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Am vergangenen Freitag, den 30.04.2010, wurden auf dem Feuerwehrgelände aus Sicherheitsgründen zwei sehr morsche Birnenbäume gefällt.

Die Kollegen der Berufsfeuerwehr rückten mit schwerem Gerät an. So kam der neue Feuerwehrkran bei den Fällarbeiten zum Einsatz und hob die abgesägten Bäume über die angrenzende Mauer auf das ehemalige Gelände der Höntroper Straße 71. Schon von weitem war der leuchtend rote Kran über Höntrop zu sehen.

Wir möchten uns auch sehr bei den Kollegen der Berufsfeuerwehr bedanken, die uns tatkräftig unterstützt haben.

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In einem Metallbetrieb in Bochum-Dahlhausen hat der Abschnitt West der Freiwilligen Feuerwehr seine jährliche Übung absolviert. Die Aufgabe für die Wehrleute: Nach einer Explosion unter Atemschutz Verletzte retten und einen Brand löschen.

Ein weitläufiges Firmengelände, eine verqualmte, unübersichtliche Produktionshalle, neun Verletzte nach einer Explosion in der Ofenstraße, ein Feuer, das auf weitere Firmengebäude überzugreifen droht – dieses Szenario fanden 82 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr am Samstag bei ihrer Abschnittsübung in Dahlhausen vor.

„Das sind ziemlich realistische Bedingungen hier“, erklärt Direktionsabschnittsleiter Simon Heußen. „Unter dem Ofen ist es richtig heiß.“ Aufgabe für die Freiwilligen Feuerwehren: Unter Atemschutz in die – per Disco-Nebel – verrauchte Halle vorgehen, die Verletzten retten und das Übergreifen des Feuers verhindern. Heußen: „Besonders geübt werden sollen dabei die Atemschutzüberwachung und die Koordination mehrerer Lösch-Einheiten.“

Und so werden Schläuche ausgerollt, Drehleitern ausgefahren, Atemschutzausrüstungen angelegt. Immer zu zweit gehen die Wehrleute in die verrauchte Halle, müssen den Weg zu den Öfen suchen, wo sie die Verletzten vermuten. „Es ist nicht so, dass wir nur so tun als ob“, betont Heußen. „Das einzige, was wir nicht haben, ist richtiges Feuer.“ Nur unter realistischen Bedingungen könne man erkennen, wo’s hakt. „Das ist zum einen, dass die Weitläufigkeit der Halle falsch eingeschätzt wurde – teilweise musste der Schlauch verlängert werden.“ Insgesamt urteilt Heußen: „Es läuft ganz gut.“

Zufrieden sind auch die Feuerwehrmänner, die verdreckt und verschwitzt vom „Einsatz“ zurückkehren. „Die Örtlichkeiten sind schon etwas Besonderes“, urteilt Olaf Henkel (41), und sein Kollege Tobias Ludwig (28) ergänzt: „Das ist eine ganz andere Umgebung als zum Beispiel eine Wohnung, wo man ja Erfahrungswerte hat. Hier kann man nicht sofort erahnen, was passiert.“

Zwei „Verletzte“ hat der Wattenscheider „gerettet“: „Eine Person war in der Halle, eine unter dem Ofen – da unten hat man kaum etwas gesehen.“ Gerade die Hand vor Augen habe man erkennen können, „da verliert man schnell die Orientierung“. Und genau das, so Henkel, sei ja Sinn und Zweck der Übung: „Dass man in einer echten Situation bei so etwas nicht in Panik verfällt.“

Auch die „Geretteten“ sind zufrieden: Nico (16) und Stephan (15) von der Jugendfeuerwehr haben sich „in guten Händen gefühlt“. Nico hat einen Verletzten gemimt, der ansprechbar war, allerdings nicht mehr aufstehen konnte, während Stephan mit einem verletzten Knie relativ versteckt lag. Ihre Rettung, urteilen sie, „ging recht flott“.

Derweil spitzt sich die (Übungs-)Situation in der Werkshalle zu: „Mayday“ heißt es – ein Trupp wird vermisst. „Da gehen einem schon ein bisschen die Nackenhaare hoch“, bekennt Einsatzleiter Klaus Flucks. Gleichzeitig stürzt ein Kollege auf ihn zu und mimt den Journalisten: Ob die Anwohner durch den Brand gefährdet seien, will er wissen. Flucks antwortet routiniert, kann schließlich aufatmen, weil der vermisste Trupp unverletzt aufgespürt wurde.

Insgesamt drei Stunden dauert die Übung für den Abschnitt West der Freiwilligen Feuerwehr. Anschließend gibt’s nur noch eine schnelle Suppe, damit, so Simon Heußen, „alle pünktlich zum Bundesliga-Anstoß wieder zu Hause sind“. In der Hoffnung, dass kein Ernstfall dazwischen kommt.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid 11.04.2010

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/Wie-in-echt-id2841224.html

Samstag, 13 März 2010 00:00

Großbrand einer Gaststätte

Völlig zerstört wurde das traditionsreiche Ausflugslokal Haus Waldesruh. Der Schaden geht in die Millionen, verletzt wurde laut Polizei niemand


Bochum.
  Bis auf die Grundmauern brannte am Samstagmorgen das traditionsreiche Ausflugs- und Esslokal "Borgböhmer's Waldesruh" in Bochum-Sundern nieder. Um 7.34 Uhr ging der erste von vielen Notrufen bei der Feuerwehr ein. Nur neun Minuten später traf der erste Löschzug der Berufsfeuerwehr von der Wache Bessemer Straße am Einsatzort ein. Mit dabei der stellvertretende Zugführer Karl-Heinz Neumann: "Als wir eintrafen, brannte der Anbau der Gaststätte bereits in voller Ausdehnung." Wenige Minuten später barsten die ersten Fenster und das Feuer "zündete durch", wie die Fachleute sagen.

Die Feuerwehr löste sofort Großalarm aus. Rund 90 Einsatzkräfte der Bochumer Berufsfeuerwehr, unterstützt von Feuerwehrleuten aus Witten, Herne und Essen, sowie der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften unter schwierigen Bedingungen den Großbrand.

Bis eine Wasserversorgung über Hydranten sicher gestellt war, deckten Tankfahrzeuge den enormen Wasserverbrauch. Doch trotz dieses Großaufgebotes konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass die beliebte Gaststätte mit ihrer mittlerweile über 120-jährigen Tradition völlig zerstört wurde. Feuerwehrchef Dirk Hagebölling verschaffte sich während der Löscharbeiten einen Überblick: "Es ist ungewöhnlich, wie schnell sich der Brand ausgebreitet hat." Er schätzt, dass sich die Nachlöscharbeiten noch bis zum Sonntag hinziehen. Es flackerten immer wieder kleinere Brandnester in den Trümmern auf.

Früh am Morgen stand eine mehrere hundert Meter hohe, dichte schwarze Rauchsäule über Sundern. Die Flammen waren bis zur anderen Ruhrseite gut zu sehen.

Ein Streifenwagen der Polizei, der nur wenige Minuten nach dem ersten Löschfahrzeug vor Ort war, konnte nicht mehr bis zum Gebäude kommen, so dicht war der Rauch. Die Beamten sperrten die Blankensteiner Straße bereits an der Heinrich-König-Straße ab. Die Bogestra wurde informiert, da auch der Busverkehr umgeleitet werden musste.

Küchenmeister Gerd Borgböhmer, der gemeinsam mit seinem Bruder Heino das Restaurant führt, steht am Samstagmorgen erschüttert vor den Trümmern des Anwesens. Das Familienwappen am Giebel des 1842 erbauten Stammhauses hängt in Fetzen, ist vom Feuer völlig zerstört. Die Fenster sind zum Teil geschmolzen, zum Teil geborsten. Die 82-jährige Gerda Borgböhmer, die mit ihremschwerkranken gleichaltrigen Mann Heinz nur wenige Meter von der Gaststätte lebt, rief ihren Sohn am morgen an. Heinz und Gerda Borgböhmer hatten vor über 30 Jahren aus der kleinen Gastwirtschaft das jetzt zerstörte und so beliebte Restaurant geschaffen.

"Ich musste mit ansehen, wie das alte Schaukelpferd, das meine Eltern mal gekauft haben, verbrannt ist. Jetzt sind nur noch ein paar Eisenteile übrig." Er muss schlucken: "Wir haben doch so viele Stammgäste, manche feierten ihre Taufe, dann die Konfirmation und später die Hochzeit und sogar die Goldene Hochzeit bei uns", sagt der 52-jährige.

Neben ihm steht der 57-jährige Oberkellner Delfried Schmidpeter. Er hatte am Freitagabend frei, war nicht im Dienst. Er ist genauso getroffen wie sein Chef. "Ich arbeite gerne hier." Mit ihm sind viele der insgesamt 25 Beschäftigten gekommen, um einfach nur da zu sein. Sie haben an diesem Samstag mehr als ihre Arbeit verloren. 

Die Umstände, Dirk Hagebölling deutete es an, sind ungewöhnlich. Vor allem, wenn die Tatsache, dass es bereits am Tag zuvor, am Donnerstagmorgen gegen 10 Uhr ein Feuer am Haus Waldesruh gab, herangezogen wird. Vergeblich versuchten die Mitarbeiter am Donnerstag brennende Pavillions, die im Winter in einem offenen Gang gelagert werden, zu löschen. Die Feuerwehr musste ausrücken, konnte da noch schlimmeres verhindern. In diesem Fall wird von Brandstiftung ausgegangen.

Ob auch das verheerende Feuer vom Samstag auf einen Brandstifter zurückzuführen ist? Gerd Borgböhmer ist sich sicher. "Als ich kam, war an drei verschiedenen Stellen im Gebäude Feuer zu sehen. Wie ist das möglich?", fragt er. Feuerwehr und Polizei halten sich noch zurück, was Aussagen zur Ursache des Feuers angeht. Ein Sachverständiger wird bereits am Sonntag vor Ort erwartet, um in den Trümmern nach Spuren zu suchen.

Aus der Reihe der Schaulustigen fragt jemand Gerd Borgböhmer: Du wirst das doch wieder aufbauen, oder?" Der zuckt die Schultern, der Schock sitzt noch zu tief.

 

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Haus-Waldesruh-in-Bochum-vom-Feuer-zerstoert-id2727834.html

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Acht Atemschutzgeräteträger unserer Löscheinheit hatten am 06.03.2010
die Gelegenheit, auf der Feuer- und Rettungswache I ein Training unter
sehr realen Bedingungen zu absolvieren.
Übungsziel war, die Gefahr einer Rauchgasdurchzündung (Flashover)
aufzuzeigen und mit optimierter Löschtechnik erfolgreich zu bekämpfen.

Nach einer theoretischen Unterweisung ging es mit zusätzlicher Schutzkleidung
in die "Flammenhölle." In drei Übungseinheiten wurde die Wärmegewöhnung
und der richtige Einsatz des Hohlstrahlrohres bei der Brandbekämpfung in
geschlossenen Räumen trainiert.
Real wurde demonstriert, was ein falscher Einsatz des Strahlrohres bewirkt;
erhebliche zusätzliche Gefahren durch heißen Wasserdampf.
Mit "heißen Ohren", aber ansonsten unbeschadet, wurde das Training mit
einem kräftigen Schluck aus der Wasserflasche beendet.
Die Höntroper-Einsatzkräfte waren sich in der Bewertung einig, eine tolle
Ausbildung mit bleibenden Eindrücken.
 
Ein dickes Dankeschön unseren Ausbildern vom Atemschutzzentrum

der Wache Wattenscheid.

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Viel Arbeit bescherte das Orkantief Xynthia der Feuerwehr Bochum.

 

Ab 14:15 Uhr war die Feuerwehr Bochum im Dauereinsatz. Bis 20:00 Uhr wurden über 123 Sturmeinsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet, in der Nacht kamen noch einmal 9 Einsätze hinzu. Insgesamt fielen somit 132 Sturmeinsätze an.

Ein bemerkenswerter Einsatz ereignete sich an der Wittener Straße im Bereich der U-Bahn Ausfahrt. Hier stürzte ein 30 Meter großer Baum auf die Fahrleitung der Bogestra. Der Baum wurde mit Hilfe des Feuerwehrkrans beseitigt. Für die Dauer des Einsatzes war sowohl die Wittener Straße als auch der Bahnverkehr komplett gesperrt.

Vom Dach eines Bankgebäudes am Husemannplatz hatten sich Dachteile gelöst und waren auf die Straße gestürzt. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde der Bereich abgesperrt und weitere Dachteile gesichert.

Ein weiterer Baum drohte auf einen Baumarkt an der Riemker Straße zu stürzen. Auch hier wurde der Bereich weiträumig abgesperrt und der Baum gesichert.

An der Hochstraße in Wattenscheid drohte ein Flachdach wegzufliegen. Dies konnte mit Hilfe von Sandsäcken verhindert werden. 

An der Soldnerstraße stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. Auch hier kam neben einer Drehleiter und der Freiwilligen Feuerwehr der Feuerwehrkran zum Einsatz, um den Baum zu beseitigen.

 

Bei den weiteren Einsätzen handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume, lose Dachteile sowie lose Gerüstteile und Bauzäune. In vielen Fällen wurden parkende Fahrzeuge sowie Gebäude beschädigt. Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand.

Neben Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr mit 130 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch das THW, das mit 50 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen im Einsatz war.

 

Quelle: www.notfallinfo-bochum.de 01.03.2010

Seite 66 von 74

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