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Sonntag, 29 Mai 2011 00:00

Feuerwehrfest 2011

Am 20. und 21. Mai 2011 feierte die Löscheinheit Höntrop wieder ihr allseits bekanntes Höntroper Feuerwehrfest. Bereits am     Freitag   heizte Dj „STE“ den Gästen richtig ein und so war der Übungshof um 20 Uhr schon randvoll gefüllt.

Am Samstag ging es um 14 Uhr mit dem „Feuerwehr-Kinderland“ weiter. Neben vielen Spiel- und Bastelmöglichkeiten konnten die   jungen Besucher sich an der Spritzwand der Feuerwehr Höntrop und dem Wasserflipper der Jugendfeuerwehr Wattenscheid erfreuen. Aber auch die Eltern konnten bei Kaffee und Kuchen und Spezialitäten vom Grill einen schönen Tag verbringen und den Klängen des Spielmannszuges der Höntroper Gänsereiter lauschen.

Bilder unseres Festes sind hier zu sehen.

Wir bedanken uns bei allen Helfern für eure Unterstützung und bei den Nachbarn für ihr Verständnis

Montag, 23 Mai 2011 00:00

Ein Domizil für zwei Wachen

Der Startschuss für den Bau des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses der Löschzüge Höntrop und Eppendorf soll in der ersten Jahreshälfte 2011 fallen. So hieß es noch Mitte April.

Das ist nicht mehr zu schaffen. Doch rechnet die Feuerwehr jetzt damit, so der stellvertretende Amtsleiter der Feuerwehr Bochum, Gottfried Wingler-Scholz, dass der Spatenstich im September 2011 erfolgt. „Der Bauantrag ist gestellt.“ Mit der Fertigstellung des neuen Domizils an der Höntroper Straße, neben dem Sportplatz, werde im August 2012 gerechnet. Der Bezug ist für September, Oktober 2012 vorgesehen.

Wegen Misere verzögert

Die Freigabe von Geldern erfolgte im Rahmen der Prioritätenliste für Investitionen der Stadt Bochum, die bereits von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigt wurde, hieß es im April. Danach wurden rund 300 000 Euro in 2011 freigegeben, im kommenden Jahr folgt die nötige weitere Million. Der Baubeginn, schon 2010 geplant, hatte sich wegen der städtischen Finanzmisere verzögert.

1,385 Mio Euro soll das neue Geminschaftshaus für die Höntroper und Eppendorfer Wehren insgesamt kosten. 30 000 Euro davon werden allein für die Planungskosten gerechnet. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern wird zweigeschossig angelegt, eine Ebene für Höntrop, eine für Eppendorf. Eine Bruttogesamtfläche von 850 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet 475 qm, das Zwischengeschoss 45 qm. Im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Erschließung des Gerätehauses erfolgt von der hinteren Seite, weshalb, so führte Wingler-Scholz aus, auch der Parkplatz hinter dem Gebääude liegen soll. „Von dort aus können die Wehrleute gleich ins Haus gehen und sich dort umziehen.“ Ein umbauter Stellplatz soll errichtet werden, in dem die Fahrzeuge abgesichert untergebracht werden können.

Keine Verwendung

Um direkt eventuellem Vandalismus den Garaus zu machen, werden die Fensterscheiben getönt sein. Die Außenparkplätze werden so angelegt, dass sie problemlos auch von den Sportvereinen, die auf dem angrenzenden Platz trainieren, genutzt werden können.

Noch nicht ganz klar ist, wie die Stadt die zukünftig frei werdenden Flächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße verplanen will – das würde nicht zuletzt die dortigen Anwohner brennend interessieren. In Eppendorf, so hieß es im April, sei nach dem Abriss der betagten Halle möglicherweise Wohnbebauung geplant. Das könnte womöglich auch in Höntrop passieren; als Zwischennutzung sei dort erst mal angedacht, das alte Gebäude hinter der Turnhalle dann für Schulungen oder die Jugendwehr zu nutzen, so Bochums Feuerwehrchef Dr. Dirk Hagebölling im April.

Gestern erklärte Simon Heußen, Feuerwehr-Direktionsabschnittsleiter, auf WAZ-Anfrage: „Wir als Feuerwehr haben keine weitere Verwendung für die Gebäude in Höntrop und Eppendorf.“ Es handele sich hier um städtische Objekte.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 19.05.2011, Ralf Drews, Ellen Wiederstein

26.04.2011, Uhrzeit: 10:29 Uhr Einsatzort: Hunscheidtstraße / Firma Eickhoff Stadtteil: Wiemelhausen

Ein durchgebrannter Elektro-Stahlofen sorgte am Dienstagvormittag für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Ca. 900 kg flüssiger Stahl waren ausgelaufen, verletzt wurde niemand.

Um 10:29 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Bochum von der Firma Eickhoff ein durchgebrannter Stahlofen gemeldet. Sofort wurde der zuständige Löschzug der Innenstadtwache zum Werksgelände alarmiert. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erreichte die Leitstelle ein weiterer Anruf des Sicherheitsbeauftragten der Firma Eickhoff, gleichzeitig ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bochum, der die Lage detailliert beschreiben konnte. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen des Löschzuges war die Werkshalle stark verqualmt. Die Mitarbeiter hatten die Halle zu diesem Zeitpunkt bereits alle unverletzt verlassen und sich vorbildlich zum vorgesehenen Sammelplatz begeben. Durch die Feuerwehr wurde zunächst eine Abluftöffnung in der Halle geschaffen, um den Brandrauch zu entfernen. Dafür wurden mehrere Oberlichter eingeschlagen. Parallel dazu wurde eine Kühlung des Ofens mit Strahlrohren vorbereitet. Der flüssige Stahl war unkontrolliert in Kellerräume gelaufen und hatte dort Elektro- und Ölleitungen entzündet. Eine Brandbekämpfung mit Wasser war in diesem Bereich jedoch nicht möglich (siehe Erläuterung unten). Deshalb wurden etwa 3 Kubikmeter trockner Sand bereitgelegt, um den Stahl damit abdecken zu können. Durch Mitarbeiter der Firma Eickhoff wurde im Folgenden eine Abdeckplatte zum Kellergeschoss entfernt, um den Sand dort einfüllen zu können. Als die Platte entfernt worden war stellte sich jedoch heraus, dass der Brand bis auf wenige Glutnester bereits erloschen war. Ein Eingreifen durch die Feuerwehr war somit nicht mehr erforderlich, da keine akute Brandgefahr mehr bestand; das Metall konnte kontrolliert abkühlen. Durch die Firma Eickhoff wurde eine Sicherheitswache gestellt und die Einsatzstelle übernommen. Der Feuerwehreinsatz war um 12:10 Uhr beendet. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Bochum-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde. Erläuterung zum Einsatz von Wasser bei Bränden von Metallen: Wasser kann sich bei Kontakt mit sehr heißen Stoffen (z.B. flüssiger Stahl, Temperaturen bis 1400 °C) in seine Bestandteile, Wasserstoff und Sauerstoff, zersetzen. Das dabei entstehende Gas Wasserstoff ist hoch explosiv. Somit würde bei Metallbränden durch den Einsatz von Wasser eine zusätzliche Explosionsgefahr entstehen.

 

Quelle: www.notfallinfo-bochum.com

Wattenscheid. Dem gemeinsamen Feuerwehrgerätehaus der Löschzüge Höntrop und Eppendorf steht nichts mehr im Weg. Die Freigabe der nötigen Gelder wurden von der Stadt Bochum bestätigt. Nun wird diskutiert, was mit den alten Gebäuden der Feuerwehr passieren soll.

Endlich grünes Licht: Der Startschuss für den Bau des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses der Löschzüge Höntrop und Eppendorf fällt in der ersten Jahreshälfte 2011. Die Freigabe von Geldern erfolgte im Rahmen der Prioritätenliste für Investitionen der Stadt Bochum, die jetzt von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigt wurde.

Für dieses Jahr wurden rund 300 000 Euro freigegeben, im kommenden Jahr folgt noch eine Million Euro. Der Baubeginn, schon 2010 geplant, hatte sich wegen der städtischen Finanzmisere verzögert. Das neue, gemeinsame Quartier für die Freiwilligen Feuerwehren Höntrop und Eppendorf entsteht neben dem Sportplatz an der Höntroper Straße, nahe der Realschule.

Die Detailplanung stand schon Ende 2009 fest

Noch nicht ganz klar ist, was die Stadt mit den zukünftig frei werdenden Flächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht – das würde nicht zuletzt die dortigen Anwohner brennend interessieren. In Eppendorf, so heißt es, ist nach dem Abriss der betagten Halle Wohnbebauung geplant. Das könnte womöglich auch in Höntrop passieren; als Zwischennutzung sei dort erst mal angedacht, das alte Gebäude

 hinter der Turnhalle dann für Schulungen oder die Jugendwehr zu nutzen, so Bochums Feuerwehrchef Dirk Hagebölling. Er betont, „dass diese Investition hohe Priorität genießt, da sie zu den Pflichtaufgaben zählt“. Gebaut werde wie geplant.

Die beiden Löschzüge sind jedenfalls zufrieden, dass das Vorhaben, das so viele Jahre auf sich warten ließ, voran kommt. Die freiwilligen Einheiten im Wattenscheider Süden hatten sich mehr und moderneren Platz gewünscht – und Räume für die Jugendfeuerwehr. Die Detailplanung fürs neue Feuerwehrgerätehaus stand schon Ende 2009 fest, die Bezirksvertretung hatte sie einstimmig begrüßt. Nach Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses sollen die bisher genutzten Grundstücke zeitgerecht vermarktet werden, lautete damals eine Forderung der Politiker. Schließlich gehe es darum, schnellstmöglich Geld in die marode Stadtkasse zu spülen und eine ansprechende Lösung für die dann brach liegenden Standorte zu finden.

Die Ausschreibung und Vergabe wird durch die Zentralen Dienste erfolgen

Bei der Planung war für die Fachbehörde ein Maximalkostenbetrag von 1,3 Mio Euro als Grundvorgabe zu beachten. Die Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr wurde in der Bauplanung ebenfalls berücksichtigt. Das Konzept war unter Beteiligung und Konsens der Löscheinheitsführer entstanden. Es sieht im Erdgeschoss 445 Quadratmeter Nutzfläche vor (u.a. vier Fahrzeugstellplätze), im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung (unter anderem Schulungs-/Aufenthaltsräume, Mehrzweckraum und Jugendfeuerwehr).

Die Ausschreibung und Vergabe wird nun durch die Zentralen Dienste erfolgen. Sehr zur Freude der Löschzugführer Klaus Krawczak (Höntrop) und Christian Klaka (Eppendorf). Vorausgegangen war eine fast dreijährige Debatte um den Standort, mehrere Alternativen standen zur Diskussion.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid. 14.04.2011

Samstag, 26 März 2011 00:00

Katastrophenschutz mal anders

Wenn man an Berichte aus Presse und Fernsehen denkt, die über Katastrophenschutz berichten, so fallen dem einen oder anderen Meldungen über Dammbrüche, Überschwemmungen oder Sturmeinsätze ein, wie an der Gartenstraße nach den großen Regeneinbrüchen oder bei dem Sturm Kyrill. Aber es geht auch anders. Im Rahmen des Katastrophenschutzes NRW hat die Feuerwehr Bochum im Verbund mit dem ASB und DRK Möglichkeiten geschaffen,große Massen an Verwundeten zu versorgen, die beispielswiese durch Zugunglücke ,Terroranschläge o.ä. verletzt wurden. Dazu werden spezielle Container aus den Wachen der Berufsfeuerwehr und des DRKs eingesetzt, um Behandlungsplätze mit Zelten und medizinischem Material aufzubauen, in welchen eine Registrierung,Betreuung und Erstversorgung der Opfer durch die Feuerwehr und des Rettungsdienstes geschieht.

Da solche Großlagen eher die Seltenheit sind, aber ein professionelles und geübtes Vorgehen für eine gute Versorgung wichtig ist, übte die LE 14 Höntrop mit dem Abrollbehälter MANV I der Feuer- und Rettungswache I auf dem Gelände der Realschule Höntrop das Errichten der Zelte und deren Ausstattung. Kurz gesagt: Das Errichten eines Behandlungsplatzes.

Stromversorgung, Licht und Zentralheizung sowie die Handhabe von Schaufeltragen und Notfallrucksack sind Aufgaben der Löscheinheit im Rahmen solcher Einsätze.
Die Zelte, welche mit Druckluft errichtet werden, Generatoren zur Stromversorgung, sowie Tische, Bänke und Erste-Hilfe-Material: alle Komponenten finden sich in diesem Container.
Bis in den Abend dauerte nach der Übung das Verladen vieler Einzelteile der Lichtanlage. Auch das Zelt wollte am Ende nicht so, wie sich’s die Kameraden dachten.
Letztendlich aber hatten alle ihr Wissen aufgefrischt und der positive Eindruck der Übung wurde im Gerätehaus mit einer Runde Kickern und Knobeln rekapituliert.

Weitere Bilder der Übung

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