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BOCHUM Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop und Eppendorf wächst zügig in die Höhe. Das Erdgeschoss steht, bis Mitte Februar soll auch das zweite Stockwerk im Rohbau fertig sein. Selbstverständlich ist das nicht.

 

Olaf Fischer, Leiter der Abteilung Neubau bei den Zentralen Diensten der Stadt, ist ganz zufrieden. "So wie es aussieht, können wir das gut schaffen", betont Fischer. Denn der milde Winter sorgt dafür, dass die Handwerker nahezu durcharbeiten können. "Der November war optimal, der Dezember war etwas nass", sagt Fischer. Wichtig sei nun, dass es trocken und nicht allzu kalt werde, damit die Betongussarbeiten laufen könnten. Holpriger Weg

Im Oktober des vergangenen Jahres war der erste Spatenstich für die gemeinsame neue Bleibe der Feuerwehren Eppendorf und Höntrop gesetzt worden. Mit reichlich Verspätung. Ursprünglich sollte der bereits 2010 stehen. Doch Sparmaßnahmen und Prioritätenlisten kreuzten diese Pläne.

Zunächst hatte sich die Politik für eine Maximalsumme von gut 1,3 Millionen Euro entschieden und damit Planänderungen hervorgerufen. Letztlich musste das Geld dank Nothaushalts erst von der Bezirksregierung genehmigt werden - als notwendige und unabdingbare Ausgabe. Die sah schließlich auch Arnsberg, denn das alte Gerätehaus entspricht nicht mehr den nötigen Standards.

Kein Puffer

Nun wird an der Höntroper Straße der Neubau errichtet. Bis August 2012 soll das Gebäude stehen und die Feuerwehr mitsamt Wagen und Jugendfeuerwehr dort eingezogen sein. "Wir haben zwar noch keinen Puffer erarbeitet, aber wie liegen absolut im Zeitplan", sagt Fischer.

 

Quelle: Ruhrnachrichten Bochum, 17.01.2012

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Im-August-sollen-Loeschzuege-Hoentrop-und-Eppendorf-einziehen;art932,1529059

 

Dienstag, 17 Januar 2012 00:00

Feuerwehr Höntrop fährt hoch hinauf!

Auf eine Höhe von ca. 25 Metern fuhren die Wehrmänner der Löscheinheit Höntrop am vergangenen Freitag, den 13.01.2012 mit Hilfe einer Drehleiter. Einzigartige Bilder des sich zur Zeit im Bau befindlichen neuen Feuerwehrhauses für die Einheiten Höntrop und Eppendorf sollten entstehen.

So trafen sich einige Kameraden bereits am frühen Nachmittag an der Baustelle und konnten von mehreren Seiten in einer ganz besonderen Perspektive schöne Bilder schießen.

Im Bereich „Neues Gerätehaus“ oder in unserer Bildergalerie auf unserer Homepage sind diese Bilder zu finden.

Donnerstag, 29 Dezember 2011 00:00

Feuer in einer Industriehalle

Zu einer gemeldeten starken Rauchentwicklung aus einer Industriehalle musste die Feuerwehr um 11:35 Uhr am 2. Weihnachtsfeiertag ausrücken.

Als der Löschzug der Wache Wattenscheid kurze Zeit später am Einsatzort eintraf, drang dichter Rauch aus der Industriehalle. Sofort gingen zwei Trupps geschützt durch Atemschutzgeräte in das Gebäude vor und konnten dort den Brand schnell lokalisieren und mit einem Strahlrohr ablöschen. Es hatte eine Elektroverteilung sowie eine Ölleitung gebrannt. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte das Feuer auf den Entstehungsbereich beschränkt werden. Mehrere Gasflaschen wurden durch die Einsatzkräfte vorsorglich aus der Halle gebracht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Nachdem der Brand gelöscht war wurde der Barndrauch mit Hilfe von Hochleistungslüftern aus der Halle entfernt. Um 12:40 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Wattenscheid Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde.
 
Donnerstag, 10 November 2011 00:00

Brennender Industrieruß in einer Lagerhalle

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in einer Lagerhalle an der Carolinenglückstraße zu einem Brand.

In der 20 x 60 m großen Halle brannten Säcke mit so genanntem Industrieruß.  Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Lagerdach. Das Feuer wurde mit einem Schaumrohren von Innen und einem weiteren Strahlrohr von Außen über eine Drehleiter gelöscht. Durch den schnellen Einsatz wurde der Brand auf den vorgefundenen Bereich begrenzt.Der Industrieruß wurde mit Radladern des Technischen Hilfswerkes (THW) ins Freie geschafft, in Container abgeladen und dort abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Vor Ort waren über 50 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des THW im Einsatz.

Quelle: www.notfallinfo-bochum.com


Die Löscheinheit Höntrop wurde um 04:30 alarmiert und besetzte dann die Wache 1 zusammen mit der Löscheinheit Wattenscheid-Mitte. Um 8:15 Uhr lösten die Höntroper Kameraden dann die Löscheinheit Heide an der Einsatzstelle ab.

Weitere Bilder in unserer Galerie.

Montag, 07 November 2011 00:00

Tradition auf neuen Wegen

Wattenscheid.

Der Heilige Martin wäre zwar schon über 1500 Jahre alt, doch auch im hohen Alter
muss man sich ja manchmal der Moderne anpassen: Unter dem Motto „Traditionen
pflegen - neue Wege gehen“ plant das Familienzentrum SPEM an der Emilstraße
diesmal einige Reformen zum St. Martinsfest. Trotzdem hofft
Einrichtungsleiterin Doris Salewski auf die gewohnt positive Resonanz der
vielen Besucher.

„In den inzwischen über dreißig Jahren des Umzuges haben wir die Nachbarn immer abgeholt.

Jetzt wäre es schön, wenn die Leute zu uns kommen“, lädt die Sozialpädagogin dazu ein, sich
am 11. November um 17.30 Uhr vor dem Familienzentrum zu treffen. „Denn wir
werden einen neuen, kürzeren Weg zum Martinsfeuer auf dem Mariannenplatz gehen.
Der bislang genutzte Feldweg ist einfach zu unsicher geworden, und sowohl für
die kleinen Kinder, als auch für die Erwachsenen mit Kinderwagen ein Risiko.“

Und der Gang zur Sammelstelle soll sich lohnen, nicht nur der Weg ist nämlich neu: „In Anlehnung
an die Adventsfenster in anderen Gemeinden, die mich persönlich immer
unheimlich berühren und mir einen Impuls geben, werden wir ein von den Kindern
gestaltetes Martinsfenster feierlich erleuchten, dazu wird die Legende
nacherzählt.“

Danach geht es dann zu den Klängen der Jagdhornbläsergruppe Wattenscheid gemeinsam los, die Geschichte des wohltätigen Reiters bleibt dabei natürlich weiterhin im Mittelpunkt. Gerade für
den Kindergarten betont Doris Salewski die pädagogisch-soziale Bedeutung. „St.
Martin ist für uns nach wie vor der wichtigste Heilige. Er ist den Kindern ein
Vorbild und demonstriert wie kein zweiter, wie es im Leben gehen sollte.“

Er wird in diesem Jahr allerdings den Zug nicht hoch zu Ross anführen, die Einrichtung legt auch
hierbei einen anderen Schwerpunkt. Nachdem der Tross mit seinen Laternen am
Martinsfeuer angekommen ist, steht das Schattenspiel der kleinen Akteure aus
dem Hort auf dem Programm. Weniger modern, sondern ganz geschichtsbewusst
wollen sie den Stoff rund um Bettler, St. Martin und Umhang aufführen.

Wie gewohnt trägt wieder die Freiwillige Feuerwehr aus Höntrop mit einem Strahler zum

Gelingen des Stücks bei, die Floriansjünger werden aber ebenso zur Sicherheit ein

Auge auf das Feuer richten.

Ganz im Sinne des Patrons
erklärt Doris Salewski den guten Zweck, der außerdem mit der kleinen
Brauchtumsfeier einhergeht: „Die Erlöse aus dem Verkauf von Glühwein, Tee,
Brezeln und Würstchen spenden wir an die Patenschaften der SPEM für Kinder in
Haiti und Indonesien. So können wir uns insgesamt auf einen neuen, und dennoch
traditionell-bewussten Auftakt der besinnlichen Zeit 2011 freuen.“

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 20.10.2011, Christopher Becker

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