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Dienstag, 01 November 2011 00:00

Neubau für Feuerwehren

Wattenscheid. Das lange Warten hat ein Ende: Die Arbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus an der Höntroper Straße, in Höhe des Sportplatzes, haben endlich begonnen.

Das Bauschild wurde schon vor Monaten aufgestellt, die Pläne liegen seit Jahren in der Schublade, nur getan hatte sich bislang noch nichts. Dort entsteht jetzt die neue Gemeinschaftswache für die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf. Beim ersten Spatenstich waren die Vertreter von Stadt und Feuerwehr, u.a. die Löschzugführer Christian Klaka (Eppendorf) und Klaus-Dieter Krawczak (Höntrop), natürlich hocherfreut über den Startschuss. „Hier wächst zusammen, was zusammengehört“, so Bochums Feuerwehrchef Dirk Hagebölling. Beide Löschzüge verstehen sich gut. Es bleibt bei der bisherigen Planung, die die Stadt mit der Freiwilligen Feuerwehr abgesprochen hatte. Die Fertigstellung des Gebäudes soll Mitte 2012 erfolgen, das Baukostenvolumen liegt bei rund 1,35 Mio Euro. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern wird zweigeschossig angelegt. Eine Bruttogesamtfläche von 850 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet ca. 500 qm, das Zwischengeschoss rund 50 qm. Im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung. Die Planung sieht vor, dass im Erdgeschoss die Fahrzeughalle, der Lagerbereich und die Umkleiden für die Einsatzkräfte untergebracht sind.  Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt.

Der Eppendorfer Löschzug bekommt den Teil Richtung Eppendorf, der Höntroper Zug den in Richtung Höntrop liegenden Teil. Der Bereich der Eppendorfer wird etwas größer sein, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf dort Räume bekommt.

Noch nicht ganz klar ist, was die Stadt mit den zukünftig frei werdenden Feuerwehrflächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht – das würde nicht zuletzt die dortigen Anwohner brennend interessieren. Nach Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses sollen die bisher genutzten Grundstücke zeitgerecht vermarktet werden, lautete eine Forderung der Politiker. Schließlich gehe es darum, schnellstmöglich Geld in die marode Stadtkasse zu spülen und eine ansprechende Lösung für die dann brach liegenden Standorte zu finden. In Eppendorf, so heißt es, ist nach dem Abriss der betagten Halle Wohnbebauung geplant. Die beiden Löschzüge sind jedenfalls zufrieden, dass das Vorhaben, das so viele Jahre auf sich warten ließ, voran kommt. Die freiwilligen Einheiten im Wattenscheider Süden hatten sich mehr und moderneren Platz gewünscht – und Räume für die Jugendfeuerwehr. Die Detailplanung fürs neue Feuerwehrgerätehaus stand schon Ende 2009 fest, die Bezirksvertretung hatte sie einstimmig begrüßt. Vorausgegangen war eine fast dreijährige Debatte um den Standort, mehrere Alternativen standen zur Diskussion.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 01.11.2011, Ralf Drews

Samstag, 22 Oktober 2011 00:00

Sieben Verletzte bei Brand

Bochum. Sieben Menschen sind in Bochum bei einem Brand verletzt worden. Das Feuer war im Keller eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

Bei einem Kellerbrand in der Schützenstraße in Bochum- Weitmar sind sieben Menschen verletzt worden. Neun Personen mussten laut Feuerwehr aus dem Mehrfamilienhaus gerettet werden.

Gegen 4:30 Uhr Uhr hatte ein Passant auf dem Nachhauseweg eine Frau an einem Fenster bemerkt, die um Hilfe rief. Der Mann alarmierte umgehend die Feuerwehr, die nach eigener Angabe wenige Minuten später eintraf. Zu diesem Zeitpunkt drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. An mehreren Fenstern und Balkonen auf beiden Seiten des Hauses riefen Menschen um Hilfe. Ihnen war der Fluchtweg durch das völlig verrauchte Treppenhaus versperrt.

Brandursache noch unklar

Die Feuerwehrleute brachten drei Personen über eine Drehleiter in Sicherheit, sechs weitere wurden durch die Einsatzkräfte durch den Treppenhaus gerettet. Alle Personen wurden vom Notarzt untersucht. Bei sieben wurde eine leichte Rauchvergiftung festgestellt. Sie wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Den eigentlichen Brandherd lokalisierten die Feuerwehr im Keller des Gebäudes. Dort brannte ein Raum vollständig aus. Der Brand war nach etwa 30 Minuten unter Kontrolle. Ein Übergreifen auf weitere Kellerräume konnte verhindert werden. Dennoch entstand im Treppenraum sowie in einer Wohnung erheblicher Sachschaden durch den Brandrauch. Eine Wohnung blieb unbewohnbar. Die Löscharbeiten zogen sich noch bis 6:30 Uhr hin.

Die Feuerwehr Bochum war mit 33 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt. (we)

 

Quelle: http://www.derwesten.de

Freitag, 14 Oktober 2011 00:00

Zehn Personen vor Feuer gerettet

Bochum (NW) – Ein verheerender Wohnungsbrand ereignete sich am Donnerstagabend im Bochumer Stadtbezirk Wattenscheid. Die Feuerwehr rettete zehn Personen aus dem Gebäude. Vier Bewohner erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

Um 21.33 Uhr setzten mehrere Anwohner gleichzeitig Notrufe ab. Unter den Anrufern waren auch Bewohner, die vom Brandrauch in ihren Wohnungen eingeschlossen waren. Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte ein Großaufgebot von Rettungskräften zum Einsatzort in Wattenscheid-Günnigfeld. Parallel betreuten die Leitstellen-Disponenten die Bewohner weiter am Telefon.

weitere Fotos:

Beim Eintreffen des Löschzuges der Feuerwache Wattenscheid schlugen meterhohe Flammen aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Eine Brandausbreitung auf weitere Wohnungen stand kurz bevor. Aus Fenstern und von Balkonen riefen Personen um Hilfe. Umgehend starteten drei Trupps unter Atemschutz die Menschenrettung. Die Kräfte retteten zehn Personen mit Fluchthauben aus dem Mehrfamilienhaus.

Eine schwangere Frau erlitte eine Rauchvergiftung, eine weitere Bewohnern einen leichten Herzinfarkt. Zwei weitere Personen wurden verletzt. Die insgesamt 29 Hausbewohner kamen während des laufenden Einsatzes in einem Linienbus unter und wurden von Einsatzkräften betreut.

Ein Trupp bekämpfte die Flammen im Innenangriff, zwei weitere nahmen Strahlrohre von außen vor. Zusätzliche wurde ein Rohr über eine Drehleiter in Stellung gebracht. Im letzten Moment konnte die Feuerwehr eine Brandausbreitung auf weitere Wohneinheiten verhindern. Die Brandwohnung wurde durch die Flammen jedoch komplett zerstört.

Nach 30 Minuten hieß es “Feuer unter Kontrolle”, Nachlöscharbeiten zogen sich bis Mitternacht hin. 59 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Die Löscheinheiten Günnigfeld, Höntrop und Eppendorf hatten die Berufsfeuerwehr unterstützt. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf, konnte jedoch noch keine Angaben dazu machen.

Dienstag, 04 Oktober 2011 00:00

Acht Personen nach Dachstuhlbrand gerettet

Am Freitagabend kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Hernerstraße zu einem Dachstuhlbrand, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.

Um 21:18 Uhr wurde der Leitstelle ein Dachstuhlbrand an der Hernerstraße gemeldet. Als der zuständige Löschzug der Innenstadtwache nur 5 Minuten später am Einsatzort eintraf, stellten sie eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich des Mehrfamilienhauses fest. Sofort begannen sie damit, die Bewohner des Hauses in Sicherheit zu bringen. Insgesamt 8 Personen wurden über den Treppenraum gerettet. Eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung und wurde nach einer ersten Untersuchung durch den Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

Parallel zur Menschenrettung wurde mit dem Löschangriff begonnen. Wenige Minuten nach Eintreffen brannte der Dachstuhl an einer Stelle durch und Flammen schlugen aus dem Dach. Diese konnten allerdings durch zwei Strahlrohre im Innenangriff und ein weiteres über eine Drehleiter von außen schnell unter Kontrolle gebracht werden. Nach 15 Minuten war das Feuer soweit gelöscht, dass keine Gefahr einer Brandausbreitung mehr bestand. Auch die beiden angrenzenden Wohnhäuser wurden kontrolliert, hier konnte allerdings eine leichte Verrauchung festgestellt werden.

Die Personen aus dem betroffenen Gebäude wurden während der Löscharbeiten in einem Bus der Bogestra durch den Rettungsdienst betreut und konnten anschließend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis ca. 00:15 Uhr hin. Insgesamt waren 51 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Höntrop und Eppendorf der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde. Die entblößte Innenstadtwache wurde durch die Löscheinheiten Bochum Mitte und Altenbochum-Laer besetzt.

Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Hernerstraße war für die Zeit der Löscharbeiten komplett gesperrt.
Mittwoch, 21 September 2011 00:00

Brennende U-Bahn im Bahnhof Lohring

Montag, 19.09.2011, 16:52

Um 16:52 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr durch die Bogestra ein brennender U-Bahn-Triebwagen im U-Bahnhof Lohring gemeldet. Der Zug der Linie 310 war in Fahrtrichtung Witten unterwegs, als die Zugführerin Rauch und Flammen am Triebwagen bemerkte. Am nächsten Bahnhof, Bahnhof Lohring, stoppte sie den Zug und leitete gemeinsam mit einem Kundenbetreuer die geordnete Räumung des Zuges sowie des Bahnhofes ein.

Von Seiten der Feuerwehr wurden aufgrund der Meldung zwei Löschzüge sowie ein Gerätewagen Atemschutz zur Einsatzstelle alarmiert.

Beim Eintreffen der Innenstadtwache hatten bereits alle Personen die U-Bahn verlassen. Die Einsatzkräfte stellten eine leichte Verrauchung des Bahnhofes fest. Drei Trupps unter Atemschutz kontrollierten den betroffenen Wagen und den Bahnhof. Das Feuer im Bereich der Bremsen war allerdings von selbst erloschen. Die Zugführerin sowie der Kundenbetreuer wurden mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung vom Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch beide an der Einsatzstelle verbleiben.

Die Bahn wurde durch Mitarbeiter der Bogestra aus dem Bahnhof auf die Wittenerstraße ins Freie gefahren und dort noch einmal durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrolliert. Anschließend wurde die Bahn durch die Bogestra in einen Betriebshof gefahren.

Durch die Feuerwehr wurde mit einem Hochleistungslüfter der Brandrauch aus dem Bahnhofsbereich entfernt. Um 18 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften vor Ort.

Durch den Einsatz kam es zu einer kompletten Sperrung des U-Bahnbetriebes im betroffenen Bereich. Ab 17:15 Uhr konnten erste Teilstücke wieder freigegeben werden, ab 17:35 Uhr verlief der Betrieb wieder störungsfrei.

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