden. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

Gegen 18 Uhr beruhigte sich die Wetterlage und auch die Zahl der Anrufe ging deutlich zurück. Die letzten Einsatzstellen konnten jedoch erst gegen 19:30 Uhr beendet werden.

Sonntag, 24 Juli 2011 00:00

TH 0 - Bochum Total (21. - 24.07.)

Insgesamt verlief die Veranstaltung Bochum-Total 2011 für die Einsatzkräfte der  Feuerwehr sowie des Sanitätsdienstes der Johanniter Unfallhilfe sehr  entspannt. Mit 105 Hilfeleistungen des Sanitätsdienstes und 35  Transporten war das Festival 2011 auch zahlenmäßig deutlich ruhiger als  die Veranstaltung im vergangenen Jahr. Damals mussten die Sanitäter in  167 Fällen tätig werden und 40 Personen kamen in Krankenhäuser.
 
Die Ursachen für die Hilfeleistungen waren auch in diesem Jahr überwiegend  Kreislaufprobleme und zu hoher Alkoholkonsum. Einige Musikfans knickten außerdem beim ausgelassenen Feiern um und mussten daraufhin behandelt werden.
Die Löscheinheit Höntrop wurde während ihres freitaglichen Dienstabends zur Großveranstaltung Bochum-Total gerufen, aufgrund eines Gedränges vor der Bühne.
Montag, 11 Juli 2011 00:00

Brand eines Gartenhauses

Gartenlaube war nicht mehr zu retten

 

Zu einem Laubenbrand wurde die Löscheinheit Höntrop während ihres Übungsdienstes am Freitag, den 08.07.2011 gerufen.

Eine große, aus Stein gebaute Gartenlaube brannte in voller Ausdehnung und konnte nicht mehr vor den Flammen gerettet werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war und lose Dachziegel durch Kameraden des Höntroper Löschzuges entfernt wurden, konnte die gesamte Laube erneut mit Schaum geflutet werden.

 

Bildergalerie

Bochum. Die Bochumer Feuerwehr feierte am Samstag ihr 150-jähriges Jubiläum und gewährte im Rahmen eines Aktionstags auf dem Bongard-Boulevard einen Einblick in ihren nicht selten gefährlichen Arbeitsalltag.

Der Beruf des Feuerwehrmannes ist kein leichter. Ob löschen, retten, bergen oder schützen, immer ist höchste Konzentration gefordert, und nicht selten setzen Feuerwehrleute ihre Gesundheit aufs Spiel, um anderen in Notlagen zu helfen.

Am Samstag veranstaltete die Feuerwehr anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens einen Aktionstag in der Bochumer City. WAZ-Mitarbeiter Andreas Bartel hat sich auf dem Bongard-Boulevard umgeschaut und einen Einblick in den Alltag der Feuerwehr erhalten. Wer nicht schwindelfrei ist, hat bei der Feuerwehr nichts zu suchen. Das wird einem spätestens klar, wenn man aus einem Drehleiterkorb aus knapp 30 Metern Höhe gen Boden blickt.

Schwieriger Einsatz am Boden

Die Menschen sehen von oben aus wie Spielzeugfiguren, und selbst das eigentlich riesige Sprungkissen wirkt auf einmal ziemlich unscheinbar. Festhalten hat jetzt oberste Priorität. Unvorstellbar, aus dieser Position auch noch Menschen aus brennenden Wohnungen zu retten, die am Fenster auf Hilfe warten.

Doch auch am Boden wird den Rettungsprofis einiges abverlangt. In einem geschlossenen Zelt wird ein Wohnungsbrand nachgestellt, man sieht nichts außer dichtem Qualm. Helm, feuerfeste Kleidung und ein Atemschutzgerät sind hier Pflicht. Allein die Sauerstoffflasche wiegt zwölf Kilo. „Der Rauch geht nach oben. Am Boden findet man sich besser zurecht“, sagt Feuerwehrmann Niko Halwer. So geht es in gebückter Haltung in das Zelt, immer in einer Richtung an der Wand entlang. Irgendwo soll eine verletzte Person liegen, für sie geht es womöglich um Sekunden. Doch man sieht die sprichwörtliche Hand vor Augen nicht, dabei handelt es sich diesmal nur um weißen Disconebel. Im Ernstfall ist der Qualm pechschwarz und es ist deutlich heißer.

Etwas entspannter gestaltet sich das Feuerlöschen an der nächsten Station. Schnell sind die Flammen erstickt, allerdings beträgt der Wasserdruck auch nur gut zwei bar. Normalerweise sind es zehn, dann ist das Rohr ungleich schwerer zu bändigen.

Dank vom NRW-Innenminister Ralf Jäger

Schnell wird klar, wie anstrengend und gleichzeitig verantwortungsvoll der Beruf ist, von dem viele kleine Jungs träumen. So dankte nicht nur Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, sondern auch NRW-Innenminister Ralf Jäger (beide SPD) dem Leiter der Bochumer Feuerwehr, Dr. Dirk Hagebölling, und den rund 700 Männern und Frauen, die bei der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr rund um die Uhr im Einsatz sind. „Die Lebensqualität ist auch abhängig davon, wie sicher man in einer Stadt lebt“, betonte Scholz, und Jäger lobte den „intakten und leistungsstarken Feuerschutz in Bochum und NRW“.

Auch für Sondereinsätze ist die Bochumer Feuerwehr gut gerüstet. Tritt zum Beispiel in einem Schwimmbad Chlorgas aus, rücken die Retter in Chemikalienschutzanzügen aus. Sie sind von außen undurchlässig für chemische, biologische und atomare Stoffe. Nach dem Einsatz müssen sie gründlich dekontaminiert, also abgewaschen werden, wie Sven Opitz und seine Kollegen demonstrieren.

Angelique, Anna und Lea-Sophie sind begeistert: „Das war cool“, sagt die neunjährige Angelique. Gemeinsam mit ihren Freundinnen hat sie einiges gelernt an diesem Tag. Zum Beispiel, wie man sich am besten aus einer brennenden Wohnung rettet: auf den Knien am Boden kriechend. Unter welcher Telefonnummer sie Hilfe rufen können? Ganz klar: „112“ schallt es aus allen drei Kehlen gleichzeitig.

 

Quelle: WAZ Bochum, 29.05.2011

Bilder-Strecke unter:

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Aktionstag-der-Feuerwehr-id4707971.html

Seite 58 von 74

FF Höntrop App

 

Facebookseite

Suche

Archiv

Statistik

311767
HeuteHeute51
GesternGestern177
Die WocheDie Woche363
Den MonatDen Monat2955
GesamtGesamt311767
IP: 54.224.187.45