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Montag, 11 Juli 2011 00:00

Brand eines Gartenhauses

Gartenlaube war nicht mehr zu retten

 

Zu einem Laubenbrand wurde die Löscheinheit Höntrop während ihres Übungsdienstes am Freitag, den 08.07.2011 gerufen.

Eine große, aus Stein gebaute Gartenlaube brannte in voller Ausdehnung und konnte nicht mehr vor den Flammen gerettet werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war und lose Dachziegel durch Kameraden des Höntroper Löschzuges entfernt wurden, konnte die gesamte Laube erneut mit Schaum geflutet werden.

 

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Bochum. Die Bochumer Feuerwehr feierte am Samstag ihr 150-jähriges Jubiläum und gewährte im Rahmen eines Aktionstags auf dem Bongard-Boulevard einen Einblick in ihren nicht selten gefährlichen Arbeitsalltag.

Der Beruf des Feuerwehrmannes ist kein leichter. Ob löschen, retten, bergen oder schützen, immer ist höchste Konzentration gefordert, und nicht selten setzen Feuerwehrleute ihre Gesundheit aufs Spiel, um anderen in Notlagen zu helfen.

Am Samstag veranstaltete die Feuerwehr anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens einen Aktionstag in der Bochumer City. WAZ-Mitarbeiter Andreas Bartel hat sich auf dem Bongard-Boulevard umgeschaut und einen Einblick in den Alltag der Feuerwehr erhalten. Wer nicht schwindelfrei ist, hat bei der Feuerwehr nichts zu suchen. Das wird einem spätestens klar, wenn man aus einem Drehleiterkorb aus knapp 30 Metern Höhe gen Boden blickt.

Schwieriger Einsatz am Boden

Die Menschen sehen von oben aus wie Spielzeugfiguren, und selbst das eigentlich riesige Sprungkissen wirkt auf einmal ziemlich unscheinbar. Festhalten hat jetzt oberste Priorität. Unvorstellbar, aus dieser Position auch noch Menschen aus brennenden Wohnungen zu retten, die am Fenster auf Hilfe warten.

Doch auch am Boden wird den Rettungsprofis einiges abverlangt. In einem geschlossenen Zelt wird ein Wohnungsbrand nachgestellt, man sieht nichts außer dichtem Qualm. Helm, feuerfeste Kleidung und ein Atemschutzgerät sind hier Pflicht. Allein die Sauerstoffflasche wiegt zwölf Kilo. „Der Rauch geht nach oben. Am Boden findet man sich besser zurecht“, sagt Feuerwehrmann Niko Halwer. So geht es in gebückter Haltung in das Zelt, immer in einer Richtung an der Wand entlang. Irgendwo soll eine verletzte Person liegen, für sie geht es womöglich um Sekunden. Doch man sieht die sprichwörtliche Hand vor Augen nicht, dabei handelt es sich diesmal nur um weißen Disconebel. Im Ernstfall ist der Qualm pechschwarz und es ist deutlich heißer.

Etwas entspannter gestaltet sich das Feuerlöschen an der nächsten Station. Schnell sind die Flammen erstickt, allerdings beträgt der Wasserdruck auch nur gut zwei bar. Normalerweise sind es zehn, dann ist das Rohr ungleich schwerer zu bändigen.

Dank vom NRW-Innenminister Ralf Jäger

Schnell wird klar, wie anstrengend und gleichzeitig verantwortungsvoll der Beruf ist, von dem viele kleine Jungs träumen. So dankte nicht nur Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, sondern auch NRW-Innenminister Ralf Jäger (beide SPD) dem Leiter der Bochumer Feuerwehr, Dr. Dirk Hagebölling, und den rund 700 Männern und Frauen, die bei der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr rund um die Uhr im Einsatz sind. „Die Lebensqualität ist auch abhängig davon, wie sicher man in einer Stadt lebt“, betonte Scholz, und Jäger lobte den „intakten und leistungsstarken Feuerschutz in Bochum und NRW“.

Auch für Sondereinsätze ist die Bochumer Feuerwehr gut gerüstet. Tritt zum Beispiel in einem Schwimmbad Chlorgas aus, rücken die Retter in Chemikalienschutzanzügen aus. Sie sind von außen undurchlässig für chemische, biologische und atomare Stoffe. Nach dem Einsatz müssen sie gründlich dekontaminiert, also abgewaschen werden, wie Sven Opitz und seine Kollegen demonstrieren.

Angelique, Anna und Lea-Sophie sind begeistert: „Das war cool“, sagt die neunjährige Angelique. Gemeinsam mit ihren Freundinnen hat sie einiges gelernt an diesem Tag. Zum Beispiel, wie man sich am besten aus einer brennenden Wohnung rettet: auf den Knien am Boden kriechend. Unter welcher Telefonnummer sie Hilfe rufen können? Ganz klar: „112“ schallt es aus allen drei Kehlen gleichzeitig.

 

Quelle: WAZ Bochum, 29.05.2011

Bilder-Strecke unter:

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Aktionstag-der-Feuerwehr-id4707971.html

Sonntag, 29 Mai 2011 00:00

Feuerwehrfest 2011

Am 20. und 21. Mai 2011 feierte die Löscheinheit Höntrop wieder ihr allseits bekanntes Höntroper Feuerwehrfest. Bereits am     Freitag   heizte Dj „STE“ den Gästen richtig ein und so war der Übungshof um 20 Uhr schon randvoll gefüllt.

Am Samstag ging es um 14 Uhr mit dem „Feuerwehr-Kinderland“ weiter. Neben vielen Spiel- und Bastelmöglichkeiten konnten die   jungen Besucher sich an der Spritzwand der Feuerwehr Höntrop und dem Wasserflipper der Jugendfeuerwehr Wattenscheid erfreuen. Aber auch die Eltern konnten bei Kaffee und Kuchen und Spezialitäten vom Grill einen schönen Tag verbringen und den Klängen des Spielmannszuges der Höntroper Gänsereiter lauschen.

Bilder unseres Festes sind hier zu sehen.

Wir bedanken uns bei allen Helfern für eure Unterstützung und bei den Nachbarn für ihr Verständnis

Montag, 23 Mai 2011 00:00

Ein Domizil für zwei Wachen

Der Startschuss für den Bau des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses der Löschzüge Höntrop und Eppendorf soll in der ersten Jahreshälfte 2011 fallen. So hieß es noch Mitte April.

Das ist nicht mehr zu schaffen. Doch rechnet die Feuerwehr jetzt damit, so der stellvertretende Amtsleiter der Feuerwehr Bochum, Gottfried Wingler-Scholz, dass der Spatenstich im September 2011 erfolgt. „Der Bauantrag ist gestellt.“ Mit der Fertigstellung des neuen Domizils an der Höntroper Straße, neben dem Sportplatz, werde im August 2012 gerechnet. Der Bezug ist für September, Oktober 2012 vorgesehen.

Wegen Misere verzögert

Die Freigabe von Geldern erfolgte im Rahmen der Prioritätenliste für Investitionen der Stadt Bochum, die bereits von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigt wurde, hieß es im April. Danach wurden rund 300 000 Euro in 2011 freigegeben, im kommenden Jahr folgt die nötige weitere Million. Der Baubeginn, schon 2010 geplant, hatte sich wegen der städtischen Finanzmisere verzögert.

1,385 Mio Euro soll das neue Geminschaftshaus für die Höntroper und Eppendorfer Wehren insgesamt kosten. 30 000 Euro davon werden allein für die Planungskosten gerechnet. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern wird zweigeschossig angelegt, eine Ebene für Höntrop, eine für Eppendorf. Eine Bruttogesamtfläche von 850 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet 475 qm, das Zwischengeschoss 45 qm. Im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Erschließung des Gerätehauses erfolgt von der hinteren Seite, weshalb, so führte Wingler-Scholz aus, auch der Parkplatz hinter dem Gebääude liegen soll. „Von dort aus können die Wehrleute gleich ins Haus gehen und sich dort umziehen.“ Ein umbauter Stellplatz soll errichtet werden, in dem die Fahrzeuge abgesichert untergebracht werden können.

Keine Verwendung

Um direkt eventuellem Vandalismus den Garaus zu machen, werden die Fensterscheiben getönt sein. Die Außenparkplätze werden so angelegt, dass sie problemlos auch von den Sportvereinen, die auf dem angrenzenden Platz trainieren, genutzt werden können.

Noch nicht ganz klar ist, wie die Stadt die zukünftig frei werdenden Flächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße verplanen will – das würde nicht zuletzt die dortigen Anwohner brennend interessieren. In Eppendorf, so hieß es im April, sei nach dem Abriss der betagten Halle möglicherweise Wohnbebauung geplant. Das könnte womöglich auch in Höntrop passieren; als Zwischennutzung sei dort erst mal angedacht, das alte Gebäude hinter der Turnhalle dann für Schulungen oder die Jugendwehr zu nutzen, so Bochums Feuerwehrchef Dr. Dirk Hagebölling im April.

Gestern erklärte Simon Heußen, Feuerwehr-Direktionsabschnittsleiter, auf WAZ-Anfrage: „Wir als Feuerwehr haben keine weitere Verwendung für die Gebäude in Höntrop und Eppendorf.“ Es handele sich hier um städtische Objekte.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 19.05.2011, Ralf Drews, Ellen Wiederstein

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