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Samstag, 13 März 2010 00:00

Großbrand einer Gaststätte

Völlig zerstört wurde das traditionsreiche Ausflugslokal Haus Waldesruh. Der Schaden geht in die Millionen, verletzt wurde laut Polizei niemand


Bochum.
  Bis auf die Grundmauern brannte am Samstagmorgen das traditionsreiche Ausflugs- und Esslokal "Borgböhmer's Waldesruh" in Bochum-Sundern nieder. Um 7.34 Uhr ging der erste von vielen Notrufen bei der Feuerwehr ein. Nur neun Minuten später traf der erste Löschzug der Berufsfeuerwehr von der Wache Bessemer Straße am Einsatzort ein. Mit dabei der stellvertretende Zugführer Karl-Heinz Neumann: "Als wir eintrafen, brannte der Anbau der Gaststätte bereits in voller Ausdehnung." Wenige Minuten später barsten die ersten Fenster und das Feuer "zündete durch", wie die Fachleute sagen.

Die Feuerwehr löste sofort Großalarm aus. Rund 90 Einsatzkräfte der Bochumer Berufsfeuerwehr, unterstützt von Feuerwehrleuten aus Witten, Herne und Essen, sowie der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften unter schwierigen Bedingungen den Großbrand.

Bis eine Wasserversorgung über Hydranten sicher gestellt war, deckten Tankfahrzeuge den enormen Wasserverbrauch. Doch trotz dieses Großaufgebotes konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass die beliebte Gaststätte mit ihrer mittlerweile über 120-jährigen Tradition völlig zerstört wurde. Feuerwehrchef Dirk Hagebölling verschaffte sich während der Löscharbeiten einen Überblick: "Es ist ungewöhnlich, wie schnell sich der Brand ausgebreitet hat." Er schätzt, dass sich die Nachlöscharbeiten noch bis zum Sonntag hinziehen. Es flackerten immer wieder kleinere Brandnester in den Trümmern auf.

Früh am Morgen stand eine mehrere hundert Meter hohe, dichte schwarze Rauchsäule über Sundern. Die Flammen waren bis zur anderen Ruhrseite gut zu sehen.

Ein Streifenwagen der Polizei, der nur wenige Minuten nach dem ersten Löschfahrzeug vor Ort war, konnte nicht mehr bis zum Gebäude kommen, so dicht war der Rauch. Die Beamten sperrten die Blankensteiner Straße bereits an der Heinrich-König-Straße ab. Die Bogestra wurde informiert, da auch der Busverkehr umgeleitet werden musste.

Küchenmeister Gerd Borgböhmer, der gemeinsam mit seinem Bruder Heino das Restaurant führt, steht am Samstagmorgen erschüttert vor den Trümmern des Anwesens. Das Familienwappen am Giebel des 1842 erbauten Stammhauses hängt in Fetzen, ist vom Feuer völlig zerstört. Die Fenster sind zum Teil geschmolzen, zum Teil geborsten. Die 82-jährige Gerda Borgböhmer, die mit ihremschwerkranken gleichaltrigen Mann Heinz nur wenige Meter von der Gaststätte lebt, rief ihren Sohn am morgen an. Heinz und Gerda Borgböhmer hatten vor über 30 Jahren aus der kleinen Gastwirtschaft das jetzt zerstörte und so beliebte Restaurant geschaffen.

"Ich musste mit ansehen, wie das alte Schaukelpferd, das meine Eltern mal gekauft haben, verbrannt ist. Jetzt sind nur noch ein paar Eisenteile übrig." Er muss schlucken: "Wir haben doch so viele Stammgäste, manche feierten ihre Taufe, dann die Konfirmation und später die Hochzeit und sogar die Goldene Hochzeit bei uns", sagt der 52-jährige.

Neben ihm steht der 57-jährige Oberkellner Delfried Schmidpeter. Er hatte am Freitagabend frei, war nicht im Dienst. Er ist genauso getroffen wie sein Chef. "Ich arbeite gerne hier." Mit ihm sind viele der insgesamt 25 Beschäftigten gekommen, um einfach nur da zu sein. Sie haben an diesem Samstag mehr als ihre Arbeit verloren. 

Die Umstände, Dirk Hagebölling deutete es an, sind ungewöhnlich. Vor allem, wenn die Tatsache, dass es bereits am Tag zuvor, am Donnerstagmorgen gegen 10 Uhr ein Feuer am Haus Waldesruh gab, herangezogen wird. Vergeblich versuchten die Mitarbeiter am Donnerstag brennende Pavillions, die im Winter in einem offenen Gang gelagert werden, zu löschen. Die Feuerwehr musste ausrücken, konnte da noch schlimmeres verhindern. In diesem Fall wird von Brandstiftung ausgegangen.

Ob auch das verheerende Feuer vom Samstag auf einen Brandstifter zurückzuführen ist? Gerd Borgböhmer ist sich sicher. "Als ich kam, war an drei verschiedenen Stellen im Gebäude Feuer zu sehen. Wie ist das möglich?", fragt er. Feuerwehr und Polizei halten sich noch zurück, was Aussagen zur Ursache des Feuers angeht. Ein Sachverständiger wird bereits am Sonntag vor Ort erwartet, um in den Trümmern nach Spuren zu suchen.

Aus der Reihe der Schaulustigen fragt jemand Gerd Borgböhmer: Du wirst das doch wieder aufbauen, oder?" Der zuckt die Schultern, der Schock sitzt noch zu tief.

 

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Haus-Waldesruh-in-Bochum-vom-Feuer-zerstoert-id2727834.html

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Acht Atemschutzgeräteträger unserer Löscheinheit hatten am 06.03.2010
die Gelegenheit, auf der Feuer- und Rettungswache I ein Training unter
sehr realen Bedingungen zu absolvieren.
Übungsziel war, die Gefahr einer Rauchgasdurchzündung (Flashover)
aufzuzeigen und mit optimierter Löschtechnik erfolgreich zu bekämpfen.

Nach einer theoretischen Unterweisung ging es mit zusätzlicher Schutzkleidung
in die "Flammenhölle." In drei Übungseinheiten wurde die Wärmegewöhnung
und der richtige Einsatz des Hohlstrahlrohres bei der Brandbekämpfung in
geschlossenen Räumen trainiert.
Real wurde demonstriert, was ein falscher Einsatz des Strahlrohres bewirkt;
erhebliche zusätzliche Gefahren durch heißen Wasserdampf.
Mit "heißen Ohren", aber ansonsten unbeschadet, wurde das Training mit
einem kräftigen Schluck aus der Wasserflasche beendet.
Die Höntroper-Einsatzkräfte waren sich in der Bewertung einig, eine tolle
Ausbildung mit bleibenden Eindrücken.
 
Ein dickes Dankeschön unseren Ausbildern vom Atemschutzzentrum

der Wache Wattenscheid.

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Viel Arbeit bescherte das Orkantief Xynthia der Feuerwehr Bochum.

 

Ab 14:15 Uhr war die Feuerwehr Bochum im Dauereinsatz. Bis 20:00 Uhr wurden über 123 Sturmeinsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet, in der Nacht kamen noch einmal 9 Einsätze hinzu. Insgesamt fielen somit 132 Sturmeinsätze an.

Ein bemerkenswerter Einsatz ereignete sich an der Wittener Straße im Bereich der U-Bahn Ausfahrt. Hier stürzte ein 30 Meter großer Baum auf die Fahrleitung der Bogestra. Der Baum wurde mit Hilfe des Feuerwehrkrans beseitigt. Für die Dauer des Einsatzes war sowohl die Wittener Straße als auch der Bahnverkehr komplett gesperrt.

Vom Dach eines Bankgebäudes am Husemannplatz hatten sich Dachteile gelöst und waren auf die Straße gestürzt. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde der Bereich abgesperrt und weitere Dachteile gesichert.

Ein weiterer Baum drohte auf einen Baumarkt an der Riemker Straße zu stürzen. Auch hier wurde der Bereich weiträumig abgesperrt und der Baum gesichert.

An der Hochstraße in Wattenscheid drohte ein Flachdach wegzufliegen. Dies konnte mit Hilfe von Sandsäcken verhindert werden. 

An der Soldnerstraße stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. Auch hier kam neben einer Drehleiter und der Freiwilligen Feuerwehr der Feuerwehrkran zum Einsatz, um den Baum zu beseitigen.

 

Bei den weiteren Einsätzen handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume, lose Dachteile sowie lose Gerüstteile und Bauzäune. In vielen Fällen wurden parkende Fahrzeuge sowie Gebäude beschädigt. Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand.

Neben Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr mit 130 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch das THW, das mit 50 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen im Einsatz war.

 

Quelle: www.notfallinfo-bochum.de 01.03.2010

Freitag, 26 Februar 2010 00:00

Neues Fahrzeug

Aufgrund seines betagten Alters, Baujahr 1986, und technischer Mängel wurde unser Löschfahrzeug - LF 8 am 02.02.2010 außer Dienst gestellt.

Erfreulicherweise erfolgte am 12.02.2010 die Übernahme eines gebrauchten Löschfahrzeuges, Baujahr 1999, von der Löscheinheit Stiepel. An dieser Stelle nochmals ein dickes Dankeschön an die Kameraden aus Stiepel, für den hervorragenden Pflegezustand dieses Fahrzeuges.

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Donnerstag, 25 Februar 2010 00:00

Neuer Feuerwehr-Stützpunkt

Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte

Schon etliche Jahre dauert der „Schwelbrand” um einen neuen Stützpunkt für die freiwilligen Löschzüge Eppendorf und Höntrop.

Zunächst lebhafte Diskussionen um die Standortfrage im Wattenscheider Süden, dann die Einigung, beide Wehren in einem gemeinsamen und neuen Quartier neben dem Sportplatz an der Höntroper Straße unterzubringen. In der zweiten Jahreshälfte soll endlich damit begonnen werden.

„Das ist die Lösung, die von allen akzeptiert worden ist”, bekräftigt Simon Heußen (30), Brandrat und Direktionsabschnittsleiter auf Nachfrage der WAZ. „Das Projekt ist jetzt durch alle Beratungsgremien gegangen und passt.” Zurzeit werde neben dem Sportareal der Baugrund erkundet. Die Federführung für das Projekt liege bei den Zentralen Diensten der Stadt. Die Baukosten waren bei ersten Planvorstellungen mit rund 1,2 Mio Euro angegeben worden.

Zahl der aktiven Retter und Helfer sinkt

Soweit die guten Nachrichten. Aber die Wehr musste auch registrieren, dass im aktiven Dienst die Mannschaftsstärke insgesamt sinkt, selbst bei der Jugendwehr. Die ist bislang nur in Günnigfeld mit einem Team vertreten. Und die Frauenquote bei den Rettern und Helfern ist noch nie besonders gut gewesen. „Es ist ein allgemeines Problem des Ehrenamtes”, stellt Heußen fest.

Aber die Feuerwehr will dem Negativ-Trend entgegen wirken angehen. Zum einen soll es demnächst auch eine Jugendwehr Eppendorf geben, zum anderen soll Nachwuchs ab zwölf Jahren an einem besonderen Info-Tag geworben werden, „eine solche Veranstaltung, die über die üblichen Tage der offenen Tür hinausgehen soll, planen wir für den Sommer”.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 24.02.2010, Rolf Schulte

Seite 84 von 92

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