Mannschaft

kleinmannschaft

Einsätze

 

Fahrzeuge

Galerie

Mittwoch, 22 Februar 2012 00:00

Brand einer Lagerhalle bei Adam Opel AG

Gegen 21:03 Uhr wurde der Feuerwehr Bochum ein Brand im Teile- und Zubehörwerk 3 sowohl automatisch als auch von Passanten gemeldet. In einer 5000 m² großen Lagerhalle für Verpackungs- und Transportmaterial breitete sich ein Feuer auf einer Fläche von ca. 1000 m² aus. Durch das sofortige Eingreifen von Kräften der Werkfeuerwehr, Berufsfeuerwehr mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und des THW konnte ein Ausbreiten des Brandes in der Lagerhalle und ein Übergreifen auf das Airbaglager mit Explosivstoffen verhindert werden. Insgesamt sind 70 Einsatzkräfte im Einsatz weitere, 50 werden für die noch nachfolgenden Maßnahmen in Bereitschaft gehalten. Die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten werden sich noch bis in den Morgen des 20.02. erstrecken. Weder die Produktion von Neuwagen noch die Ersatzteilversorgung der Opelwerke sind durch das Schadenereignis beeinträchtigt. Die Frühschicht in allen Werksbereichen kann pünktlich zu Beginn der Woche begonnen werden. Der Ablauf der Maßnahmen hat gezeigt, dass die jüngst neu vereinbarte Kooperation der Stadt Bochum mit der Adam Opel AG zum Brandschutz reibungslos und erfolgreich funktioniert. Die Ermittlungen zur Brandursache sind von der Kripo Bochum aufgenommen worden.
 

Quelle: http://www.notfallinfo-bochum.de

Dienstag, 31 Januar 2012 00:00

Feuerwehr sucht Nachwuchs!

Bochum.   Auch die Freiwiligen Feuerwehren in Bochum verzeichnen einen Mitgliederschwund. Ohne die Freiwilligen aber wäre ein ordentlicher Brandschutz der Berufsfeuerwehr „in der derzeitigen Struktur nicht möglich“.

Auch die Freiwillige Feuerwehr in Bochum verliert kontinuierlich Mitglieder. Damit bestätigt sie tendenziell den Landestrend. Wie berichtet, verlieren die Freiwilligen Feuerwehren in NRW jährlich rund 2000 Kräfte. In Bochum gibt es 16 Einheiten: 14 Löscheinheiten sowie je eine für „Verpflegung“ und „Information und Kommunikation“. Zurzeit machen 350 Männer und 14 Frauen dort mit. Ehrenamtlich.

Feuerwehrsprecher Simon Heußen sieht zwar „keine akute Existenzangst“, wohl aber einen „langsamen Mitgliederrückgang schon seit mehreren Jahren“. Als Ursache sieht er den demografischen Wandel. „Außerdem haben viele Mitglieder Probleme, Beruf, Familie und Freiwillige Feuerwehr unter einen Hut zu bringen, zumal es an vielen Arbeitsplätze nicht mehr so einfach ist, im Einsatzfall problemlos zu gehen.“ Der Wegfall der Wehrpflicht und damit auch des Ersatzdienstes hat ebenfalls zu Austritten geführt.

Kinderfeuerwehr geplant

Die Freiwilligen sind für die Berufsfeuerwehr Gold wert. Ohne sie wäre ein ordentlicher Brandschutz, so Heußen, „in der derzeitigen Struktur nicht möglich“. Den Ersteinsatz bei Notfällen könne die Berufsfeuerwehr (350 Einsatzkräfte) „jederzeit“ sicherstellen. Aber bei Großbränden, Unwettern und anderen großen Fällen seien die Freiwilligen „unersetzlich“.

Zur Beschaffung neuer Nachwuchskräfte hat sich die Feuerwehr bereits etwas einfallen lassen: Die Jugendfeuerwehr (Eintrittsalter 12 Jahre) wurde von drei auf sechs Gruppen erweitert, verteilt auf die ganze Stadt. Zurzeit gibt es 72 Mitglieder, davon sechs Mädchen. Außerdem wird die Gründung einer Kinderfeuerwehr (ab 6 Jahre) geplant. Das scheiterte bisher daran, dass in NRW die gesetzliche Regelung für den Versicherungsschutz der Kinder fehlt.

Heußen zufolge lernt man bei der Freiwilligen Feuerwehr viele Dinge kennen, „die man auch im Alltag gut gebrauchen kann“: der Umgang mit moderner Technik (jede Löscheinheit hat ein hochmodernes Löschfahrzeug), Erste Hilfe und einiges mehr. Der Bochumer Student Yannick Krell, der bei der Löschgruppe Bochum-Mitte aktiv ist, weiß dies alles zu schätzen: „Ich bin gerne in der Freiwilligen Feuerwehr tätig, weil ich anderen Menschen helfen möchte, die Zusammenarbeit im Team Spaß macht, man jedesmal was Neues lernt und jeder Einsatz anders und abwechslungsreich ist.“

Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen

Allerdings ist der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen. Neben der Grundausbildung, die meist an Wochenenden absolviert wird, müssen die Mitglieder regelmäßig an Übungen teilnehmen, um fit zu bleiben. Manchmal finden sie wöchentlich, manchmal alle 14 Tage statt. Hinzu kommen die Rettungseinsätze selbst. Das schwankt zwischen 15 bis 70 pro Jahr je nach Einheit.

Apropos Fitness. Daran mangelt es vielen Bewerbern, die Berufsfeuerwehrkraft werden wollen. Die Anzahl der Bewerber ist zwar hoch, allerdings sagt Heußen auch: „Bis in das Vorstellungsgespräch schaffen es häufig nur 30 von anfangs 600 Bewerbern. Viele scheitern schon im schriftlichen Test, bei dem unter anderem Rechtschreibung, logistisches Denken und Mathe abgeprüft werden. Eine weitere Hürde ist der Sporttest.“

Das Einstiegsgehalt eines Brandmeisters (A7) liegt derzeit bei 1831 Euro brutto. Zuvor in der Ausbildung werden 912 Euro bezahlt.

Infos im Internet

Wer sich für die Arbeit in einer Freiwilligen Feuerwehr in Bochum interessiert, findet auf der Netzseite www.notfallinfo-bochum.de viele Informationen. Auf einem Link findet man die Kontaktdaten zu allen Löscheinheiten in Bochum und Wattenscheid.

Quelle: WAZ Bochum, 31.01.2012, Bernd Kiesewetter

Wer einmal in den aktiven Dienst der Löscheinheit Höntrop hinein schnuppern möchte, ist herzlich eingeladen Freitags von 18:30 bis 20:30 Uhr zum Feuerwehrhaus Höntrop, Höntroperstraße 79. zu kommen.

Völlig unverbindlich kann an diesem Abend ein erster Einblick in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr genommen werden.

Weitere Informationen auf dieser Homepage im Bereich "Interesse?"

Telefonisch Informationen erreichen Sie unter 02327/780533 (Freitags 18:30 bis 20:30 Uhr)

oder unter 02327/788149 (Unterbrandmeister Niko Halwer).

Wir freuen uns auf Sie / Dich!!

Oberhausen.   Die Feuerwehren plagen Nachwuchssorgen. Doch ein Extremfall aus Oberhausen zeigt, dass Beruf und Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr immer schwieriger vereinbar sind: Ein Elektromeister verlor wegen eines Bereitschaftsdienstes seinen Job. Der Chef hatte kein Verständnis für das Engagement.

Für Marcus Piros* von der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen-Mitte hatte die Bombenentschärfung in Buschhausen Mitte November 2011 ein „explosives“ Nachspiel: Nach seinem Bereitschaftsdienst auf der Feuerwache wurde dem Elektromeister von seinem Arbeitgeber gekündigt.

„Der Kollege war noch in der Probezeit, offiziell wurden natürlich andere Gründe genannt. Letztlich aber hatte sein Chef wenig Verständnis für sein ehrenamtliches Engagement“, ist Dirk Kogelboom-Restau, Zugführer des Löschzugs Oberhausen-Mitte, überzeugt. Piros’ Beispiel fällt sicherlich in die Kategorie Extremfall, doch die zunehmend schwierige Vereinbarkeit von Job und freiwilligem Brandschutz lässt die Oberhausener Feuerwehrwehrleute mit Sorgen in die Zukunft blicken. Sie befürchten, dass auch deswegen der Nachwuchs rar werden wird.

(...)

Quelle: WAZ Oberhausen, 30.01.2012

Die Löscheinheit Höntrop dankt allen Arbeitgebern ihrer Kameraden für die Unterstützung bei Einsätzen und bei anderen Aktivitäten!

 

http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/oberhausener-nach-bereitschaftsdienst-fuer-freiwillige-feuerwehr-gefeuert-id6299930.html

Dienstag, 24 Januar 2012 00:00

Bau des neuen Gerätehauses geht voran!

Wattenscheid.Erst tat sich lange Zeit nichts, die Pläne lagen jahrelang in der Schublade. Nun geht beim neuen Feuerwehrgerätehaus an der Höntroper Straße die Post ab, die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Läuft alles weiter reibungslos, können die Löschzüge Eppendorf und Höntrop im August in das neue Gemeinschaftsquartier einziehen. Der Neubau kostet rund 1,35 Millionen Euro.

„Das milde Wetter kommt uns entgegen“, erklärt Gottfried Wingler-Scholz, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Bochum. Der Startschuss war im Oktober gefallen. In das Gebäude werden die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf einziehen.

Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern ist zweigeschossig angelegt. Eine Bruttogesamtfläche von rund 800 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet ca. 500 qm Platz, im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Das Erdgeschoss beherbergt neben der Fahrzeughalle den Lagerbereich sowie die Sozial- und Umkleideräume für die Einsatzkräfte. Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt. Der Eppendorfer Löschzug bekommt den Teil Richtung Eppendorf, der Höntroper Zug den in Richtung Höntrop liegenden Teil. Der Bereich der Eppendorfer wird etwas größer sein, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf dort Räume bekommt.

Lösung für alte Flächen

Noch nicht ganz klar ist allerdings, was die Stadt mit den frei werdenden Feuerwehrflächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht. Ein Thema, das nicht zuletzt die dortigen Anwohner und Vereine brennend interessiert. Die Forderung aus der Politik lautet, nach Fertigstellung des Feuerwehrhauses die bisher genutzten Grundstücke zeitgerecht zu vermarkten. Schließlich gehe es darum, rasch Geld in die leere Stadtkasse zu spülen und eine Lösung für die dann brach liegenden Standorte zu finden.

In Eppendorf, so heißt es vage, ist nach dem Abriss der betagten Halle Wohnbebauung angedacht. Auch für den Standort Höntrop, neben der Turnhalle gelegen, gibt es bislang noch keine konkreten Aussagen zur Nachfolge-Nutzung.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf können jedenfalls in moderne Gebäude einziehen und dann endlich ihre betagten Räumlichkeiten verlassen. Auf die Realisierung des Vorhabens haben sie schließlich viele Jahre lang warten müssen. Die Detailplanung fürs neue Feuerwehrgerätehaus stand schon Ende 2009 fest, die Bezirksvertretung hatte sie einstimmig begrüßt. Vorausgegangen war eine fast dreijährige Debatte um den Standort, mehrere Alternativen standen zur Diskussion.

Der Baubeginn hatte sich durch den Sparkurs und die Prioritätenlisten der Stadt verzögert. Letztlich musste das Geld angesichts des Nothaushalts erst von der Bezirksregierung genehmigt werden, die Mittelfreigabe erfolgte dann im Frühjahr 2010.

 

Ralf Drews

Quelle: WAZ Wattenscheid, 24.01.2012

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/bau-des-neuen-geraetehauses-fuer-die-feuerwehr-in-wattenscheid-geht-voran-id6276259.html

Seite 67 von 87

FF Höntrop App

 

Facebookseite

Suche

Archiv

Statistik

371442
HeuteHeute210
GesternGestern231
Die WocheDie Woche441
Den MonatDen Monat2331
GesamtGesamt371442
IP: 54.159.44.54