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Mittwoch, 21 September 2011 00:00

Brennende U-Bahn im Bahnhof Lohring

Montag, 19.09.2011, 16:52

Um 16:52 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr durch die Bogestra ein brennender U-Bahn-Triebwagen im U-Bahnhof Lohring gemeldet. Der Zug der Linie 310 war in Fahrtrichtung Witten unterwegs, als die Zugführerin Rauch und Flammen am Triebwagen bemerkte. Am nächsten Bahnhof, Bahnhof Lohring, stoppte sie den Zug und leitete gemeinsam mit einem Kundenbetreuer die geordnete Räumung des Zuges sowie des Bahnhofes ein.

Von Seiten der Feuerwehr wurden aufgrund der Meldung zwei Löschzüge sowie ein Gerätewagen Atemschutz zur Einsatzstelle alarmiert.

Beim Eintreffen der Innenstadtwache hatten bereits alle Personen die U-Bahn verlassen. Die Einsatzkräfte stellten eine leichte Verrauchung des Bahnhofes fest. Drei Trupps unter Atemschutz kontrollierten den betroffenen Wagen und den Bahnhof. Das Feuer im Bereich der Bremsen war allerdings von selbst erloschen. Die Zugführerin sowie der Kundenbetreuer wurden mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung vom Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch beide an der Einsatzstelle verbleiben.

Die Bahn wurde durch Mitarbeiter der Bogestra aus dem Bahnhof auf die Wittenerstraße ins Freie gefahren und dort noch einmal durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrolliert. Anschließend wurde die Bahn durch die Bogestra in einen Betriebshof gefahren.

Durch die Feuerwehr wurde mit einem Hochleistungslüfter der Brandrauch aus dem Bahnhofsbereich entfernt. Um 18 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften vor Ort.

Durch den Einsatz kam es zu einer kompletten Sperrung des U-Bahnbetriebes im betroffenen Bereich. Ab 17:15 Uhr konnten erste Teilstücke wieder freigegeben werden, ab 17:35 Uhr verlief der Betrieb wieder störungsfrei.

Mittwoch, 21 September 2011 00:00

Bildergalerie online

Die neue Bildergalerie ist online. Mir ist es gelungen in schlaflosen Nächten die KOMPLETTE!!!!! Bilder Galerie wiederherzustellen.

Das bedeutet rund 3839 Bilder aus 6 Jahren Löscheinheit Höntrop gibt es zu bestaunen, aufgeteilt in den Kategorien "Einsätze", "Übungen" und "Verschiedenes".

Viel Spass damit!

Freitag, 16 September 2011 00:00

Feuerwehr Familien Tag 2011

Kemnader See | Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Bochumer Feuerwehr fand am heutigen Samstag, 10.09.11 von 11.00 - 17.00 Uhr am Kemnader See der Familientag der Feuerwehr statt, der alle Altersklassen ansprach.

Es bedeutete ein wenig Beinarbeit, die zwischen den Veranstaltungsorten Heveney und Oveney liegende Entfernung zurückzulegen, was heute bei Sonnenschein, etwas Wind und angenehmen Temperaturen an sich für denjenigen kein Problem darstellen durfte, der gut zu Fuß ist.
Wer pfiffig war, der kam auf diesen kleinen Rollen, mit denen man sich bislang noch an jeden Ort begeben kann. Früher, als die Zeit noch einfach war, nannte man sie Rollschuhe.
Wer in der Nähe wohnt, kam mit dem Fahrrad, was hinsichtlich der raschen Überbrückung der Entfernung zwischen Oveney und Heveney ein eindeutiger Vorteil war.

Was es für die Aktiven von Feuerwehr, THW, DRK und anderen Hilfsorganisationen bedeutet, rund um die Uhr für den Dienst am Menschen einsatzbereit zu sein, darüber konnte man sich an den verschiedenen Ausstellungsorten ebenso ausführlich informieren, wie über Ausstattung und Funktion der Einsatzfahrzeuge und deren vorbildliche Ordnung, die im Ernstfall Leben retten muss. Man wurde angesprochen und auf offene und freundliche Weise über viele wissenwerte Dinge aufgeklärt.

Einmal mit der ganzen Familie in einem Zelt eingenebelt zu werden und einander nicht mehr sehen, geschweige denn im Falle völlig verqualmter Räume den rettenden Ausgang ins Freie noch auffinden zu können, sollte jeden überzeugen, in Rauchmelder zu investieren und sie zu Hause anzubringen.
Sogar die Kamera versagte in diesem Nebel ihren Dienst, als sie den im Rauch verschwimmenden Feuerwehrmann dokumentieren sollte.
Im Falle dichter Rauchbildung in die Hocke gehen, weil Rauch nach oben steigt und so manchmal zumindest in Bodennähe noch Orientierung möglich ist, wurde als hilfreiche Information mit auf den Weg gegeben.

Gleichermaßen beeindruckend wie bedrückend: Die Besichtigung des Transportomnibusses der JVA Hamm, in dem Inhaftierte in Einzelzellen und Zellen bis zu fünf Personen aus den Justizvollzugsanstalten z.B. zu Gerichtsterminen gebracht werden.

 

© http://www.lokalkompass.de/bochum/leute/erste-eindruecke-vom-feuerwehr-familientag-d90228.html

 

 

 

Bilder gibt es hier

 

Donnerstag, 01 September 2011 00:00

Baubeginn in Sicht

Jetzt geht’s los. „Um zu zeigen, dass die Arbeiten bald beginnen, wurde schon das Bauschild aufgestellt“, sagt Gottfried Wingler-Scholz, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Bochum auf
Nachfrage der Redaktion. Gemeint ist das Bauschild für die neue Gemeinschafts-Feuerwache Höntrop/Eppendorf an der Höntroper Straße. Seit Mitte August ist es am künftigen Standort aufgestellt. Dem Bauschild
soll der Spatenstich bald folgen. Laut Wingler-Scholz, zuständig für Sonderbauten, wird ab dem 19. September die Baustelle eingerichtet, Anfang Oktober soll der erste Spatenstich folgen.

Es bleibe bei der bisherigen Planung, „die wir besonders mit der Freiwilligen Feuerwehr dezidiert abgesprochen und diese besonders eingebunden haben.“ Mit der Fertigstellung des Gebäudes rechnet
Wingler-Scholz im August 2012, „wenn alles so klappt, wie geplant und auch das Wetter mitspielt.“ Das Baukostenvolumen liegt bei 1,355 Mio Euro. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern wird
zweigeschossig angelegt. Eine Bruttogesamtfläche von 850 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet 475 qm, das Zwischengeschoss 45 qm. Im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Planung sieht vor, dass im Erdgeschoss die Fahrzeughalle, der Lagerbereich und die Umkleiden für die Einsatzkräfte untergebracht sind. Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt.
Wingler-Scholz: „Die Eppendorfer bekommen den Teil Richtung  Eppendorf und die Höntroper den in Richtung Höntrop.“ Der Bereich der Eppendorfer wird etwas größer sein, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf dort
Sozialräume bekommt. Die Höntroper Wehr  verfüge derzeit über keine Jugendfeuerwehr. Doch, so Wingler-Scholz, „wachsen die wehren eh im Laufe der Zeit  immer mehr zusammen. Sie verstehen sich gut.“

Die Leistungsverzeichnisse und die Baustellenausschreibungen sind angelaufen. Es müsse nicht EU-weit ausgeschrieben werden, sagt Wingler-Scholz, „da die Kostenhöhe der einzelnen Gewerke unterhalb der
EU-weiten Vergaberichtlinien liegen.“

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 31.08.2011, Ellen Wiederstein

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/Baubeginn-in-Sicht-id5017391.html

Ein Dachstuhlbrand an der Alten Bahnhofstraße in Bochum-Langendreer über der Disco „Zwischenfall“ hat am Donnerstagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Nur mit Mühe gelang der Feuerwehr das Feuer zu bekämpfen. Ein Statiker prüft jetzt die Einsturzgefahr.

Ein „ausgedehnter Dachstuhlbrand“ hat am Donnerstagabend die Feuerwehr in Bochum in Atem gehalten. Aus nach wie vor ungeklärter Ursache war gegen 19 Uhr im Haus Alte Bahnhofstraße 210 ein Feuer entstanden. Alle Bewohner konnten evakuiert werden. Wie standfest das Gebäude ist, klärt derzeit ein Statiker, teilte die Feuerwehr am Freitagmorgen mit.

Das Feuer wütete so stark, dass der Dachstuhl zwischenzeitlich einzustürzen drohte. Der Brand konnte nur durch einen massiven Einsatz an Löschmitteln eingedämmt werden; die Feuerwehr brauchte zudem drei Drehleitern und acht Strahlrohre.

Es brannte über der Disco „Zwischenfall“

„Der Brandherd konnte erst nach einiger Zeit lokalisiert und erreicht werden“, sagte die Feuerwehr. 43 Bewohner des Hauses wurden in einem umfunktionierten Linienbus vor dem Unwetter in Sicherheit gebracht.

Im betroffenen Haus ist auch die Diskothek „Zwischenfall“ beheimatet. Ob der vor allem bei der Schwarzen Szene überregional beliebte Club Schaden davonträgt, ist noch offen. „Da keiner außer der Feuerwehr ins Haus darf können wir noch nicht sagen wie es bei uns aussieht und ob das Haus zu retten ist“, hieß es am Abend auf der Facebook-Seite der Disco. Am Morgen war auf Anfrage von DerWesten noch niemand von der Disco zu erreichen. (dae/shu/WE)

© derwesten.de

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