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Freitag, 02 Juli 2010 00:00

Alles nass machen!

Wattenscheid. Großeinsatz für die Feuerwehr in Höntrop: Gegen 12 Uhr waren Brände in dem Waldgebiet rund um die Tal­straße gemeldet worden. Die Einsatzleitung ging zunächst von einem großflächigen Waldbrand auf geschätzten 7000 Quadratmetern aus.

Alle verfügbaren Wehrleute aus dem Abschnitt Wattenscheid wurden alarmiert, dazu Unterstützung aus Gelsenkirchen und Herne mit je einem Großtankfahrzeug, das 5000 Liter Wasser fasst. Eine zunächst angeforderte Spezialtruppe aus Dortmund musste dann doch nicht ausrücken.

Denn nach den ersten Beobachtungen war klar, dass es sich nicht um ein übergreifendes Feuer handelte, sondern um „20 bis 30 kleine Brandstätten im Unterholz“, wie Feuerwehrchef Dirk Hagebölling erläuterte. „Das Feuer entzündet die Pollen von Bäumen und wird durch den Wind weitergetragen. Wir haben ungefähr 50 Leute im Einsatz, dazu die Teilnehmer eines Lehrgangs, die jetzt alle durch die Gegend streifen und löschen.“

Damit die einzelnen Brandnester gelöscht werden konnten, mussten zunächst Schlauchleitungen über mehr als 500 Meter von der Höntroper Straße bis weit in die Tal-straße herein verlegt werden, zwischengeschaltete Pumpen sorgten für den notwendigen Wasserdruck. Hageböllings Auftrag an seine Leute: „Alles nass machen!“

Jochen Schenkel (58) und seine Familie bewohnen das Gebäude Talstraße 58, das letzte Haus auf Eppendorfer Gebiet. „Plötzlich schossen in Nähe meines Hauses Flammen durch den Wald, ein bis zwei Meter hoch. Die hab’ ich selber gelöscht, aber ich hatte Sorge, ob ich alle Flammen aus bekomme.“ Nach Schenkels Aussage ist das Feuer ausgebrochen, nachdem eine Gruppe Kinder, konkret sprach er von einer Schulklasse, vorbei ging. Die Polizei hat diesen Hinweis überprüft und bestätigte am späteren Nachmittag gegenüber der Redaktion, dass die Personalien eines Jungen festgestellt worden seien. Er ist 14 Jahre alt.

Auch Schenkel geht davon aus, dass die Flammen die Pollen von Pappeln und Espen entzündet haben, „das Zeug ist wie Watte und liegt teilweise wie ein Zentimeter dicker Flusenteppich. Das brennt wie Zunder“.

Die Feuerwehr stationierte zur Sicherheit ein Löschfahrzeug in unmittelbarer Umgebung seines Hauses und feuchtete vorsichtshalber die angrenzenden Flächen gründlich ein.

Die Wehr richtete ihre Einsatzleitung am Sportplatz an der Höntroper Straße ein, die Polizei sperrte vor dem früheren Hotel Südpark die Durchfahrt von und nach Eppendorf.

Um 15.05 Uhr hieß es dann: „Feuer aus“. Die Bilanz: zwei Kilometer Schläuche verlegt, Dutzende von Brand- und Glutnestern auf einer Fläche von 21 000 Quadratmetern gelöscht. Im Laufe des Tages wurde das Areal von der Feuerwehr nochmals kontrolliert.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 02.07.2010, Rolf Schulte

Zur weltgrößten Feuerwehrmesse, der Interschutz (Roter Hahn), haben sich die Kameraden aus Höntrop aufgemacht und vom 11. bis 13. Juni in Leipzig tolle Stunden verbracht.

Mit viel Stau begann die Reise Richtung Osten. In Dortmund war es so voll, dass wir über eine Stunde in der Stadt festhingen. Kurz vor Kassel ging dann gar nichts mehr. Ein LKW hatte sich wenige Kilometer vor uns auf die Seite gelegt und die Autobahn völlig blockiert, so dass ein Zwangsstop von über 2,5 Stunden eingelegt werden musste. Dies nahm der Stimmung keinen Abbruch, denn bei strahlender Sonne und heißen Rythmen konnte auf der Autobahn flaniert werden. So hat die Löscheinheit Höntrop schon einmal einen Testlauf für das Ruhrstilleben auf der A40 durchgeführt.
Mit reichlich Verspätung kamen wir gegen 22 Uhr bei unserer befreundeten Feuerwehr in Leipzig an und wurden von den Kameraden freundlich begrüßt.
Untergebracht waren wir in einem zweigeschossigen Ferienhaus mit Seeblick und vielenFeuerwehrautos vor allen Häusern.

Am Samstag fuhren wir früh zur Messe. Viele Neuheiten konnten bestaunt werden und am Stand der Berufsfeuerwehr Leipzig wurde ein Erinnerungsfoto mit dem Pressesprecher der Feuerwehr Leipzig geschossen.
Nach einer kurzen Erholungsphase ging es gleich weiter in die Stadt zum 28. "Deutschen Feuerwehrtag", der alle zehn Jahre stattfindet.
Am Sonntag begann um 12 Uhr ein großer Feuerwehrauto-corso unter dem Motto "Alarm-Corso Leipzig 2010", den wir uns natürlich anschauten.
So endete ein schönes Wochenende, das ganz im Zeichen der Feuerwehr stand.
Man kann nur sagen: Bis 2015 zur Interschutz in Hannover und 2020 zum 29. Deutschen Feuerwehrtag!

Gut Schlauch!

Unser langjähriges Mitglied Walter Brasgalla hat am vergangenen Mittwoch
seinen 60sten Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass ließen es die Höntroper Wehrmänner sich nicht nehmen und
haben zu Ehren des Geburtstagskindes eine kleine Übung vor seiner Haustür präsentiert.
Dabei konnte Walter erfolgreich mit neuem Feuerwehr-Höntrop-Shirt aus dem Keller unter
Atemschutz und Fluchthaube gerettet werden.

Lieber Walter, dir noch mal alles Gute zu deinem 60sten Geburtstag!!!
Mach weiter so und bleib uns treu.

Deine Kameraden der Löscheinheit Höntrop

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Montag, 31 Mai 2010 00:00

Rettungseinsatz am Mittelmeer

In der Zeit von 27.05. – 30.05.2010 verbrachten neun Kameraden

wieder eine herrliche Zeit auf der beliebten Ferieninsel Mallorca.

Reichlich Sonnenschein verleitete dazu, viele Stunden am Strand

der Platja de Palma zu verbringen. Bei dieser Gelegenheit

bewahrheitete sich die Liedzeile:

„Immer bereit, zu jeder Zeit, ist die Feuerwehr…“

 

Ein schwergewichtiger, stark alkoholisierter junger Deutscher

kam auf die Idee, sich im Mittelmeer abzukühlen. In seinem Zustand

führte jedoch der Verlust des Gleichgewichtes und sein Körpergewicht

dazu, dass er mehr unter Wasser als über Wasser war.

Seine Kräfte verließen ihn und es bestand akute Ertrinkungsgefahr.

Eine Rettungsaktion einiger Höntroper Kameraden bewahrte die Person

vor dem sicheren Tod durch Ertrinken.

Nach weiterer Pflege und einiger Zeit an Land konnte der Gerettete

in Begleitung eines Freundes sein Hotel aufsuchen.

 

Kritisch ist anzumerken, dass auch viele der Strandbesucher die gefährliche

Situation sahen, jedoch untätig auf ihrer Liege verweilten.

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Am vergangenen Freitag, den 30.04.2010, wurden auf dem Feuerwehrgelände aus Sicherheitsgründen zwei sehr morsche Birnenbäume gefällt.

Die Kollegen der Berufsfeuerwehr rückten mit schwerem Gerät an. So kam der neue Feuerwehrkran bei den Fällarbeiten zum Einsatz und hob die abgesägten Bäume über die angrenzende Mauer auf das ehemalige Gelände der Höntroper Straße 71. Schon von weitem war der leuchtend rote Kran über Höntrop zu sehen.

Wir möchten uns auch sehr bei den Kollegen der Berufsfeuerwehr bedanken, die uns tatkräftig unterstützt haben.

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