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Freitag, 26 Februar 2010 00:00

Neues Fahrzeug

Aufgrund seines betagten Alters, Baujahr 1986, und technischer Mängel wurde unser Löschfahrzeug - LF 8 am 02.02.2010 außer Dienst gestellt.

Erfreulicherweise erfolgte am 12.02.2010 die Übernahme eines gebrauchten Löschfahrzeuges, Baujahr 1999, von der Löscheinheit Stiepel. An dieser Stelle nochmals ein dickes Dankeschön an die Kameraden aus Stiepel, für den hervorragenden Pflegezustand dieses Fahrzeuges.

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Donnerstag, 25 Februar 2010 00:00

Neuer Feuerwehr-Stützpunkt

Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte

Schon etliche Jahre dauert der „Schwelbrand” um einen neuen Stützpunkt für die freiwilligen Löschzüge Eppendorf und Höntrop.

Zunächst lebhafte Diskussionen um die Standortfrage im Wattenscheider Süden, dann die Einigung, beide Wehren in einem gemeinsamen und neuen Quartier neben dem Sportplatz an der Höntroper Straße unterzubringen. In der zweiten Jahreshälfte soll endlich damit begonnen werden.

„Das ist die Lösung, die von allen akzeptiert worden ist”, bekräftigt Simon Heußen (30), Brandrat und Direktionsabschnittsleiter auf Nachfrage der WAZ. „Das Projekt ist jetzt durch alle Beratungsgremien gegangen und passt.” Zurzeit werde neben dem Sportareal der Baugrund erkundet. Die Federführung für das Projekt liege bei den Zentralen Diensten der Stadt. Die Baukosten waren bei ersten Planvorstellungen mit rund 1,2 Mio Euro angegeben worden.

Zahl der aktiven Retter und Helfer sinkt

Soweit die guten Nachrichten. Aber die Wehr musste auch registrieren, dass im aktiven Dienst die Mannschaftsstärke insgesamt sinkt, selbst bei der Jugendwehr. Die ist bislang nur in Günnigfeld mit einem Team vertreten. Und die Frauenquote bei den Rettern und Helfern ist noch nie besonders gut gewesen. „Es ist ein allgemeines Problem des Ehrenamtes”, stellt Heußen fest.

Aber die Feuerwehr will dem Negativ-Trend entgegen wirken angehen. Zum einen soll es demnächst auch eine Jugendwehr Eppendorf geben, zum anderen soll Nachwuchs ab zwölf Jahren an einem besonderen Info-Tag geworben werden, „eine solche Veranstaltung, die über die üblichen Tage der offenen Tür hinausgehen soll, planen wir für den Sommer”.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 24.02.2010, Rolf Schulte

Bei der Bilanz der Berufsfeuerwehr wurde auch Reklame für die Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr gemacht. Die Einsatzzahlen steigen.

Die Arbeit nimmt zu, die Bereitschaft zu helfen lässt nach. Das ist jetzt vielleicht etwas vereinfacht dargestellt, trifft aber wohl den Kern. Seit fünf Jahren sinken bei der Freiwilligen Feuerwehr in Bochum die Mitgliederzahlen. Dabei wurde bei einer Bilanz der Arbeit von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr in der Hauptfeuerwache Werne am Mittwoch deutlich, wie wichtig für die hauptberuflichen Retter die Unterstützung durch die Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr ist.

„Der Einsatz der Ehrenamtlichen spielt bei unserer Arbeit eine elementare Rolle”, sagte Simon Heußen, Abteilungsleiter des Rettungsdienstes. Hier einige Zahlen: Von deutlich über 400 freiwilligen Feuerwehrmännern (und wenigen Frauen) im Jahr 2005 ist die Mitgliederzahl auf 371 im vergangenen Jahr gesunken. Heußen nutzte die Bilanz, um kräftig Reklame für die Freiwillige Feuerwehr zu machen. Wer körperlich fit und gesund ist und sich für die Arbeit interessiert, kann sich bei Harald Michel unter (0234) 92 54-0 genauer zur Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr erkundigen.

Rätsel um den Mann im Gully weiter ungelöst

Aber bei dieser Bilanz ging es noch um viel mehr, zum Beispiel um die Einsatzzahlen von Brandschutz und Rettunsgdienst: 48 670 mal sind die Mitarbeiter der Feuerwehr im vergangenen Jahr in Bochum zu Einsätzen unterwegs gewesen – fast 1 000 mal mehr als 2008. „Das Jahr 2009 fing mit einer Serie von Bauunfällen an”, sagte Simon Heußen – und erinnerte an ein Unglück an der Adalbertstraße, wo ein Arbeiter ums Leben gekommen war, als im Januar 2009 ein Baukran in eine Grube stürzte. Zu den weiteren ungewöhnlichen und größeren Einsätzen gehörten die Explosion im Chemieunterricht im vergangenen Februar im Schulzentrum Wiemelhausen mit 26 Verletzten, die ausgefallene Route, die ein Autofahrer eingeschlagen hatte, als er im Juli in den U-Bahn-Schacht am Rathaus gefahren war, oder auch der Brand auf dem Reiterhof an der Bergener Straße, bei dem im August elf Turnierpferde verendeten. Hängen blieb auch ein Mann, der hängen geblieben war: Im Juli in einem Gully an der Alten Werner Straße: „Bis heute wissen wir nicht, wie er da rein gekommen ist”, sagte Simon Heußen, der Mann vom Rettungsdienst.

Hanefeld über den demographischen Wandel

Feuerwehr und Notarzt werden grundsätzlich immer häufiger gerufen. Dr. Christoph Hanefeld, der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, nennt dafür zwei Gründe: „Der demographische Wandel, die Menschen werden älter, und veränderte familiäre Strukturen.” Wo früher in den Großfamilien eher selbst der Krankentransport in die Klinik organisiert wurde, wird heute angesichts mehr allein stehender Menschen eher die 112 gerufen.

ICE-Unglück, Unwetter und dazu noch eine Großveranstaltung – so ein schlimmes Szenario haben die Retter im vergangenen September durchgespielt, zumindest organisatorisch und auf dem Papier. „Wir hatten die Übung eigentlich schon im Vorfeld einer möglichen Loveparade in Bochum vorgesehen”, sagte Stefan Lieber, Abteilungsleiter des operativen Dienstes. In diesem Jahr soll wieder geübt werden, mit einem großen gespielten Einsatz draußen, vielleicht an der Ruhr. Ausrücken werden die Feuerwehrleute auch am 19. Juni und zwar im großen Stil: Im Lohrheidestadion richtet Bochum die Landessportmeisterschaften der Berufsfeuerwehren NRW aus.

Quelle: WAZ Bochum, 24.02.2010, Kirsten Simon

Sei auch Du dabei!

 

 

Komm einfach an einem unserer Dienstabende vorbei und informiere Dich vor Ort!

Immer Freitags von 18:30 bis 20:30 Uhr auf dem Hof und im Unterrichtsraum des Feuerwehrhauses Höntrop.

 Oder melde Dich telefonisch unter der  Telefonnummer 02327/ 780533

 

Weitere Ansprechpartner und interessante Einzelheiten über die Feuerwehr Höntrop findest Du auch auf unserer Homepage unter dem Bereich "Interesse"

Wir freuen uns auf Dich!

Samstag, 06 Februar 2010 00:00

Löschfahrzeug geht in den Ruhestand!

Unser altgedientes Löschgruppenfahrzeug LF 8 ist seit dieser Woche wegen „Altersschwäche“ außer Dienst gegangen. Bis zur nächsten Woche wird unser altes LF 16 - TS als Ersatz den Dienst bei der Löscheinheit verrichten, bis das neue Fahrzeug am Standort Höntrop begrüßt werden kann.

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Dienstag, 08 Dezember 2009 00:00

Gemeinsames Quartier für Feuerwehr

Im Jahr 2010 soll das neue, gemeinsame Quartier für die Freiwilligen Feuerwehren Höntrop und Eppendorf entstehen. Der Neubau ist neben dem Sportplatz an der Höntroper Straße geplant.


Noch unklar ist, was die Stadt mit den dann frei werdenden Flächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht – das würde nicht zuletzt die dortigen Anwohner brennend interessieren.

Doch das ist ein anderes Kapitel. Die beiden Löschzüge sind jedenfalls zufrieden mit dem Neubauvorhaben, das so viele Jahre auf sich warten ließ. Die freiwilligen Einheiten hatten sich mehr und moderneren Platz gewünscht – und die Möglichkeit, im Wattenscheider Süden ebenfalls eine Jugendfeuerwehr zu gründen.

Die konkrete Detailplanung fürs neue Feuerwehrgerätehaus der Züge Höntrop und Eppendorf steht, die Bezirksvertretung begrüßte sie am Dienstag einstimmig.

Bei der Planung war für die Fachbehörde ein Maximalkostenbetrag von 1,35 Mio Euro als Grundvorgabe zu beachten. Die Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr wurde in der Bauplanung ebenfalls berücksichtigt. Das Konzept war unter Beteiligung und Konsens der Löscheinheitsführer entstanden. Es sieht im Erdgeschoss 445 qm Nutzfläche vor (u.a. vier Fahrzeugstellplätze), im Obergeschoss stehen 300 qm zur Verfügung (u.a. Schulungs-/Aufenthaltsräume, Mehrzweckraum und Jugendfeuerwehr).

Die Ausschreibung, Vergabe und Durchführung des Bauvorhabens soll im Jahr 2010 durch die Zentralen Dienste erfolgen. „Nach Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses sind die bisher genutzten Grundstücke zeitgerecht zu vermarkten”, forderte Manfred Molszich (SPD) eindringlich an die Adresse der Stadt gerichtet. Schließlich gehe es darum, schnellstmöglich Geld in die marode Stadtkasse zu spülen und eine ansprechende Lösung für die dann brach liegenden Standorte zu finden.

Zuletzt im Februar hatte sich die Bezirksvertretung Wattenscheid mit dem Thema befasst und in einem Beschluss für die größere der beiden Neubau-Varianten gestimmt. Sehr zur Freude der Löschzugführer Klaus Krawczak (Höntrop) und Christian Klaka (Eppendorf). Vorausgegangen war eine fast dreijährige Debatte um den Standort, mehrere Alternativen standen zur Diskussion.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 08.12.2009, Ralf Drews

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