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Ende Juni 1959 geht es in Wattenscheid nicht nur temperaturmäßig heiß her: Die Wattenscheider Feuerwehr blickt auf 90 Jahre segensreiche Tätigkeit zurück. „Gott zur Ehr – Dem Nächsten zur Wehr”.
 

Das Motto der Brandschützer ziert die Fahne, die Oberbürgermeister Hermann Sievers an Branddirektor Martin Laker überreichen kann. „Der Einzelne ist nichts, die Gemeinschaft ist alles”, sagt Sievers in seiner Laudatio. Die Stadt schenkt den Feuerwehrleuten das goldbestickte Prachtstück. Dazu noch etwas besonders Praktisches: Eine neue Brandmeldeanlage kann in Betrieb genommen werden.

In den Anfangstagen der Freiwilligen Feuerwehr – wir schreiben das Jahr 1869 – gibt es noch keine Brandmeldeanlage. Hornisten der Feuerwehr übernehmen es, ihre Kameraden zu alarmieren. Sie füllen damit eine der wichtigsten Aufgaben aus: Telefon oder elektrischen Strom kennen die Wattenscheider noch nicht, Sirenen wird es auch erst wesentlich später geben.

Die Einwohner wissen aber, wer in der Freiheit Hornist bei der Freiwilligen Feuerwehr ist. Bei ihnen kann man Alarm geben, die Hornisten blasen danach ein Signal, das die anderen Hornisten zu weiteren Signalen veranlasst und dadurch die Feuerwehrleute zum Treffpunkt ruft.

Die Wehr ist in insgesamt vier Abteilungen gegliedert. Die Steigermannschaft ist für die Leitern zuständig, die Spritzenmannschaft bedient – natürlich mit Muskelkraft – die Feuerspritzen. Die Kuppenmannschaft stellt die Wasserversorgung sicher, die Rettungsmannschaft übernimmt die Rettung der Verletzten und die Bergung von Vieh sowie Hab und Gut.

Ein Steigerturm dient der Freiwilligen Feuerwehr zu Übungszwecken. Dieser Turm besitzt zahlreiche Fenster, die mit den Leitern erklommen werden können. Zum Trocknen der Wasserschläuche nach der Benutzung ist das Innere des Steigerturms gedacht. Dort werden sie aufgehängt und an der Luft getrocknet. Der Steigerturm steht zunächst an der Hüller Straße, dann auf dem Alten Markt, zuletzt auf dem Gertrudisplatz. Bei dessen Ausbau wird der Turm im Jahr 1934 abgebrochen.

Auf der Heide wird 1903 der zweite Löschzug der Feuerwehr gebildet. Die Wattenscheider Zeitung berichtet: „Der neue Steigerturm ... liegt hinter den Centrumsschulen und wird zweifellos infolge der an ihm vorzunehmenden Übungen dazu beitragen, die bekannte Schlagfertigkeit und Schneidigkeit unserer freiwilligen Feuerwehr zu festigen und zu stärken.”

Zur Einweihung des neuen Spritzenhauses, das gleichzeitig Polizeigewahrsam ist, bemerkt das Lokalblatt: „Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß für den Abend in freigiebigster Weise die Zeche Centrum für das nötige Löschwasser und für Cigarren gesorgt hatte. Gut Schlauch!”

Die Ausrüstung der Feuerwehr wird im Laufe der Jahre immer wieder modernisiert. 1929 bekommt der Löschzug ein neues Fahrzeug, einen „automobilen Mannschaftswagen”. Das Gefährt wird vom Hersteller „Modell Wattenscheid” genannt – in der Alten Freiheit wird dies mit Begeisterung zur Kenntnis genommen. Aber auch abgesehen vom Namen beschleunigt der Leiterwagen – mit Sitzen beiderseits der Leiter für die Feuerwehrleute – die Erreichbarkeit des jeweiligen Brandherdes erheblich.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 24.07.2009

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/wattenscheid/2009/7/24/news-126989537/detail.html

Am 17. Juli 2009 besuchte Christian Böse, Fotograf und Reporter von Europas auflagenstärkste Fachzeitschrift für Feuerwehren und Retter“ die LE Höntrop, um im Zuge der Großberichterstattung über die Freiwillige Feuerwehr Bochum einen gesonderten Bericht über die Aufgaben der LE 14 zu schreiben.

Das Thema des Artikels wird Bezug auf die Atemschutzregistrierung und -überwachung der Wehren bei Großschadenslagendurch die FF Höntrop nehmen. Dazu wurde ein Fotoshooting auf dem Schulhof der Realschule Höntrop durchgeführt, bei dem die Kollegen von der Wache 1 an der Grünstraße sich mit dem GW ASU (Gerätewagen Atem- und Umweltschutz) beteiligten. Insgesamt 15 Kameraden der Freiwillige Feuerwehr sowie 2 der Berufsfeuerwehr standen Modell für die Berichterstattung und stellten die Arbeit der Löscheinheit Höntrop dar.

Ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit Lampe und Feuerwehrleine, ein Sicherungstrupp mit Rettungskorb und Feuerwehraxt, sowie die Atemschutzüberwacher in weißer Weste und Überwachungstafeln sind die zentralen Elemente, die auftauchen, zudem auch der Löscheinheitsführer und die helfenden Hände, die im Ernstfall von großer Bedeutung sind. Dabei zeigen die „gestellten“ Bilder die wichtige Funktion der LE bei Großschadenslagen.

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Dienstag, 07 Juli 2009 00:00

Wattenscheid als "Wetterscheide"?

Der Ortsname Wattenscheid wird vom Wort „Wasserscheide” hergeleitet. Kann man auch von „Wetterscheide” sprechen”? Denn während beim Unwetter am Wochenende ringsherum „Land unter” herrschte, kam Wattenscheid recht glimpflich davon – und das nicht zum ersten Mal.

Die WAZ fragte den Meteorologen Andreas Neuen vom Bochumer Wetterdienst Meteomedia, ob für WAT besondere Bedingungen vorliegen.

Ist es nur ein subjektives Empfinden, dass Wattenscheid von schweren Unwettern verschont bleibt?

Neuen: Mit Sicherheit, denn es gibt keine objektiv nachvollziehbaren Daten, die bestätigen, dass hier weniger los ist. Wattenscheid wird von Unwettern statistisch betrachtet genauso oft getroffen wie das Umland. Es handelt sich also um einen Zufall, wenn sich Gewitter hier nicht so ex-trem austoben.

Wattenscheids Lage weist also in meteorologischer Hinsicht keine Besonderheiten auf?

Überhaupt nicht. Natürlich gibt es Orte, an denen Wetterextreme viel häufiger vorkommen. Zum Beispiel dort, wo ausgepägte Berge, Hügel oder Täler vorherrschen.

Können Sie dafür Beispiele nennen?

Solche Besonderheiten gibt es unter anderem Richtung Ruhrtal in Stiepel oder Blankenstein; dort fallen im Jahr rund 1000 Liter Regen pro Quadratmeter. Oder im Hattinger Süden Richtung Wuppertal, wo schon 1200 Liter gemessen werden. In Wattenscheid sind es dagegen nur 750 bis 800 Liter. Natürliche Erhebungen wie in Höntrop im Bereich Eiberg sind nicht ausgeprägt genug, um Einfluss auf die Unwetterbildung zu haben.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 06.07.2009

Zayton-Cup: Interkontinentales Top-Turnier in Wattenscheid

Leverkusen, Galatasaray, Kairo und Casablanca zu Gast

Die Fußballfans im Revier können sich auf ein interkontinentales Top-Turnier der Extraklasse freuen. Am 5., 8. und 11. Juli findet im Wattenscheider Lohrheidestadion die Premiere des Zayton-Cup statt. Bayer Leverkusen, Galatasaray Istanbul (Türkei), Al Ahly Kairo (Ägypten) und Wydad Athletic Club Casablanca (Marokko) treten unter dem Motto "one ball, one earth" an.

"Das von der ägyptisch-türkischen Zayton Group veranstaltete Event zielt gerade im Vorjahr der FIFA Fußball-WM 2010 in Südafrika darauf ab, den afrikanischen Fußball einer breiteren Öffentlichkeit in Europa zu präsentieren. Neben dem sportlichen Wert dient das Turnier dem Slogan „One earth – one ball“ folgend auch der interkulturellen Begegnung und will den integrativen Moment des Fußballsports nutzen", betonen die Veranstalter.

Quelle: http://www.reviersport.de/86973---zayton-cup-interkontinentales-top-turnier-wattenscheid.html 

SPIELPLAN ZAYTON-CUP 2009
1. Spieltag: Sonntag, 5. Juli 2009:
17:00 h: Al Ahly vs Galatasaray
20:00 h: Bayer Leverkusen vs Wydad Casablanca


2. Spieltag: Mittwoch, 8. Juli 2009:
17:00 h: Bayer Leverkusen vs Al Ahly
20:00 h: Galatasaray vs Wydad Casablanca


3. Spieltag: Samstag, 11. Juli 2009:
17.00 h: Al Ahly vs Wydad Casablanca
20:00 h: Galatasaray vs Bayer Leverkusen 

Die Löscheinheit Höntrop stellt in Kooperation mit den anderen Wattenscheider Löscheinheiten den Brandschutz im Lohrheidestadion während der Spieltage. 

Hier Bilder der Sicherheitswache vom 5.Juli:

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Wie schon in den letzten Tagen kam es auch am Freitag zu heftigen Gewittern mit Starkregen und Sturmböen, doch dieses Mal waren die Auswirkungen weitaus höher. Insgesamt wurde die Feuerwehr Bochum zwischen 15 und 22 Uhr zu 105 Unwettereinsätzen alarmiert.

An der Fritz-Reuter Straße in Bochum Wattenscheid (Nähe des Wattenscheider Bahnhofes) wurde ein von den starken Windböen aus dem aufgeweichten Boden gerissener Baum gemeldet, der den Straßenverkehr für ca. zwei Stunden zum Erliegen brachte. Mit Hilfe der bereits alarmierten Löscheinheit Heide wurde der Baum mit Kettensägen und Handsägen von der Straße entfernt. Der Verkehr konnte über den Parkplatz des Bahnhofes Wattenscheid umgeleitet werden, sodass keine größeren Behinderungen entstanden. Zwar konnten die Busse, die durch die Einsatzstelle bedingte Umleitung nicht passieren, jedoch zeigten die Fahrgäste großes Verständnis und wichen auf nahe liegende Linien der BoGeStra aus.

 

Glücklicherweise wurden bei keinem der Einsätze Menschen verletzt.

Neben Einheiten der Berufsfeuerwehr waren sämtliche Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr mit über 180 Einsatzkräften im Einsatz.

 

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