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Mittwoch, 03 November 2010 00:00

Bürogebäude durch Feuer zerstört

Bei einem Feuer am frühen Morgen wurde das Verwaltungsgebäude einer Autowerkstatt an der Burgstraße im Industriegebiet Wattenscheid West vollständig zerstört.

Um 02:41 Uhr meldete ein Passant einen unklaren Feuerschein im Industriegebiet Wattenscheid West. Beim Eintreffen der zuständigen Feuerwache Wattenscheid nur wenige Minuten später brannte das Bürogebäude einer Autowerkstatt im Kreuzungsbereich Burgstraße Ecke Friedrich- Lueg- Straße in voller Ausdehnung. Flammen schlugen bereits aus mehreren Fenstern des ersten Obergeschosses und auch das Dach war bereits durchgebrannt. Das Feuer drohte auf eine angrenzende Halle überzugreifen.
Durch einen massiven Löschangriff von drei Seiten mit insgesamt 6 Strahlrohren konnte ein Übergreifen verhindert werden. Auch zwei Drehleitern kamen dabei zum Einsatz. Nach etwa 45 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch als äußerst schwierig, da das Gebäude aufgrund von Einsturzgefahr nicht betreten werden konnte. Mit einem Schaumrohr wurde die Brandstelle daher über eine Drehleiter eingeschäumt. Auch Teile der Dachkonstruktion mussten entfernt werden, um alle Glutnester zu löschen. Die Arbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin.

Insgesamt waren 62 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Höntrop, Eppendorf und Bochum- Mitte unterstützt wurde. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle:[http://www.wattenscheid.net/scripte/wat_neues.pl?ACTION=DETAIL&NNR=12513&THEME=start]
Fotos: © Ulli Weber

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Rettung für Tiergehege im Südpark ist in Sicht

 

Das Tiergehege im Höntroper Südpark, das die Stadt schließen will, kann möglicherweise doch bestehen bleiben. Ein Förderverein soll sich um den Weiterbetrieb kümmern.


Das Tiergehege im Höntroper Südpark, das die Stadt schließen will, kann möglicherweise doch bestehen bleiben. Ein Förderverein soll sich um den Weiterbetrieb kümmern. Das war Resultat des Treffens am Mittwochabend, bei dem vorneweg engagierte Bürger und Anwohner ihre Hilfe und Ideen für den Erhalt des Geheges anboten. Unter den 50 Teilnehmern im evangelischen Gemeindezentrum am Preins Feld waren auch Bezirksbürgermeister Hans Balbach sowie Vertreter der Parteien, der Stadt und der Stadtteilinitiative „Du bist Höntrop“, in der u.a. Kindergärten, Schulen und Vereine aktiv sind.

 

Pfarrer Holger Dirks, der die Veranstaltung moderierte, hatte auch Marianne Scheer eingeladen: Sie steht an der Spitze eines Fördervereins, der sich seit Jahren mit ehrenamtlicher Unterstützung erfolgreich um das Deininghauser Tiergehege in Castrop-Rauxel kümmert. Ein vergleichbarer Fall, der Vorbild für Wattenscheid sein könnte.

 

Was für Aufatmen sorgte: Eine kurzfristige Schließung des Geheges noch in diesem Jahr, wie aufgrund des strikten Sparkurses der Stadt Bochum vorgesehen war, ist wohl vom Tisch. Der Bestand im kommenden Jahr scheint gesichert – dank der Wattenscheider Bezirksvertretung. Das zeichne sich ab, wie Manfred Molszich (SPD ) und Gerd Kipp (CDU) erklärten. Denn falls der Bochumer Stadtrat im Zuge des Haushaltssicherungskonzeptes die Mittel für das Gehege in Höntrop wie erwartet streicht, dann wird wohl für 2011 die Bezirksvertretung (sie tagt am 2. November) mit eigenen Mitteln aus dem Bezirksetat einspringen.

 

Über 1300 Unterschriften sind gesammelt

 

„Das wäre gut, somit hätten wir auch etwas Luft, um uns um alles Weitere zu kümmern“, sagt Holger Dirks.

 

Wie groß die Unterstützungswelle für das Tiergehege im Südpark ist, zeigen schon die mehr als 1300 (!) Unterschriften, die in kurzer Zeit gesammelt wurden. Einige Bürger boten am Mittwochabend ganz konkret an, regelmäßig einen bestimmten Geldbetrag beizusteuern. Das ging bis zu 50 Euro jährlich. Auch wurde erwähnt, dass es zahlreiche Geschäfte gibt, die sich finanziell beteiligen würden – vorausgesetzt, es gibt ein fertiges Konzept für den Erhalt des Geheges. Geld könnte zum Beispiel auch die Stadtteilinitiative „Du bist Höntrop“ beisteuern.

Unterstützung versprach auch Löschzugführer Klaus Krawczak von der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop: „Wir könnten zum Beispiel bei Reparaturen mithelfen. Und Geld aus dem Erlös unseres Feuerwehrfestes spenden.“

 

Seine Hilfe, auch bei der Versorgung der Tiere oder Übernahme des Geheges, bot zudem Volker Krumtünger von der „Tierrettung Bochum“ an. Einige Bürger erklärten bereits bei diesem Treffen, sich an mehreren Tagen ehrenamtlich mit Einsätzen vor Ort beteiligen zu wollen – noch mehr solcher praktischen Hilfszusagen werden jetzt gesucht. Wichtig ist, eine nachhaltige und dauerhafte Lösung für das Gehege, in dem Damwild und Ziegen leben, zu finden. Das betonten auch die anwesenden Politiker. Eine sechsköpfige Kommission um Holger Dirks möchte nun den Kontakt zur Stadt halten und den Förderverein auf den Weg bringen.

 

Die Stadt Bochum will sich von dem Gehege trennen, um rund 25.000 Euro pro Jahr einzusparen – das sind vor allem Personalkosten.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 28.10.2010, Ralf Drews

Montag, 20 September 2010 00:00

Du bist Höntrop!

Am Samstag, den 18.09.2010 fand wieder das Stadtteilfest "Du bist Höntrop" statt.
Die Löscheinheit Höntrop durfte dort natürlich nicht fehlen und hat mit Feuerwehr-Tretunimogs, kostenlosen Wundertüten für die Kinder und einer Fahrzeugschau für viel Begeisterung gesorgt.
In einem "Info-Zelt" konnten sich interessierte Bürger über Rauchmelder und über die Freiwillige Feuerwehr Höntrop sowie die Mitgliedschaft informieren.

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Am Freitag Morgen um 11 Uhr 20 war es soweit und unser lieber Wolfang hat sich seine Sylke zur Frau genommen.
Natürlich sind auch einige Kameraden der Löscheinheit Höntrop nach Gerthe zum Amts-Haus gekommen, um dem frischen Ehepaar alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft zu wünschen.

Die Kameradschaft der Löscheinheit Höntrop freut sich auf eine schöne Zeit mit Euch und auf viele gemeinsame Aktivitäten.

Freitag, 10 September 2010 00:00

Feuer in einem Studentenwohnheim

Uhrzeit: 11:53 Uhr  

Einsatzort: Laerholzstraße  

Stadtteil: Querenburg

 

Am Donnerstagmittag, den 09.09.20 kam es vermutlich durch Schleifarbeiten im Dachbereich zu einem Feuer in der Zwischendecke eines Studentenwohnheimes an der Laerholzstraße. Um 11:53 Uhr meldete ein Handwerker den Brand bei der Leitstelle der Feuerwehr.

 

Bei dem Objekt handelt es sich um zwei mehrgeschossige Wohnhäuser, die durch ein eingeschossiges Bauteil verbunden sind. Das Feuer brach in der Zwischendecke dieses Verbindungstraktes zwischen den Wohnräumen und dem Dach aus.

 

Beim Eintreffen des ersten Löschzuges konnten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung und Flammenschein in der Zwischendecke feststellen. Sehr schnell breiteten sich die Flammen in alle Richtungen des Gebäudes aus, da es keine bauliche Trennung im Bereich des Verbindungsgebäudes gab. Durch die Feuerwehr wurden alle drei Gebäude geräumt. 7 Personen mussten mittels Fluchthauben durch den zum Teil leicht verrauchten Treppenraum gerettet werden. 4 Personen wurden mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Zudem wurden zwei Ponnys, die sich unmittelbar neben dem Gebäude im Rauch befanden, in einen sicheren Bereich gebracht. 

 

Um die Flammen löschen zu können wurden über 80 Einsatzkräfte zur Laerholzstraße alarmiert. Die Brandbekämpfung gestaltete sich als äußerst personal- und materialintensiv. Immer wieder stürzten Teile der Deckenkonstruktion ein und die Brände flammten wieder auf. Teile der Decke mussten zudem mit speziellen Sägen geöffnet werden, um an die Glutnester zu gelangen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Arbeiten nahezu alle unter schwerem Atemschutz verrichtet werden. Zur Brandbekämpfung kamen 4 Strahlrohre sowie ein Schaumrohr teilweise über eine Drehleiter zum Einsatz. Nach dem der Brand gegen 16 Uhr unter Kontrolle war, mussten noch bis in die Nacht weite Teile des Daches geöffnet werden, um die Zwischendecke mit Schaum fluten zu können.Erst nach knapp 10 1/2 Stunden konnte der Einsatz um 22:30 Uhr endgültig beendet werden. Eine Kontrolle der Brandstelle um 00:00 Uhr verlief ohne Feststellungen.

 

Insgesamt wurden bei den Löscharbeiten 2.500 Liter Schaummittel und 80 Atemschutzgeräte verbraucht.

 

Neben der Berufsfeuerwehr waren auch 13 der 15 Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, entweder direkt an der Einsatzstelle oder zur Besetzung der Berufsfeuerwehrwachen. Insgesamt wurden 115 Einsatzkräfte eingesetzt.

 

Aufgund der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Geruchsbelästigung wurde die Bevölkerung in der nahen Umgebung durch Radiodurchsagen aufgeforder, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Messungen mit einem Messfahrzeug verliefen negativ.

Da große Bereiche des Studentenwohnheims nicht mehr bewohnbar sind, wurden 6 Personen durch den Betreiber des Wohnheims untergebracht, weitere 50 Personen suchten sich selbstständig eine Unterkunft.

 

 

Quelle: Notfallinfo-Bochum.de

 

 

 

Die Löscheinheit Höntrop übernahm kurz nach ihrem Eintreffen die gesamte Atemschutzüberwachung und hat bei der Bereitstellung von Atemschutzgeräten am GW-ASU unterstützt.

 

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