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Pressespiegel (76)

Mittwoch, 22 Mai 2013 07:13

Keine Atempause für den Löschzug

Wattenscheid. Ein Brand in der Höntroper Gänsereiterhalle löste am vergangenen Freitag Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr aus. Mehrere Personen befanden sich zurzeit der dichten Rauchentwicklung noch im Veranstaltungsraum, zwei Verletzte meldeten sich per Handy aus den sanitären Anlagen. Die Brandursache ist bislang nicht ermittelt.

 

 

Klar ist hingegen bei dieser Übung geworden, wie der Rettungsablauf im Ernstfall auszusehen hat. Die Höntroper Floriansjünger wären bei einem Großeinsatz zuständig für die Atemschutzüberwachung, bei der mehrere Trupps gleichzeitig eingesetzt werden, um in verqualmten Räumen nach Vermissten zu suchen. Einmal pro Monat übt der Löschzug von der Höntroper Straße das Prozedere; in Schulen, Privaträumen oder eben in der Gänsereiterhalle. Ein Höhepunkt im Übungsdienst? „Nein, wir trainieren die Einsätze so oft, dass der Ablauf zur Routine werden muss“, sagt Niko Halwer, Sprecher der Löscheinheit.

 

Rund drei Minuten benötigten die Einsatzkräfte am Freitagabend vom Feuerwehrhaus zum Gänsereiterweg, nachdem der Alarm ausgelöst wurde. Hinter dem Löschgruppenfahrzeug positioniert sich der Atemschutzüberwacher Bei ihm müssen sich die Trupps, bevor sie die brennenden Räume betreten, zwecks Registrierung anmelden. „Dazu wird ein Anhänger des Atemschutzgerätes in die Überwachungstafel gesteckt und der jeweilige Flaschendruck notiert. So weiß die Atemschutzüberwachung immer, wie lange der Luftvorrat ausreicht und die Trupps noch suchen können, ohne sich selbst zu gefährden“, schildert Halwer.

 

Löschzugführer Klaus Krawczak ergänzt, wie gefährlich die Situation sein kann. „Da heutzutage vermehrt Kunststoffe verbaut werden, reichen zwei Atemzüge und man wird bewusstlos.“ Daher haben es die Teams bestehend aus je zwei Leuten auf ihrer Suche nach Vermissten doppelt schwer im dichten Rauch. „Auch mit Licht reicht die Sicht ungefähr eine Armlänge. Daher ist es wichtig, die gelernten Suchtechniken anzuwenden und sich mit Beinen und Armen voranzutasten“, so Halwer. Einer geht an der Wand entlang, der andere sucht über ein Seil verbunden den Raum ab. Der neongelbe Schlauch weist im Zweifel den Weg zurück.

 

Schnell haben die Floriansjünger die Opfer gefunden, gerettet und erstversorgt. Hätte es in der Halle tatsächlich gebrannt, wären noch Nachlöscharbeiten gefolgt, die Statik müsste überprüft werden. So konnte der Löschzug den Rückweg antreten, den Wagen wieder einsatzbereit nachrüsten. Fazit: Eine gelungene Übung.

 

© Christopher Becker | http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/keine-atempause-fuer-den-loeschzug-id7890233.html?ciuac=true

Die Freiwillige Feuerwehr Höntrop probt für den Ernstfall: Ein Autounfall, eine Person ist im Wagen eingeklemmt und muss befreit werden. Schweres Gerät ist vonnöten, die Zeit drängt - zumindest im echten Leben. Bei der Übung bleibt genug Zeit, um sich die Sicherheit für den Ernstfall zu holen. Von Benjamin Hahn

 

Viel Trubel herrscht auf dem Übungsgelände der Feuerwehr Wattenscheid an der Grünstraße. Denn die Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr aus Höntrop proben hier den Ernstfall. Das Szenario der rund zweistündigen Übung: Eine eingeklemmte Person muss aus einem Auto geborgen werden.
Alltäglich ist dieses Szenario zum Glück nicht. „Solche Einsätze machen nicht einmal ein Prozent unserer Aufgaben aus“, erklärt Patric Olschewski. Der stellvertretende Zugführer der Höntroper Löscheinheit fungiert bei der Übung als Einsatzleiter.

Mit kritischem Blick

„Trotzdem muss man natürlich auch auf solche Einsätze vorbereitet sein“, sagt er und beobachtet mit kritischem Blick die Arbeit seiner Kollegen. Doch an der Übung sind dieses Mal nicht nur erfahrene Feuerwehrmänner beteiligt, die im Training bleiben wollen. Auch acht junge Feuerwehranwärter nehmen an der Übung teil.
Am Ende ihrer einjährigen Ausbildung werden sie vollwertige Feuerwehrmänner im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr sein. Bis dahin jedoch müssen die jungen Männer noch viel lernen. Einer von ihnen ist Nico Serafin. Für den Abiturienten ist es das erste Mal, dass er ein Auto zerschneiden muss.

"Ein bisschen außergewöhnlich"

„Das ist schon ein bisschen außergewöhnlich. Am Anfang hat man Respekt vor den Werkzeugen wie dem hydraulischen Spreizer. Aber es hat mir schnell Spaß gemacht“, sagt er. Weil auch Patric Olschewski die Berührungsängste mit der ungewohnten Situation bekannt sind, lässt er dem Nachwuchs viel Zeit. „Was jetzt hier in einer Stunde passiert, muss im realen Leben natürlich innerhalb weniger Minuten erledigt sein“, sagt er.
Doch wichtiger ist für ihn an diesem Abend, dass sich vor allem die Feuerwehranwärter an dem Wagen und dem schweren Rettungsgerät probieren können. Denn einfach ist die Bergung einer eingeklemmten Person nicht. Deshalb greift er auch immer wieder erklärend ein, weist auf potenzielle Gefahrenquellen hin und lässt das Auto weitaus stärker zerschneiden als es für eine übliche Rettung nötig wäre.

Das zerlegte Dach
Als schließlich das Dach des Kleinwagens komplett zerlegt ist, hat das Auto endgültig nur noch Schrottwert. „Aber keine Sorge, der Wagen sollte ohnehin auf den Schrottplatz kommen“, erklärt Olschewski lachend.

Bei Übungen dieser Art ist die Freiwillige Feuerwehr Höntrop übrigens auf Spenden angewiesen. In diesem Fall kam der Schrottwagen von einem lokalen Autohändler, dessen Sohn ebenfalls Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist.
 
© http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Freiwillige-Feuerwehr-Ueben-damit-im-Ernstfall-jeder-Handgriff-sitzt;art932,1999830
Sonntag, 10 Februar 2013 15:33

Haus komplett ausgebrannt

Wattenscheid. Ein Brand am Donnerstagmorgen um 4.12 Uhr hat das zweigeschossige Wohnhaus an der Hammer Straße 49 komplett zerstört. Die vier Bewohner konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Sie blieben alle unverletzt und kamen nach kurzer Zeit bei Angehörigen unter.

Beißender Brandgeruch liegt noch Stunden später über dem Haus, das Feuer hat Fenster und Türen zerstört, die Fassade ist rußgeschwärzt. „Lebensgefahr. Betreten verboten“ steht auf dem Warnschild an der Eingangstür.

Die Zugänge sind mit Spanplatten vernagelt. Das Haus ist einsturzgefährdet, Teile des Dachstuhls sind bereits eingebrochen. Verkohlter Hausrat liegt vor dem Gebäude, das mit Flatterband abgesperrt ist. Auch der langgestreckte Anbau hinter dem Haus ist komplett ausgebrannt.

Um 4.12 Uhr hatte ein Anwohner der Feuerwehr-Leitstelle eine starke Rauchentwicklung auf der Hammer Straße gemeldet. Beim Eintreffen des zuständigen Löschzuges der Feuer- und Rettungswache Wattenscheid nur sieben Minuten später brannten bereits große Teile des Erdgeschosses in voller Ausdehnung.

Hydranten eingefrohren

„Trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen breitete sich der Brand durch den Treppenraum in das erste Obergeschoss und von dort weiter ins Dachgeschoss aus. Eine Brandbekämpfung im Inneren des Wohnhauses war zu diesem Zeitpunkt aufgrund der enormen Hitzeentwicklung nicht möglich“, so Einsatzleiter Thomas Bendig. Mit insgesamt sechs Strahlrohren, davon eins über eine Drehleiter, konnten die Flammen nach 90 Minuten unter Kontrolle gebracht werden, so dass dann auch ein Innenangriff möglich war. Zu diesem Zeitpunkt waren 70 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr vor Ort (u.a. Günnigfeld, Heide, Mitte, Höntrop, Eppendorf).

 

Quelle: WAZ, Wattenscheid, 24.01.2013

Bild: Gero Helm / WAZ FotoPool

Mittwoch, 17 Oktober 2012 00:00

Feuerwehr will Kinderfeuerwehr gründen

Wattenscheid. Die Freiwilligen Feuerwehren in Wattenscheid und Bochum planen den großen Befreiungsschlag: Die Brandbekämpfer wollen ab 2013 schon Grundschüler an die Löschzüge heranführen – und so auf den Mitgliederschwund reagieren, unter dem Einheiten im ganzen Land leiden.

Ben wird bestimmt mal ein großer Feuerwehrmann. Niko Halwer (LE Höntrop) erklärt dem Knirps alles.Foto:Gero Helm

Die Situation ist ernst. Die Freiwilligen Feuerwehren verlieren eigenen Angaben zufolge in ganz NRW Jahr für Jahr 2000 Mitglieder (die WAZ berichtete gestern auf der „Rhein-Ruhr“-Seite). Auch in Wattenscheid ist die Lage nicht besser. „Das Problem gibt es“, bestätigt Christian Klaka vom Löschzug Eppendorf. Das hat mehrere Gründe: Neben der demografischen Entwicklung – Wattenscheid verliert Einwohner und somit auch potenzielle Feuerwehrleute – vor allem die Konkurrenz zu Sport- oder Schützenvereinen. Deshalb haben die Löschzüge nun Kinder im Visier. Bochum arbeitet an der Gründung einer „Kinder-Feuerwehr“ ab sechs Jahren. „Wir haben bereits ein Konzept erarbeitet“, sagt Sandra Lichters vom städtischen Amt für Feuerwehr- und Rettungsdienst auf Anfrage. Wenn der Landesverband die letzten offenen Fragen beantwortet habe, wolle auch Bochum mitmachen. Je nachdem, wie viele Eltern ihr Kind anmelden, würde es ein oder zwei Standorte geben. Bei einer dezentralen Verteilung „wäre Wattenscheid ein Favorit“, so Lichters.

Ausflüge und Experimente

Die Jungen und Mädchen werden natürlich keine lichterloh brennenden Häuser löschen. Es gehe darum, Kinder „spielerisch und pädagogisch an das Thema ‘ranzuführen“, sie also für die Technik zu interessieren, Ausflüge und Experimente zu machen und eine gute Gemeinschaft zu bilden. Mit zehn könnten sie dann zur bereits bestehenden Jugendfeuerwehr wechseln und mit 18 zum Löschzug. So wollen sich die Brandlöscher besser positionieren im Wettbewerb um immer weniger Kinder. Ab der Einschulung buhlen diverse Vereine um den Nachwuchs. „Wenn die Feuerwehr erst Kinder ab zehn aufnimmt, ist das natürlich ein Nachteil.“ Das sieht auch Löschzugführer Christian Klaka so. Eine Kinderabteilung sei „auf jeden Fall sinnvoll“, so könne man die Schüler „noch viel früher an sich binden“.

Positive Signale

Dass ein Interesse an der Freiwilligen Feuerwehr durchaus vorhanden ist, daran haben sie im Wattenscheider Süden keinen Zweifel. Obwohl die Eppendorfer Jugendgruppe erst 2010 gegründet wurde, musste Klaka schon einen Aufnahmestopp verhängen – mit 20 Mitgliedern ist die Abteilung voll.

 

Quelle: WAZ, Wattenscheid, 17.10.2012, Jonas Erlenkämper

Donnerstag, 04 Oktober 2012 00:00

Neues Quartier für Feuerwehr

Wattenscheid. Das neue Feuerwehrhaus für die Löschzüge Höntrop und Eppendorf wurde am Dienstagnachmittag offiziell eingeweiht. Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz fand lobende Worte für das gemeinsame Quartier der Löscheinheiten an der Höntroper Straße.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Eppendorf und Höntrop sowie die Jugendfeuerwehr, deren ausrangierte Standorte an der Höntroper- und Hermann-Löns-Straße alt, beengt und sanierungsbedürftig waren, sind nun in einem modernen Neubau untergebracht. Dort haben auch die Fahrzeuge ausreichend Platz. Die Baukosten betrugen, inklusive Außengelände und Parkfläche, rund 1,5 Mio Euro.

Blauer Himmel, die Regenwolken hatten sich verzogen: Auch das Wetter spielte rechtzeitig mit beim Festakt, zu dem Bürger, Feuerwehrleute sowie Gäste aus Verwaltung und Politik eingeladen waren. Nicht nur das neue Haus wurde eingeweiht. Der katholische Stadtdechant Dietmar Schmidt segnete außerdem die vier nagelneuen Feuerwehr-Fahrzeuge für die Löschzüge Heide, Höntrop, Eppendorf und Dahlhausen (Günnigfeld hatte bereits vor kurzem einen Wagen erhalten), Grußworte sprachen von der evangelischen Seite die Geistlichen Michael Schulze (Eppendorf) und Cornelia Becker-Fidrich (Höntrop).

Beim Rückblick kam auch die Planungsphase zur Sprache, es hatte lange gedauert, bis endlich im Oktober 2011 der erste Spatenstich für das Feuerwehrhaus erfolgte. Nun konnten die Löschzüge aus Eppendorf (121 Jahre alt) und Höntrop (110 Jahre alt) endlich ihr neues Quartier beziehen, wie die Löschzugführer Christian Klaka (Eppendorf) und Klaus Krawczak (Höntrop) betonten.

Als Schmankerl mit einem Augenzwinkern erhielten die Einheitenführer außerdem WAT-Kennzeichen für die neuen Fahrzeuge. Der Eppendorfer Heimatverein überreichte eine Feuerwehrspritze aus der Zeit um die Jahrhundertwende. (Musikalische) Grüße kamen von den Gänsereitern.

Die Besucher konnten beim Rundgang die neuen Räume anschauen. Das Haus mit einer Grundfläche von 30 x 17 Metern ist zweigeschossig, das Erdgeschoss bietet 500 qm Platz, im Obergeschoss stehen 300 qm zur Verfügung. Das Erdgeschoss beherbergt neben der Fahrzeughalle den Lagerbereich sowie die Sozial- und Umkleideräume für die Einsatzkräfte. Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt. Der Eppendorfer Löschzug bekommt den Teil Richtung Eppendorf, der Höntroper Zug den in Richtung Höntrop liegenden Teil. Der Bereich der Eppendorfer ist etwas größer, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf Räume hat.

 

Quelle, WAZ Wattenscheid, Ralf Drews, 04.10.2012

Dienstag, 11 September 2012 00:00

Neues Haus mit Farbe beschmiert

Wattenscheid. Strahlendweiß – so war das nagelneue Feuerwehrhaus an der Höntroper Straße, bis einige fehlgesteuerte Chaoten es in der Nacht zum Sonntag mit Farbe beschmierten. Die gute Nachricht: Die Polizei hat die Täter bereits gefasst. Es handelt sich um vier Jugendliche, die offenbar zu viel Zeit und zu wenig Respekt vor fremdem Eigentum haben. Gegen sie wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Rund 1,35 Mio Euro teuer ist das neue Gerätehaus für die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf, ihr Quartier werden sie in Kürze beziehen und dann die bisherigen Unterkünfte an der Hermann-Löns-Straße sowie an der Höntroper Straße verlassen. „Die offizielle Eröffnung des Neubaus wird am 2. Oktober stattfinden“, so Feuerwehrsprecher Simon Heußen. Zuvor soll die Farbschmiererei beseitigt werden – die Kosten werden den Tätern in Rechnung gestellt.

Ein Jugendlicher (15) konnte noch am Tatort an der Höntroper Straße festgenommen werden, die anderen drei (eine junge Frau, 17, und zwei männliche Begleiter, 15 und 17 Jahre alt) im Nahbereich. Farbe an den Fingern eines Jugendlichen und Spraydosen im Rucksack erhärteten den Tatverdacht. Aufmerksame Zeugen hatten zuvor die Polizei alarmiert.

Die Planungen für das neue Feuerwehrhaus hatten Jahre gedauert, sehnsüchtig warteten die Löschzüge auf ihr neues Quartier, um endlich aus ihren alten Gebäuden ausziehen zu können. Die Bauarbeiten schritten nach dem Startschuss (Oktober 2011) dann zügig voran.

In das Gebäude werden die Freiwilligen Feuerwehren aus Höntrop und Eppendorf einziehen. Das Haus mit einer Grundfläche von 30 mal 17 Metern ist zweigeschossig angelegt. Eine Bruttogesamtfläche von rund 800 qm steht zur Verfügung. Das Erdgeschoss bietet ca. 500 qm Platz, im Obergeschoss stehen 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Das Erdgeschoss beherbergt neben der Fahrzeughalle den Lagerbereich sowie die Sozial- und Umkleideräume für die Einsatzkräfte. Das Obergeschoss ist, je nach Löscheinheit, abgeteilt. Der Eppendorfer Löschzug bekommt den Teil Richtung Eppendorf, der Höntroper Zug den in Richtung Höntrop liegenden Teil. Der Bereich der Eppendorfer wird etwas größer sein, da auch die Jugendfeuerwehr Eppendorf dort Räume bekommt.

Noch nicht klar ist allerdings, was die Stadt mit den frei werdenden Feuerwehrflächen an der Hermann-Löns- und an der Höntroper Straße macht. Ein Thema, das nicht zuletzt die dortigen Anwohner und Vereine brennend interessiert. Die Stadt will die bisher genutzten Grundstücke vermarkten, um Geld in die leeren Kassen zu spülen.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, 11.09.2012, Ralf Drews

[Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool]

Freitag, 10 August 2012 00:00

Feuerwehr trifft Jester Dancers

Neue Wege in Sachen Öffentlichkeitsarbeit beschreitet die Feuerwehr-Löscheinheit Höntrop. Das Motto lautet „Feuerwehr trifft Verein.“ Der gute Kontakt zu hiesigen Vereinen soll weiter ausgebaut werden, so erklärt Niko Halwer von der Höntroper Feuerwehr. Unter dieser neuen Devise findet am Sonntag, 19. August, von 12 bis 17 Uhr die Premiere am Feuerwehrhaus in Höntrop statt.

Und zwar trifft die Feuerwehr an diesem Tag die „Jester Dancers“, ein en Bochumer Verein, der aktiv Squaredance betreibt. Ein Sport für junge und ältere Menschen, denn Squaredance ist ein Volkstanz aus den USA. Sportart wie Mitglieder vermitteln Lebensfreude, Freundschaft und die Verbundenheit zum Tanz. Getanzt wird bei den „Jester Dancers“ zu aktueller Popmusik aber auch zu Elektro-Beats oder zu langsamen Balladen. Die Floriansjünger aus Höntrop informieren über ihre Tätigkeit, den häuslichen Brandschutz und die richtige Installation von lebensrettenden Rauchmeldern. „Jester Dancers und Feuerwehr freuen sich jetzt schon auf eine interessante und informative Veranstaltung“, so Niko Halwer.

Wer Interesse hat, aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop mitzuwirken, den laden Halwer und seine Kolleg/innen jeweils freitags von 18.30 bis 20.30 Uhr ein, „in unserem Feuerwehrhaus an der Höntroper Straße 71 vorbei zu schauen und in den Übungsdienst unverbindlich hinein zu schnuppern.“ Weitere Informationen zur Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop sind zu haben unter www.feuerwehr-hoentrop.de
oder telefonisch zu den Dienstzeiten unter 780 533.

 

Quelle: WAZ Wattenscheid, Redaktion Wattenscheid, 09.08.2012

Montag, 18 Juni 2012 00:00

Feuerwehr feiert finales Fest

Zumindest einer musste dann doch eine Träne verdrücken. Obwohl sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop vorgenommen hatten, keinerlei Wehmut aufkommen zu lassen. Aber der Abschiedsschmerz setzte sich durch und Petrus ließ den Himmel weinen. Immer wieder hieß es „Wasser marsch“ von oben, dennoch kamen am Wochenende rund 1500 Besucher zum Feuerwehrfest an der Höntroper Straße. Es war die 21. und letzte Fete am alten Standort, im September erfolgt der Umzug in den Neubau unweit der Realschule.

„Die Gemütlichkeit und diese Atmosphäre werden wir sicherlich vermissen. Das Alte hat einfach Charme“, blickt Löschzugführer Klaus Krawczak durchaus mit gemischten Gefühlen auf den anstehenden Wechsel. „Aber wir müssen nun einmal mit der Zeit gehen.“

Gerade das Feuerwehrfest hat jedoch gezeigt, was alles zurückbleiben kann. So stand am Freitag zunächst Party auf dem Programm, „Lars Vegas“ und DJ „Bomanni“ sorgten für Musik – ohne Abschieds-Blues. Am Samstag gab sich die Feier familiär. Kinder konnten verschiedene Spielstationen durchlaufen mit Filzen, Wasserflipper und Spritzwand. Die Jugendfeuerwehr von Günnigfeld und Eppendorf war ebenso mit dabei wie Zauberer „Adam-Sky“. Besonders im Blickpunkt: Brandschutzfrüherziehung für die jungen Gäste, Vorstellung von Rauchmeldern für die älteren, und das brandneue Feuerwehrfahrzeug der Einheit. Bis in den Abend wurde nochmals gefeiert, mit Cocktailbar und Live-Musik.

Klaus Krawczak ist nun gespannt, wie sich dieses Fest übertragen lässt. „Am neuen Standort müssen wir sicher anders planen. Die Gemütlichkeit haben wir hier, die Zweckmäßigkeit dort.“

Bis dahin ist Zeit, die Höntroper sitzen noch nicht auf gepackten Kisten. „Als Feuerwehr sind wir es gewohnt, logistisch zu planen. Von daher machen wir den Umzug aus dem Stand“, sieht der Zugführer eine Routineaufgabe auf sich und seine Floriansjünger zukommen. „Zuerst werden wir die Spinde mit den persönlichen Sachen ausräumen, dann folgen die Fahrzeuge. Wichtig wird sein, schnellstmöglich wieder die Alarmbereitschaft herzustellen.“ Für den 59-Jährigen ist der Standortwechsel Chefsache, danach ist Schluss. Nach 25 Jahren an der Spitze und insgesamt 40 Jahren im Dienst gibt Krawczak das Kommando weiter – vielleicht auch das ein Grund für die „Weh(r)mutstropfen“ von oben.

 

Weitere Bilder in der Fotostrecke der WAZ unter: (Bilder: Gero Helm)

http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/loeschzug-hoentrop-feiert-id6779005.html

Quelle: WAZ Wattenscheid, 18.06.2012, Christopher Becker: http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/feuerwehr-feiert-finales-fest-id6775693.html

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